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    Taco Night: Rezepte & Tipps für den perfekten Taco Abend

    18. Mai 2026 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Eine Taco Night ist das perfekte Essen für einen gemütlichen Abend mit Freunden, der Familie oder einem Party Buffet. Jeder stellt sich seine Tacos selbst zusammen, du kannst alles vorbereiten und trotzdem flexibel bleiben. In diesem Guide zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du einen Taco Abend planst: Von einfachen, aber authentischen Rezepte über die Organisation bis hin zu Tipps, für die perfekte Taco Night.

    Verschiedene Tacos vor einem weißen Untergrund mit dem Text-Overlay "Taco Night: Rezepte und Tipps".
    Springe zu:
    • So planst du einen Taco Abend
    • Dips, Saucen und Toppings für mexikanische Tacos
    • So bereitest du deinen Taco Abend vor
    • 4 Tipps für die perfekte Taco Night
    • Snacks und Beilagen 
    • Taco Night FAQs
    Seite als vertrauenswürdige Google Quelle speichern

    Ich lebe seit über zwei Jahren in Los Angeles - einer Stadt, an der du nachts an fast jeder Straßenecke Tacos kaufen kannst. Hier ist man also wortwörtlich umgeben von fantastischen Tacos und was mich zu immer neuen, einfachen, aber möglichst authentischen Taco Rezepten inspiriert.

    Und wenn wir Freunde einladen oder Besuch aus Deutschland haben, gravitieren wir immer wieder zu einer gemütlichen Taco Night. Es ist ein bisschen wie Raclette oder Fondue - jeder kann sich am Tisch seine eigenen Variationen zusammenstellen! Außerdem ist der Arbeitsaufwand in der Küche überschaubar.

    So planst du einen Taco Abend

    Schritt 1:

    Wähle 2 bis 4 Taco Rezepte aus, die unterschiedliche Proteinquellen verwenden. Hier sind ein paar Vorschläge:

    Vegetarische Tacos mit Tofu
    Knuspriges, würziges Tofu-Hackfleisch aus dem Ofen wird mit Avocado, Pickled Onions und Käse zu unvergesslichen Tacos kombiniert.
    zum Rezept
    Vier vegetarische Tacos mit Tofu, Avocado und Zwiebeln auf einem Teller.
    Kalifornische Fisch Tacos
    Bunte Fisch Tacos mit knusprig angebratenen Fisch Filets und der unverzichtbaren Fisch Taco Sauce.
    zum Rezept
    Vier mexikanische Fisch-Tacos auf weißem Untergrund mit Limetten und Sauce.
    Pulled Chicken Tacos
    Saftiges Pulled Chicken in einer würzigen Enchilada Sauce kombiniert mit Avocado und knackigem Salat.
    zum Rezept
    Fünf nebeinander liegende Tacos mit Hähnchen in einer würzigen Sauce, Avocado und Salat.
    Bang Bang Lachs Tacos
    Saftige Lachs Würfel treffen auf eine frische Obst Salsa.
    zum Rezept
    Mehrere Lachs Tacos mit Pfirsich Salsa auf einem Stück Backpapier, von oben fotografiert.
    Vegane Tempeh Tacos
    Vegane Tacos mit ultra knusprigen Tempeh Hackfleisch und Avocadocreme.
    zum Rezept
    Veganer Taco mit knusprigen Tempeh und Salat, Limetten und weitere Tacos im Bildrand.

    Du brauchst in der Regel nicht mehr als maximal 4 Rezepte, da durch die Toppings und Saucen unzählige Variationen entstehen.

    Schritt 2:

    Checke die Rezepte nach gemeinsamen Zutaten oder Toppings. Viele Tacos verwenden die gleichen oder ähnliche Toppings, was die Vorbereitung vereinfacht. 

    Falls das nicht der Fall ist, kannst du vielleicht das ein oder andere Taco Rezept so abwandeln, dass du dir etwas Arbeit sparst - Zum Beispiel indem du Avocado Spalten gegen Guacamole ersetzt. 

    Schritt 3:

    Schreibe dir eine Komponenten-Liste. Notiere dir alle:

    • Proteinquellen
    • Saucen
    • Gemüsetoppings und
    • Geschmacksbooster

    Darauf aufbauend kannst du dir eine Einkaufsliste schreiben. Und vergiss nicht die Tortillas, Taco Shells und alles was du sonst noch so brauchst (Getränke, Nachos, etc. - siehe unten) mit aufzuschreiben.

    Dips, Saucen und Toppings für mexikanische Tacos

    Die Zutaten, die du für eine Taco Night benötigst, kannst du in 4 Kategorien unterteilen: Saucen, Gemüsetopping, Proteinquellen und Geschmacksbooster. 

    Wenn du dir bereits ein paar Rezepte rausgesucht hast, solltest du in all diesen Kategorien gut abgedeckt sein. (Zumindest, wenn du meinen Rezepten folgst. ☺️) Alternativ kannst du dir aus der folgenden Auflistungen Komponenten raussuchen, die du für deine Taco Night vorbereiten willst. 

    Saucen:

    • Guacamole
    • Schmand, Crème fraîche oder saure Sahne
    • Refried Beans (kannst du auch in der Dose kaufen, selbstgemacht schmecken sie aber noch besser.)
    • Fisch Taco Sauce (sie passt auch zu anderen Tacos)

    Gemüsetoppings:

    • Rotkohl (in dünne Streifen geschnitten)
    • Salat wie Eisbergsalat oder Romano-Salat (ebenfalls in dünne Streifen geschnitten)
    • Coleslaw (Mischung aus geraspelten Karotten und Weißkohl - nicht wirklich traditionell, passt aber oft dazu.)

    Proteinquellen:

    • Weißer Fisch - gut gewürzt und knusprig angebraten (👉 Fisch Tacos)
    • Würzigen Tofu-Taco-Meat (👉 vegetarischen Tofu Tacos)
    • Saftige Lachswürfel aus dem Airfryer (👉 Bang Bang Lachs Tacos)
    • Pulled Chicken in einer würzigen Enchilada Sauce (👉 Pulled Chicken Tacos)
    • Würzig angebratenes Hackfleisch (👉 wie bei dieser Taco Bowl)
    • Ultra knuspriges Tempeh Hack (👉 vegane Tempeh Tacos)

    Toppings & Geschmacksbooster:

    • Eingelegte rote Zwiebeln
    • Rohe Zwiebelringe
    • Frische Kräuter - vor allem Koriander (oder Petersilie)
    • Pico de Gaio (milde Tomaten-Zwiebel-Salsa)
    • Scharfe Salsa 
    • Frische Obst Salsa wie eine Avoado-Salsa mit Mango oder Ananas oder eine Pfirsich Salsa (siehe meine Lachs Tacos oder Teriyaki Bowl)
    • Salziger Käse wie Feta oder Pecorino (Pecorino eignen sich gut als Cotija-Ersatz, ein mexikanischer Käse, der fantastisch auf Tacos schmeckt.)

    So bereitest du deinen Taco Abend vor

    1. Bereite zuerst alle Salsas, Pickled Onions und kalten Toppings vor.
    2. Schneide Salat, Kohl und Zwiebeln und lagere alles luftdicht gekühlt.
    3. Rühre Saucen und Dips an. Decke die Guacamole direkt mit Frischhaltefolie auf der Oberfläche ab.
    4. Zuletzt kannst du deine Proteinquellen zubereiten und deine Tortillas erwärmen oder ausbacken (siehe auch Tortillas selber machen). 
    5. Stelle alle Zutaten auf den Tisch oder baue mit ihnen ein Buffet auf deiner Arbeitsfläche auf, sodass sich jeder selbst bedienen kann. 

    4 Tipps für die perfekte Taco Night

    🌮 Soft und Hard Shell Tacos: Manche präferieren weiche Tacos, andere bevorzugen Hard Shell Tacos. Habe am besten beides zur Auswahl.

    Wer mag, kann auch selbstgemacht Tortillas servieren. Die sind erstaunlich einfach zubereitet und mein Rezept verrät dir alle wichtigen Tipps. (Je nachdem wie viele Gäste du hast, kannst du auch selbstgemachte und gekaufte Tortillas kombinieren.)

    👩‍🍳 Bereite lieber zu viel als zu wenig vor. Reste kannst du wunderbar aufheben und in praktische Taco-Bowls verwandeln! 

    🪇 Set the Mood! Lass eine Salsa Playlist oder mexikanische Musik im Hintergrund laufen. Mein Mann liebt diese Band La LOM - sie machen die perfekte Hintergrundmusik für einen Taco Abend. 

    🍹DRINKS! Kein mexikanischer Abend ist komplett, ohne einen guten Tequila Cocktail (oder, alternativ, ein kaltes Corona). Hier sind meine Top 3 Rezepte: 

    • Paloma mit frischem Grapefruitsaft
    • Spicy Margarita (mein all time favorit!)
    • Der ultimative Margarita Cocktail (nur 4 Zutaten!)

    Und was nicht fehlen darf - eine alkoholfreie Alternative wie dieser Virgin Margarita oder ein erfrischender Agua Fresca!

    Zwei unterschiedlich belegte Tacos auf einem Esstisch, Margaritas und eine Corona Flasche sowie mehrere Teller im Bildhintergrund.

    Snacks und Beilagen 

    Wenn du deine Taco Night etwas größer aufziehen willst, kannst du ein paar Appetizer, Snacks und Beilagen ergänzen: 

    • Reis oder Mexikanischer Reis (Ich koche gerne Basmati Reis und verfeinere ihn mit Limettenschale, -Saft und Koriander ab.)
    • Nachos (Oder mit Käse überbackene Nachos!)
    • Ein mexikanisch inspirierter Salat - wie dieser Süßkartoffelsalat
    • Mexikanische Bohnenpfanne (gerne mit Käse überbacken und mit Nachos oder Tortillas serviert)

    Taco Night FAQs

    Wie viel Guacamole soll ich pro Portion einplanen?

    Plane pro Person 1 bis 1 ½ Avocados ein. Planst du eine Taco Night für 4 Personen, bereite deine Guacamole mit 4 Avocados zu. Verwende 5 bis 6, wenn du auch noch Nachos dazu servierst. 

    In welcher Reihenfolge bereitet man eine Taco Night am besten vor?

    Starte mit allen Zutaten, die du abgedeckt im Kühlschrank lagern kannst, wie eingelegte Zwiebeln, Saucen, Gemüsetoppings, Gucamole, etc. Bereite dann die Proteinquellen zu und wärme zuletzt die Tortillas auf. Bereitest du selbstgemachte Tortilla zu, kannst du den Teig zubereiten, bevor du dich um die Proteinquellen kümmerst, und als letzten Schritt kannst du die Tortillas ausrollen und ausbacken.

    Wie halte ich Tortillas während eine Taco Night warm?

    Wickel die aufgewärmten oder frisch ausgebackenen Tortillas in ein sauberes Geschirrtuch ein. So bleiben sie bis zu einer Stunde warm und weich.

    Wie wärme ich Mais Tortillas auf?

    Mais-Tortillas schmecken am besten, wenn du sie kurz mit ein wenig Öl in einer Pfanne anbrätst, sodass sie leicht knusprig, aber noch formbar sind. 

    Wie wärmt man Weizen Tortillas auf?

    Weizen-Tortillas wärmst du am besten im Ofen oder der Mikrowelle auf. Im Ofen kannst du sie aufeinander gestapelt in Alufolie einwickeln, damit sie nicht austrocknen.

    Tempeh zubereiten (im Ofen, Airfryer oder in der Pfanne)

    6. Juni 2025 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Tempeh liefert auf 100 Gramm stolze 18 Gramm Protein und 7 Gramm Ballaststoffe. Damit ist er eine der besten und gesündesten pflanzlichen Eiweißquellen. Doch aufgrund seiner festen Textur und des nussig-erdigen Geschmacks erfordert er die richtige Zubereitung, um nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker zu sein.

    In diesem Guide erfährst du alles, was du über Tempeh wissen musst – von den Grundlagen über den Geschmack bis hin zu den besten Zubereitungsmethoden und leckersten Rezepten.

    Knusprig gebratene Tempeh-Streifen auf einem Gitterrost, von oben fotografiert, mit Textoverlay „Tempeh 101 – So wird er perfekt!“.
    Springe zu:
    • Tempeh 101
    • Tempeh im Ofen zubereiten (Version 1)
    • Tempeh im Airfryer zubereiten (Version 2)
    • Tempeh in der Pfanne zubereiten (Version 3)
    • Bonus: Wie man Tempeh NICHT zubereiten sollte
    • Tempeh FAQs
    • 4 einfache Tempeh Rezepte für deinen Alltag

    Tempeh 101

    Was ist Tempeh?

    Tempeh ist ein fermentiertes Sojaprodukt, das aus ganzen Sojabohnen hergestellt wird. Neben seinem hohen Proteingehalt ist er reich an Ballaststoffen und enthält durch die Fermentation wertvolle probiotische Kulturen.

    Tempeh hat eine helle Farbe und, da er aus ganzen Sojabohnen besteht, eine körnige Textur. Manchmal hat Tempeh ein paar dunkle Stellen. Das ist völlig normal und ein Zeichen einer erfolgreichen Fermentation. Sie beeinflussen weder den Geschmack noch die Qualität des Tempehs – also kein Grund zur Sorge. 

    Wo kann ich Tempeh kaufen?

    Tempeh gibt es mittlerweile in den meisten Supermärkten. In der Regel findest du ihn im Kühlregal bei den veganen und vegetarischen Produkten. Außerdem kannst du ihn in Asia-Shops oder in Bio-Läden kaufen.

    Wie schmeckt Tempeh?

    Tempeh hat einen milden, nussigen und leicht erdigen Geschmack. Allerdings wird er selten pur gegessen. Durch seine feste, etwas unebene Textur nimmt er Marianden gut auf, wodurch wir den Geschmack von Tempeh wunderbar beeinflussen können. So kommt es, dass du ihn sowohl in mexikanischen Tempeh Tacos, in veganen BLT Tempeh Sandwiches, mit einer leckeren Gochujang Sauce oder in asiatischen Tempeh Bowls servieren kannst. 

    Tempeh im Ofen zubereiten (Version 1)

    Für die Zubereitung im Ofen solltest du zwei wichtige Punkte beachte:

    1. Eine Marinade ist ein Muss! Du solltest du deine Tempeh unbedingt mit einer leckeren Marinade überziehen, bevor du ihn in den Ofen schiebst. Bei meiner Tempeh Bowl verwenden wir eine asiatisch angehauchte Erdnuss-Marinade, die den nussigen Geschmack des Tempehs wunderbar hervorhebt. 
    2. Dünne Scheiben für gleichmäßiges Garen! Schneide deinen Tempeh in dünne Scheiben oder flache Rechtecke, damit er schneller durchgart und außen knusprig wird. 

    Nachdem du deinen Tempeh mariniert hast, kannst du ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 210°C Unter-/ Oberhitze für 12 bis 13 Minuten im Ofen backen.

    Tempeh wird in flache Rechtecke geschnitten.
    Gebackene Tempeh-Stücke auf einem Backblech.

    Muss man Tempeh zuerst dämpfen? 

    Viele Rezepte empfehlen, den Tempeh vor dem Marinieren für 10 Minuten in einem Topf mit Dampfgareinsatz zu dämpfen. Doch um sicher zu gehen, dass du dir nicht mehr Arbeit als nötig machst, habe ich für dich einen direkten Vergleich gemacht:

    Die eine Hälfte meines Tempehs habe ich vor dem Marinieren für 10 Minuten gedämpft, die andere Hälfte nicht. Anschließend wurden beide Hälften mit derselben Marinade vermischt und zusammen im Ofen gebacken. 

    Und obwohl es zuerst so aussah, dass die gedämpfte Version die Marinade besser aufgenommen hat, muss ich sagen, dass mir die andere Version besser geschmeckt hat. Ich konnte zwar keinen Unterschied feststellen, ob bei einer Version die Marinade intensiver war, aber die nicht gedämpfte Variante hatte eine weichere, nicht ganz so körnige Textur, was mir besser gefällt. Das Ergebnis: Tempeh muss vor dem Backen nicht gedämpft werden!

    Im Ofen gebackene Tempeh Scheiben auf einem Blech, die Hälfte wurde zuvor noch gedämpft.

    Tempeh im Airfryer zubereiten (Version 2)

    Um deinen Tempeh im Airfryer zuzubereiten, gelten fast dieselben Tipps. Schneide deinen Tempeh in dünne Scheiben. Je dünner die Scheiben, desto knuspriger wird dein Tempeh. 

    Außerdem empfehle ich dir auch hier eine Marinade! Das kann die eben beschriebene Erdnuss-Marinade sein oder eine BBQ-Marinade, die den Tempeh in einen leckeren, veganen Bacon verwandelt (wie bei meinem Tempeh Sandwich).

    Zubereitung:

    1. Schneide den Tempeh in dünne Scheiben oder flache Rechtecke und überziehe sie mit einer Marinade nach Wahl.
    2. Heize den Airfryer auf 190°C vor (ca. 4 Minuten). Verteile den Tempeh gleichmäßig im Airfryer-Korb.
    3. Garen den Tempeh für 8 bis 9 Minuten bei 190°C. Wende den Tempeh nach der Hälfte der Zeit. Wer mag, kann ihn nach dem Wenden auch nochmal mit der restlichen Marinade bestreichen.

    Tempeh in der Pfanne zubereiten (Version 3)

    Um Tempeh in der Pfanne zuzubereiten, solltest du ihn fein zerkleinern. Zerkrümle ihn entweder mit deinen Fingern, rasple ihn auf der groben Seite einer Kastenreibe oder (mein Favorit) verwandle ihn mit einer Gemüsehobel in dünne Scheibchen. Das garantiert dir knusprigen Tempeh aus der Pfanne!

    1. Zerkleinere den Tempeh mit deinen Fingern, einer Kastenreibe oder Gemüsehobel.
    2. Vermische ihn mit Speisestärke und, falls du später keine Sauce hinzugibst, deinen Gewürzen nach Wahl (z.B. ein Taco-Gewürz wie bei diesen Tempeh Tacos).
    3. Brate den Tempeh in eine große, beschichtete Pfanne bei mittelhoher Hitze mit etwas Rapsöl, bis er goldbraun und knusprig ist. Das kann je nachdem, wie du ihn zerkleinert hast, zwischen 10 und 25 Minuten dauern.
    4. Gib deine Sauce oder Marinade erst zum Tempeh, wenn er goldbraun und knusprig ist. Reduziere dafür die Hitze und lass sie für circa 2 Minuten einköcheln.
    Knusprig angebratenes Tempeh Hack in einer Pfanne.

    Knusprig angebratener Tempeh mit Taco-Gewürz - perfekt für vegane Tacos!

    Sticky Tempeh mit Gochujang Sauce in einer Pfanne.

    Für diesen Sticky Tempeh wurde der Tempeh zuerst knusprig angebraten und dann mit einer Gochujang Sauce überzogen.

    Bonus: Wie man Tempeh NICHT zubereiten sollte

    Okay, jetzt kennst du drei verschiedene, super leckere Zubereitungsmethoden für deine Tempeh. Doch es gibt noch ein paar Dinge, die du bei der Zubereitung von Tempeh besser vermeiden sollest. 

    1. Schneide Tempeh niemals in Würfel! Tempeh-Würfel müsstest du sie von 8 Seiten anbraten, was, wenn du mich fragst, viel zu viel Aufwand ist. Und selbst wenn du sie im Ofen oder Airfryer zubereitest, wird die Mitte der Würfel nicht knusprig und behält eine feste, kernige Textur. So kommt der Eigengeschmack des Tempeh stärker durch, was wir vermeiden wollen.

    2. Immer würzen oder marinieren! Tempeh ohne alles schmeckt einfach nicht gut. Doch dank seiner Textur, nimmt er Geschmacksagenten hervorragend auf. Deshalb verzichte nicht auf geschmacksintensive Marinaden oder ausreichend Gewürze.

    3. Hab Geduld beim Anbraten! Um Tempeh richtig knusprig und damit richtig lecker anzubraten, benötigst du 20 bis 25 Minuten. (PS: Wenn du deinen Tempeh auf einer Gemüsehobel in dünne Streifen hobelst, dauert es nur rund 10 Minuten.)

    4. Koche deinen Tempeh nicht. Tempeh benötigt trockene Zubereitungsmethoden wie Backen, Braten oder Airfryen.

    Tempeh FAQs

    Falls noch etwas unklar ist, helfen dir diese FAQs hoffentlich direkt weiter. Falls nicht, dann schreib mir deine Frage einfach in die Kommentare. 

    Ist Tempeh gesund?

    Oh ja, Tempeh ist reich an Protein, Ballaststoffen und probiotischen Kulturen, die die Verdauung unterstützen und die Darmgesundheit fördern.

    Aus was besteht Tempeh?

    Tempeh wird traditionell aus fermentierten Sojabohnen hergestellt und enthält oft auch noch einen kleinen Anteil an Getreidesorten wie Reis, Gerste oder Hirse. Es gibt zudem Varianten aus anderen Hülsenfrüchten, wie Lupinen oder Erbsen.

    Wie viel Tempeh für eine Portion?

    Eine typische Portion liegt bei etwa 100–150 Gramm pro Person, abhängig vom individuellen Proteinbedarf. Pro 100 Gramm enthält Tempeh rund 18 Gramm Protein. In der Regel enthält eine Packung Tempeh um die zwei Portionen.

    Was passt zu Tempeh?

    Tempeh kann vielseitig serviert werden. Kombiniere ihn zum Beispiel in einer asiatisch inspirierten Tempeh Bowl mit Kokosreis und frischen Kräutern, in mexikanischen Tempeh Tacos mit Avocado oder in einem leckeren Tempeh Sandwich BLT-Style. Außerdem kannst du ihn als Proteinquelle in Salaten (zum Beispiel in einem Caesar Salad) oder als Alternative zu Tofu servieren.

    Kann man Tempeh roh essen?

    Du kannst Tempeh roh essen, aber ich würde es niemanden empfehlen. Roher Tempeh schmeckt scheußlich.

    Ist Tempeh gesünder als Tofu?

    Beide sind gesund, aber Tempeh enthält zusätzlich noch viele Ballaststoffe und probiotische Kulturen durch die Fermentation. Beides fördert deine Verdauung.

    Wer sollte kein Tempeh essen?

    Wer allergisch gegen Soja ist, sollte Temeph auf jeden Fall meiden oder nach Versionen aus anderen Hülsenfrüchten suchen, die frei von Soja sind.

    4 einfache Tempeh Rezepte für deinen Alltag

    • Zwei aufeinander gestapelte Tempeh Sandwiches mit Veganer Tempeh Bacon, Tomaten und Salat.
      Tempeh Sandwich
    • Tempeh Bowl mit frischen Kräutern, Reis, Karotten und knusprigen Erdnuss-Tempeh.
      Tempeh Bowl
    • Veganer Taco mit knusprigen Tempeh und Salat, Limetten und weitere Tacos im Bildrand.
      Vegane Tempeh Tacos
    • Bowl mit weißem Kokosreis, knusprig gebratenem Sticky Tempeh und würzigem Gurkensalat, garniert mit Frühlingszwiebeln und serviert mit einer Gabel.
      Sticky Tempeh mit Reis und Spicy Gurkensalat

    Food Blog starten - 6 Tipps für einen erfolgreichen Blog

    7. Dezember 2024 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Du spielst mit dem Gedanken, deinen eigenen Food Blog zu starten, oder möchtest deinen Blog auf das nächste Level befördern und endlich mit dem Bloggen Geld verdienen? Hier bist du richtig!

    Hier findest du die wichtigsten Tipps und Ressourcen, die mir auf meinem Weg als Food Blogger geholfen haben, durchzuhalten und meine Ziele zu erreichen!

    Bild von einem Arbeitsplatz mit Laptop und Notizbuch mit übergelagertem Textzug: "Die besten Tipps für erfolgreiche Food Blogs".

    Dieser Post enthält Affiliate Links. Diese Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

    Springe zu:
    • 1. Blogging ist ein Marathon
    • 2. Gute Technik ist das Fundament
    • 3. Investiere in dich selbst
    • 4. Keyword-Tools – Dein Werkzeugkasten für Sichtbarkeit
    • 5. Finde deine Community
    • 6. Monetarisiere deinen Blog

    1. Blogging ist ein Marathon

    Ich liebe meinen Beruf als Food Blogger, doch es wäre schlichtweg gelogen zu behaupten, dass ich an manchen Tagen nicht am liebsten das Handtuch geworfen hätte. Es ist ein herausfordernder und teils steiniger Weg, und wer mit seinem Blog nicht nur Leidenschaft, sondern auch Einkommen verbinden möchte, sollte sich von Anfang an über zwei grundlegende Dinge im Klaren sein:

    Erfolg kommt nicht über Nacht:

    Food Blogging ist ein Marathon, kein Sprint. Nachhaltiger Erfolg erfordert Geduld, Hingabe und die Bereitschaft, sich auf eine lange Reise einzulassen.

    Investitionen sind unvermeidlich:

    Bevor dein Blog Geld abwirft, musst du in ihn investieren. Dazu gehören Ausgaben für Hosting, Themes und Plugins, aber auch in dein eigenes Wissen und deine Weiterentwicklung. Nur wer bereit ist, von Anfang an Zeit, Energie und finanzielle Mittel zu investieren, wird langfristig Erfolg ernten.

    2. Gute Technik ist das Fundament

    Wie heißt es so schön: The house don´t fall when the bones are good.

    Am Anfang meiner Blogger-Reise glich mein Blog einem Haus aus bröckliger Substanz: Er sah zwar gut aus, aber hielt nicht, was er versprach. Ich hatte ein kostenloses Website-Theme und das billigste Hosting gewählt, das ich finden konnte. Das Ergebnis? Eine langsame, kaum auffindbare Seite, die mich fast verzweifeln ließ.

    Meine Lektion daraus: Spare nicht an der Basis! Gutes Hosting und ein hochwertiges Theme sind das A und O für einen erfolgreichen Start. 

    Heute nutze ich das Feast Theme*. Es ist zwar nicht das schönste Design auf dem Markt, dafür aber wie kein anderes auf Suchmaschinen wie Google optimiert. 

    In Sachen Hosting gibt es viele gute Anbieter, mein Blog läuft über Ionos. Wichtig ist, dass du einen Host wählst, der mit WordPress arbeitet – von Bluehost würde ich dir jedoch abraten.

    WordPress.org ist ein entscheidender Baustein, da es mit Plugins arbeitet. Stell dir WordPress wie das Basismodell eines Autos vor: Es fährt, aber ohne Extras. Mit Plugins – den kleinen Erweiterungen, die wie die Sonderausstattung deines Wagens zu verstehen sind – kannst du es individuell anpassen und optimal auf deine Bedürfnisse anpassen.

    Bitte beachte, dass dein Hosting nicht direkt bei WordPress.com liegen sollte. Such dir stattdessen einen soliden anderen Anbieter, der jedoch mit dem WordPress Konzept arbeitet. (Anbieter wie Squarespace fallen daher raus.)

    3. Investiere in dich selbst

    Neben einer guten technischen Grundlage solltest du vor allem auch in dich selbst investieren. Und damit meine ich dein Wissen. Als Food-Blogger bist du nicht nur Rezeptentwickler oder kreativer Autor – du bist auch Fotograf, Videograf und sogar dein eigener Marketing-Experte. Besonders ein Thema sollte daher nicht vernachlässigt werden: Suchmaschinenoptimierung (SEO).

    Statt dir zum Teil schlechte und vor allem unzureichende Informationen aus dem Internet zusammenzusuchen, empfehle ich dir, direkt in einen gut strukturierten SEO-Kurs, wie Keywords with Aleka zu investieren. Ich habe in den letzten Jahren viele Online-Kurse gekauft und durchgearbeitet, aber keiner war so informativ, hilfreich und qualitativ hochwertig wie dieser Keyword-Research-Kurs.

    Mir ist bewusst, dass der Kurs nicht günstig ist, aber er ist jeden Euro wert und ohne Frage die beste Ressource auf dem Markt.

    4. Keyword-Tools – Dein Werkzeugkasten für Sichtbarkeit

    Hast du den Einstieg ins Thema SEO geschafft, kommt der nächste Schritt: ein gutes (und kostenpflichtiges) Keyword-Research-Tool. Für mich ist Keysearch* die beste Option. Es liegt preislich im Rahmen und erfüllt seinem Job, um meinen Content sichtbar zu machen.

    Mach nicht den Fehler zu glauben, dass kostenlose Tools genauso effektiv sind und du damit dieselben Ergebnisse erzielen kannst, wie mit einem hochwertigen Keyword-Research-Tool.

    5. Finde deine Community

    Food-Blogging ist ein einsamer und isolierender Job. Die meisten von uns arbeiten von zu Hause und haben daher auch nicht die klassischen Arbeitskollegen, die unseren Alltag wirklich verstehen. Umso wichtiger ist es, sich mit seines gleichen zu vernetzten.

    Food Blogger Pro ist die größte Food Blogging Community. Sie hat ein aktives Member Forum, arbeitet mit Industry Experts zusammen und stellt dir zahlreiche Webinare und Online-Kurse für jedes Level bereit.  Dort lernst du nicht nur die Basics über Blogging, Fotografie und Social Media, sondern kannst auch Fragen stellen und dich mit anderen Food-Bloggern austauschen. Außerdem gibt es jeden Monat neue, hilfreiche Ressourcen.

    6. Monetarisiere deinen Blog

    Sobald du deinen Blog erstellt hast und ein wenig Traffic generiert hast, solltest du darüber nachdenken deinen Blog zu monetarisieren. Aber hier ist Vorsicht gefragt: Denn das Wichtigste ist, Geduld zu haben und zu warten, bis du dich für ein hochwertiges Ad-Netzwerk wie Raptive oder Mediavine qualifizieren kannst.

    Doch die gute Nachricht ist, dass das Ad-Network Mediavine ein Programm für neue Blogger gestartet hat, mit dem du dich ohne eine gewisse Anzahl von monatlichen Besuchern für ihr Journey Programm* qualifizieren kannst. 

    (Normalerweise musst du, um dich für Mediavine zu qualifizieren, mindestens 50.000 monatliche Sessions auf deinem Blog vorweisen können. Mit Mediavine Journey kannst du jedoch schon deutlich vor dieser Benchmark anfangen, mit Werbeanzeigen auf deinem Blog Geld zu verdienen.)

    Meal Prep Salate im Glas

    2. September 2023 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Salate im Glas sind praktische Meal Prep Rezepte fürs Büro, das Home-Office oder für unterwegs. Sie lassen sich schnell und unkompliziert zubereiten und einfach mitnehmen.

    Hier findest du die besten Tipps und Trick, wie du Salate im Glas vorbereitest, sie richtig schichtest, wie du sie aufheben und mitnehmen kannst. Außerdem findest du hier drei leckere und einfache Rezepte für gesunde und sättigende Salate im Glas.

    Drei unterschiedliche Salate im Glas nebeneinander au feinem Holzbrett vor einem hellen Hintergrund.
    Springe zu:
    • Kann man Salat „vorkochen“?
    • Welche Glasgröße brauche ich?
    • Wie schichtet man einen Salat im Glas?
    • Was kommt in einen Salat im Glas?
    • Die Top 6 Tipps
    • Wie lange kann man Salate im Glas aufheben?
    • 3 einfache Rezepte für Salate im Glas
    • Asiatischer Nudelsalat im Glas

    Kann man Salat „vorkochen“?

    Unter klassischen Meal Prep Rezepten verstehen wir vor allem Gerichte, die am nächsten Tag noch besser oder mindestens noch genauso gut schmecken, wie frisch zubereitet.

    Und jeder, der schon mal versucht hat, einen übrigen Salat über Nacht im Kühlschrank aufzuheben, weiß, dass fertige Salate am nächsten Tag alles andere als appetitlich sind.

    Doch wäre so ein vitaminreicher Meal Prep Salat nicht das perfekte Mittagessen für einen stressigen Arbeitsalltag und die ideale Alternative zum Kantinenessen? Das wäre sie! Und mit einem einfachen Trick, geht das ganz einfach.

    Anstatt alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel zu geben, werden sie in einer bestimmten Reihenfolge in ein großes Glas geschichtet.

    So bleibt alles frisch und knackig und du kannst deinen Salat bis zu vier Tage lang im Kühlschrank lagern.

    Disclaimer: Die tatsächliche Haltbarkeit von Meal Prep Salaten hängt von den verwendeten Zutaten, der Frische der Zutaten und der Kühlschranktemperatur ab. Drei bis vier Tage sind nur ein grober Richtwert.

    Welche Glasgröße brauche ich?

    Um sättigende Salate im Glas zuzubereiten, solltest du Schaub- oder Weckgläser mit einem Fassungsvermögen von einem Liter verwenden. So hast du ausreichend Platz für viel frisches Gemüse, Protein- und Kohlenhydratquellen.

    Solche Gläser kannst du online kaufen, indem du „1 Liter Schraubglas“ in deine Suchleiste eingibst. Oder du schaut einfach mal bei einem großen Haushaltswarengeschäft vorbei.

    Alternativ kannst du im Konservenregal von deinem Supermarkt die Augen nach einem großen Glas Schattenmorellen, Apfelmus oder eingelegtem Gemüse aufhalten. Sobald du das geleert hast, kannst du es gründlich ausspülen und für deinen Salat im Glas wiederverwerten.

    Wie schichtet man einen Salat im Glas?

    Damit die Meal Prep Salate auch lange halten, ist es wichtig den Salat richtig ins Glas zu schichten. Und hier gibt es eine wichtige Faustregel, die du dir merken kannst.

    Schichte einen Salat im Glas immer von flüssig zu fest, beziehungsweise von nass zu trocken. 

    Beachtet man diesen Grundsatz, solltest du deinen Salat wie folgend schichten.

    Schicht 1: Das Dressing

    Gib zuerst dein Dressing, sei es eine Vinaigrette, ein Balsamico-Dressing oder ein cremiges Dressing wie Hummus, in das Glas. Das ist die „flüssigste“ Zutat und sollte deshalb ganz unten sein.

    Schicht 2: Zutaten mit hohem Wassergehalt

    Als nächstes kannst du Zutaten mit einem hohen Wassergehalt in dein Glas schichten oder solche, wo es nicht schlimm ist, wenn sie Flüssigkeit aufnehmen.

    Das könnte zum Beispiel Gurken, Tomaten, Paprika, Mais oder Hülsenfrüchte sein.

    Schicht 3: Trockene Zutaten

    Anschließend kannst du in der dritten Schicht trockene Zutaten wie Nudeln, Couscous, Bulgur, Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchte schichten. Sie bilden gleichzeitig die Grenze zur letzten und damit empfindlichsten Schicht.

    Schicht 4: Sensible Zutaten

    Ganz zum Schluss schichtest du die sensiblen Zutaten in dein Glas. Das sind die Zutaten, die auf keinen Fall mit den flüssigen Zutaten von der ersten Schicht in Kontakt kommen sollten.

    Dazu zählen Blattgemüse und -Salate, Beeren, Kerne, Nüsse, Sprossen, frische Kräuter und Ähnliches.

    Grafik von einem Schraubglas, in dem die vier verschiedenen Schichten markiert wurden, wie Salate im Glas geschichtet werden.
    Salate im Glas richtig schichten

    Was kommt in einen Salat im Glas?

    Möchtest du deinen eigenen Salat im Glas zusammenstellen, solltest du versuchen, die folgenden fünf Komponenten miteinzubinden.

    Als erstes braucht deine Salat ein Dressing oder eine Sauce. Das kann ein klassisches Balsamico-Honig-Senf-Dressing, eine simple Vinaigrette oder ein etwas ausgefalleneres Dressing sein. Du kannst auch Dips wie einen Hummus oder eine Tahini-Sauce als Dressing verwenden.

    Als nächstes solltest du versuchen frisches Gemüse miteinzubinden. Karotten, Paprika, Tomaten, Gurke, Mais, Sellerie, Kohlrabi, Spinat, Rucola und Ähnliches eignen sich sehr gut.

    Damit dich der Salat aber auch sättigt und eine vollwertige Mahlzeit ist, braucht er zusätzlich zu dem Gemüse noch mindesten eine Proteinquelle sowie eine Kohlenhydratquelle.

    Geeignete Proteinquellen wären zum Beispiel gebratenes Hähnchen, Tofu, Thunfisch, Käse wie Mozzarella oder Feta, Hülsenfrüche sowie gekochte Eier.

    Ein simples Pulled Chicken passt ebenfalls hervorragend dazu. Hier sind zwei einfache Rezepte, wie du Pulled Chicken im Backofen oder Pulled Chicken im Topf zubereiten kannst.

    In Sachen Kohlenhydraten hast du die Qual der Wahl zwischen Couscous, Nudeln, Reis, gekochten Kartoffeln, Bohnen, Linsen oder einem Pseudogetreide. 

    Als letzte Komponente solltest du noch ein paar kleine Toppings für den Geschmack miteinbinden. Das kann Käse, Oliven, getrocknete Tomaten, Nüsse, Samen, Sprossen, Obst und vieles mehr sein.

    Die Top 6 Tipps

    • Schichte deinen Salat von nass zu trocken und gib sensible Zutaten, wie Blattsalate, Nüsse, Samen oder Ähnliches ganz zum Schluss dazu.
    • Verwende für sättigende, füllende Salate Schraub- oder Weckgläser mit einem Liter Fassungsvermögen.
    • Zum Servieren kannst du den Salat in eine Schüssel kippen und ihn dort gründlich verrühren. Isst du den Salat direkt aus dem Glas, dann schüttle es vor dem Essen gründlich durch.
    • Verwendest du Blattsalate wie Spinat oder Rucola solltest du diese unbedingt trockenschleudern. Ansonsten werden sie schnell welk oder verwässern den restlichen Salat.
    • Schichte den Salat möglichst eng und verschließe den Deckel fest. So bleibt der Salat länger frisch.
    • Lagere Salate im Glas stehend im Kühlschrank, um zu verhindern, dass das Dressing zu den anderen Schichten durchsickert.

    Wie lange kann man Salate im Glas aufheben?

    Salate im Glas kannst du je nach verwendeten Zutaten, deren Frische und der Temperatur in deinem Kühlschrank zwischen zwei und vier Tage aufheben.

    Achte auf die oben beschriebenen Tipps und auf frische Zutaten, um den Salat möglichst lange haltbar zu machen.

    3 einfache Rezepte für Salate im Glas

    Hast du keine Lust oder Zeit, dir dein eigenen Salat im Glas zusammenzustellen, findest du hier drei Rezepte für einfache, leckere und gesunde Meal Prep Salate.

    Couscous Salat im Glas

    Dieser vegetarische Salat besteht aus Hummus, knackigem Gemüse, Couscous und Feta. Außerdem sorgen Kichererbsen für zusätzliche Protein.

    Für extra viel Geschmack, wir der Couscous in Gemüsebrühe anstatt von Wasser gegart.

    Couscous Salat im Glas
    Ein vegetarischer Couscous Salat mit Hummus, Kichererbsen, knackigem Gemüse und salzigem Feta.
    zum Rezept
    Couscous Salat in einem großen Glas vor einem beigen Hintergrund mit Deko im Bildrand.

    Griechischer Salat im Glas

    Mit diesem Rezept zauberst du aus dem klassischen, griechischen Hirtensalat ein leckeres Meal-Prep-Rezept.

    Anders als beim traditionellen Bauernsalat, geben wir noch Kichererbsen aus der Dose für extra Proteine und Kohlenhydrate dazu.

    Am besten genießt du diesen Salat mit einem frischen Stück Brot oder einer Semmel vom Bäcker.

    Griechischer Bauernsalat im Glas
    Hier wird der klassische, griechische Hirtensalat mit Kichererbsen ergänzt und in ein Glas geschichtet. Das sorgt für einen sättigenden, frischen Salat, der sich vorbereiten und mitnehmen lässt.
    zum Rezept
    Griechischer Salat mit Kichererbsen in einem großen Schraubglas vor beigen Hintergrund, Deko im Bildrand.

    Nudelsalat im Glas

    Ein italienisch inspirierte Nudelsalat, der raffiniert in eine Glas geschichtet wird. Anstatt von einem klassischen Mayo-Dressing, verleiht ein fruchtig-herzhaftes Tomaten-Balsamico-Dressing dem Salat eine himmlische, italienische Note.

    Dazu kommt Thunfisch für die Proteine und Vollkornnudeln für die Ballaststoffe. Abschließend wird all das gepaart mit frischen, knackigen Rucola.

    Italienischer Salat im Glas
    Dieser einfache Nudelsalat im Glas überzeugt mit seinen mediterranen, italienischen Aromen und ist das perfekte Meal Prep Rezept für den Büro- und Arbeitsalltag.
    zum Rezept
    Zwei Portionen Nudelsalat im Glas stehen nebeneinander vor einem beigen Hintergrund, wobei von einem der beiden Gläser gerade der Deckel abgenommen wird.

    Asiatischer Nudelsalat im Glas

    Weiche Udon Nudeln, knackiges Gemüse und proteinreiche Edamame Bohnen treffen in diesem asiatischen Nudelsalat auf ein cremiges Erdnussdressing.

    Dieser Salat ist in nur 15 Minuten zubereitet. Du kannst ihn auch in ein großes Schraubglas schichten und ihn für bis zu drei Tage im Kühlschrank aufheben.

    Udon Nudelsalat
    Dieser schnelle Udon Salat lässt sich wunderbar in ein großes Schraubglas schichten und so einfach mitnehmen.
    zum Rezept
    Udon Nudelsalat mit frischem Gemüse, Edamame Bohnen und einem Erdnussdressing in einem tiefen, schwarzen Teller.

    Küchenlexikon - Küchen-Fachbegriffe einfach erklärt

    11. Juli 2023 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Die Welt des Kochens und Backens ist reich an Fachbegriffen, die selbst erfahrene Hobbyköche vor eine Herausforderung stellen können. Doch keine Sorge, mit diesem Küchenlexikon kannst du Licht ins Dunkle bringen. Hier findest du die gängigsten Fachbegriffe von A wie Andünsten bis Z wie Zesten einfach erklärt.

    Du erfährst, was sich hinter den oftmals rätselhaften Ausdrücken der kulinarischen Fachsprache verbirgt, was diese Fachbegriffe bedeuten, wann und wo sie zur Anwendung kommen und wie du sie in der Küche richtig umsetzt.

    Springe zu:
    • Andünsten oder Anschwitzen
    • Abgießen
    • Abseihen oder Durchseihen
    • Ausbröseln
    • Aufgießen
    • Ausbacken
    • Anbraten
    • Abschrecken
    • Abschäumen
    • Ablöschen
    • Abbrennen
    • Altbacken
    • Anschwitzen
    • Aufschlagen
    • Aufwallen
    • Binden
    • Backen
    • Blanchieren
    • Beizen
    • Braten
    • Dämpfen
    • Dörren
    • Druckgaren
    • Dünsten
    • Durchstreichen
    • Entfetten
    • Einfetten
    • Emulgieren
    • Einwecken
    • Einmachen
    • Einkochen
    • Fermentieren
    • Frittieren
    • Filetieren
    • Garen
    • Glattrühren
    • Glasieren
    • Gerinnen
    • Garnieren
    • Gratinieren
    • Klären
    • Kaltrühren
    • Konservieren
    • Kochen
    • Karamellisieren
    • Legieren
    • Montieren
    • Marinieren
    • Niedertemperaturgaren
    • Putzen
    • Plattieren
    • Passieren
    • Pürieren
    • Parieren
    • Pochieren
    • Panieren
    • Quellen lassen
    • Rühren
    • Reduzieren
    • Reiben
    • Räuchern
    • Schälen
    • Stocken
    • Sieden
    • Sämig Kochen
    • Schneiden
    • Stürzen
    • Soufflieren
    • Schmetterlingsschnitt
    • Schwenken
    • Schmoren
    • Sautieren
    • Stäbchenprobe
    • Trockenschleudern
    • Verquirlen
    • Vakuumieren
    • Verschütteln
    • Vorteig
    • Wasserbad
    • Warm Rühren
    • Zesten
    • Zur Rose abziehen

    Andünsten oder Anschwitzen

    Definition: Andünsten oder Anschwitzen meint das langsame, sanfte und schonende anbraten von z.B. Zwiebeln, Knoblauch oder Gemüse in z.B. nur leicht erhitztem Öl – oft als Vorschritt für den eigentlichen Kochprozess

    Ziel: Dabei soll der Eigengeschmacks ohne (starke) Röstaromen freigesetzt werden, Lebensmittel sollen aromatischer und etwas weicher werden.

    Beispiele: Risotto, Basis von Saucen und Suppen (z.B. Sofritto bei einer italienischen Tomatensoße)

    Abgießen

    Definition: Beim Abgießen wird überschüssige Flüssigkeit, wie das Kochwasser von Nudeln, Gemüse oder Kartoffeln oder die Flüssigkeit in Konserven, entfernt.

    Dafür wird oft ein Sieb verwendet. So kann man den gesamten Inhalt in den Sieb schütten, der dann den festen Bestandteil, wie die Nudeln, den Reis oder die Bohnen, auffängt, während die Flüssigkeit abtropft.

    Ziel: Mit dem Abgießen soll also nicht mehr benötigte Flüssigkeit entfernt werden.

    Beispiele: Nudeln, Reis, Konserven, gekochtes Gemüse, ...

    Abseihen oder Durchseihen

    Definition: Abseihen oder Durchseihen meint das Trennen von Flüssigkeiten, wie einer Brühe, von den festen Bestandteilen mit der Hilfe eines Siebs oder Tuchs.

    Ziel: geschmacksgebenden Zutaten wie Knochenstücke, verkochte, grobe Gemüsestücke o.ä. sollen entfernt werden, da sie nicht mit serviert werden.

    Beispiele: Suppen, Soßen, Cocktails

    Ausbröseln

    Definition: Nach dem Einfetten von Backformen werden Mehl, gemahlene Nüsse oder Semmelbrösel in die Backform gegeben und dort gleichmäßig durch rotierende Bewegungen verteilt. Ist die gesamte Form damit bedeckt, wird die Form über dem Spülbecken oder Mülleimer umgedreht, um die überschüssigen Reste zu entfernen.

    Ziel: Das Kleben blieben von Kuchenteig oder -boden in der Kuchenform voll verhindert und das Stürzen des Kuchens aus der Form soll erleichtert werden.

    Beispiel: Kuchen backen

    Aufgießen

    Definition: Das Hinzugeben von Flüssigkeit (wie Wasser oder Brühe) während dem Kochvorgang. Aufgießen kann jedoch auch das Hinzufügen von kochendem Wasser zu Tee oder Kaffee bedeuten sowie das Aufgießen von Cocktails mit Sekt (z.B. Aperol Spritz)

    Ziel (beim Kochen): Mehr Flüssigkeit soll zu einem Topf oder Pfanne, in der bereits eine geringe Menge an Flüssigkeit vorhanden ist, hinzugefügt werden oder um bereits verdampfte Flüssigkeit zu ersetzen.

    Beispiele: Risotto, Eintöpfen, Schmoren, Soßen, Aufgießen von Mehlschwitzen für Béchamelsaucen

    Ausbacken

    Definition: Bei Ausbacken werden Lebensmittel gegart, indem sie in kochendem Fett (z.B. raffiniertem Pflanzenöl oder Butterschmalz) mit einer Temperatur von circa 175°C schwimmen. 

    Beispiele: Pommes, Falafel, Schnitzel, Schmalzgebäck, Krapfen

    Anbraten

    Definition: Beim Anbraten wird das Bratgut (mit etwas Fett) bei hoher Hitze in einer Pfanne oder einem Topf angebraten. Dabei bilden sich (z.B. am Boden des Topfs oder der Pfanne) Röstaromen. 

    Ziel: Das Anbraten ist oft der erste Schritt beim Kochprozess, wobei durch die Röstaromen eine wichtige Geschmackskomponente entsteht. 

    Beispiele: Fleisch, Gemüse, Fisch

    Abschrecken

    Definition: Beim Abschrecken werden Lebensmitteln unmittelbar nach dem Kochen in kaltes oder eisgekühltes Wasser gegeben, um den Garprozess sofort zu stoppen. Oft geht dieser auch nach dem Abgießen oder dem Entfernen aus der Pfanne durch die vorhandene Restwärme weitergeht, was zu einem Übergaren führen kann.

    Ziel: Durch das Abschrecken bleibt Gemüse knackig und behält eine frische Farbe, Eier lassen sich leichter Pellen oder Kartoffeln werden nicht zu weich.

    Achtung: Sollen die abgeschreckten Lebensmitteln direkt im Anschluss warm serviert werden, dann sollte das Abschrecken nur ein paar wenige Sekunden dauern.

    Beispiele: Beim Kochen von Gemüse, Eier oder Kartoffeln

    Abschäumen

    Definition: Abschäumen meint das Entfernen von weißem Schaum auf der Oberfläche von Suppen oder Brühen. Es wird während dem Kochen mit einer Schaum- oder Suppenkelle durchgeführt.

    Ziel: Grund für die Schaumbildung sind gelöst und geronnene Proteine, die aufflocken. Das Abschäumen sorgt deshalb für eine klare Brühe.

    Beispiele: Bei Suppen, Eintöpfen oder Brühen mit Fleisch, Knochen oder Hülsenfrüchten

    Ablöschen

    Definition: Beim Ablöschen wird mit Flüssigkeiten wie Wasser, Wein oder Brühe der Bratsaft vom Boden der Pfanne oder des Topfs gelöst, was die Aromen intensiviert.

    Im Gegensatz zum Aufgießen kommt beim Ablöschen erstmals im Kochprozess Flüssigkeit mit in die Pfanne oder den Topf.

    Ziel: Das Ablöschen soll den Geschmack verbessern, da dabei die geschmacksintensiven Röstaromen vom Topfboden abgelöst werden.

    Beispiel: Soßen, Risotto, Eintöpfe, Suppen

    Abbrennen

    Definition: Beim Abbrennen wird Stärke in einem Topf auf dem Herd ausgekocht. Diese Technik kommt bei der Herstellung von Brandteig zum Einsatz. Das Abbrennen schließt viel Luft in den Teig ein, was zu großen Hohlräumen im Gebäck und einer knusprigen Oberfläche führt.

    Ziel: Das Ziel vom Abbrennen ist die Herstellung eines Brandteigs. Hierbei wird Wasser oder Milch, etwas Butter und je nach Rezept Zucker und Salz in einem Topf aufgekocht, bevor das Mehl hinzugefügt und der Teig so lange gerührt wird, bis er sich vom Topfboden löst. Anschließend werden die Eier in einer Rührschüssel untergerührt.

    Beispiele: Brandteig für Windbeutel oder Eclairs

    Altbacken

    Definition: Als altbacken bezeichnet man Brot, das eine weiche oder harte Kruste hat und ist im Inneren ziemlich trocken ist. Ist Brot altbacken, dann liegt das daran, dass die verkleisterte Stärke nach und nach Flüssigkeit abgibt. 

    Vorteil: Altbackenes Brot kann, obwohl es pur nicht mehr gut schmeckt, weiterverarbeitet werden, beispielsweise für Semmelknödel, French Toast, in Suppen oder Salaten (z.B. in einem Brotsalat).

    Anschwitzen

    Definition: Unter Anschwitzen versteht man ein relativ kurzes, aber langsames Garen von Gemüse (wie Zwiebeln oder Schalotten) bei geringer Hitze im eigenen Saft. Hierbei wird wenig Fett verwendet. Während dem Anschwitzen tritt Saft aus den Lebensmitteln aus, dass die Bildung von starken Röstaromen verhindert.

    Durch die Zugabe von Salz, kann dieser Osmose-Prozess verstärkt werden. Außerdem verhindert ständiges Rühren, dass das Gemüse anbrennt. 

    Die Methode das Anschwitzens wird auch bei einer Mehlschwitze oder einem Roux verwendet, wobei Mehl und Fett (im Verhältnis 6:5) langsam unter ständigem Rühren erwärmt werden, bis eine homogene Masse entsteht. 

    Ziel: Sanftes Anbraten von Gemüse, verhindern von Röstaromen oder Zubereitung einer Mehlschwitze.

    Beispiel: Zwiebeln, Schalotten, Gemüse, Mehlschwitze (Roux)

    Aufschlagen

    Definition: Aufschlagen bezeichnet das Einschlagen in eine (am besten kalte) Masse mit einem Rührbesen, Mixer, Schneebesen, Handrührgerät oder einer Gabel, bis diese Masse entweder steif (Sahne, Eiklar) oder luftig und locker ist (Biskuitteig).

    Das Ziel hierbei ist, dass Luft in die Masse eingemischt werden soll.

    Beim Aufschlagen von Suppen und Soßen (auch Montieren genannt) wird kalte Butter hinzugeben, wodurch Flüssigkeit gebunden wir. Das Ziel hierbei ist eine cremige, sämige Konsistenz.

    Beispiele: Backen, Eischnee, Sahne, Saucen, Suppen

    Aufwallen

    Definition: Mit Aufwallen bezeichnet man das Stadium beim Erhitzen einer Flüssigkeit, wenn diese sich kurz vorm Kochen (Brodeln) befindet.

    Wichtig beim Aufwallen ist, den Topf stets im Blick zu haben, denn sobald sich am Boden das erste Gasbläschen bildet und an die Oberfläche aufsteigt (bzw. sich Bewegungen an der Oberfläche zeigen), muss der Topf vom Herd genommen oder die Hitze reduziert werden.

    Ziel: Diese Technik des Aufwallens wird eingesetzt, wenn Lebensmitteln nicht ganz bis zum Kochen gebracht werden sollen, wie Milch oder Sahne, oder wenn Lebensmitteln in Flüssigkeiten kurz vor dem Siedepunkt gegart werden sollen.

    Beispiele: Milch, Sahne, Vanillesauce, Gemüse (z.B. Spinat), Knödel

    Binden

    Definition: Beim Binden wird eine Flüssigkeit während dem Kochen angedickt, wodurch entweder Wasser gebunden oder Fett und Wasser emulgiert werden. 

    Zum Binden kann entweder Stärke (die zuvor mit ein klein wenig kaltem Wasser angerührt wurde), Butter (in diesem Fall wir der Vorgang auch montieren genannt) oder Eigelb (dann spricht man auch vom Legieren) verwendet werden. 

    Alternativ dazu können Suppen oder Eintöpfe auch mit einem Mus aus stärkehaltigem Obst oder Gemüse (Kartoffeln, Äpfeln oder Kochbananen) gebunden werden.

    Das Ziel ist eine cremigere Konsistenz zu erhalten.

    Beispiele: Saucen, Eintöpfe, Suppen

    Backen

    Definition: Backen bezeichnet das Garen oder Bräunen von Lebensmitteln im Ofen durch heiße Luft

    Beispiele: Gebäck, Brot, Gemüse, Aufläufe und vieles mehr

    Blanchieren

    Definition: Beim Blanchieren wird Obst oder Gemüse zuerst in kochendem Wasser (manchmal auch im Salzwasser oder mit Wasserdampf) gegart und anschließend sofort in Eiswasser abgeschreckt, um den Kochvorgang zu stoppen.

    Ziel: Beim Blanchieren sollen möglichst vielen Vitaminen und Mineralien, die frische Farbe erhalten und das Gemüse knackig bleiben. Gleichzeitig kann das Blanchieren aber auch die Verarbeitung erleichtern, zum Beispiel beim Häuten von Tomaten oder Pfirsichen.

    Beispiele: Obst und Gemüse

    Beizen

    Definition: Beim Beizen wird rohes Fleisch in einem Sud aus Essig, Wein und Gewürzen eingelegt und (meist für längere Zeit) im Kühlschrank gelagert. Beim trockenen Beizen wird das Fleisch oder der Fisch (und Gewürzen) hingegen in Salz eingelegt oder damit eingerieben.

    Ziel: Das Beizen kann sowohl die die Haltbarkeit von Fisch und Fleisch verlängern, als auch zähes Fleisch zarter und kaubarer machen.

    Beispiele: Sauerbraten, Graved Lachs

    Braten

    Definition: Beim Braten versucht man Lebensmittel möglichst trocken zu garen. Das heißt, man möchte das Austreten von Flüssigkeiten aus dem Bratgut vermieden.

    Das Anbraten erfolgt meist bei heißen Temperaturen, was im Umkehrschluss zu einer verkürzten Garzeit führt. 

    Wichtig ist, dass sowohl Gemüse als auch Fleisch beim Braten ausreichend Platz in der Pfanne brauchen. Außerdem sollten, wegen den hohen Temperaturen, hitzestabile Fette, wie raffiniertes Pflanzenöl, verwendet werden.

    Beispiele: Gemüse, Fleisch, Fisch, Tofu und vieles mehr

    Dämpfen

    Definition: Das Dämpfen bezeichnet eine Zubereitungsart, bei dem die Lebensmittel keinen Kontakt zum Wasser haben. Stattdessen liegen sie in einem Sieb oder Dämpfeinsatz, der in einen Topf gestellt wird und unter dem eine Flüssigkeit wie Wasser, Wein oder Brühe zum Kochen gebracht wird, und anschließend bei geringer Temperatur und geschlossenem Deckel beim Köcheln gehalten wird.

    Ziel: Dämpfen ist ebenfalls eine vitamin- und nährstoffschonende Zubereitung von Lebensmittel, die geeignet ist, um den Eigengeschmacks des Lebensmittels zu erhalten.

    Beispiele: Gemüse, Kartoffeln, Spargel, Fisch, etc., außerdem wird es viel in der asiatischen Küche angewendet.

    Dörren

    Definition: Mit Dörren bezeichnet man eine Form der Haltbarkeitsmachung (Konservierung), bei den Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse, Kräutern, aber auch Fisch oder Fleisch Wasser entzogen wird.

    Das Dörren kann sowohl an der Luft (wie zum Beispiel bei sonnengetrocknete Tomaten), im speziellen Dörrautomaten oder im Backofen, bei einer nicht ganz geschlossenen Backofentür, durchgeführt werden.

    Das Ziel dies Dörrend ist also eine Verlängerung der Haltbarkeit von frischen Lebensmitteln durch Wasserentzug.

    Beispiele: Dörrobst, getrocknete Tomaten, Trockenfleisch

    Druckgaren

    Definition: Für das Druckgaren benötigt man spezielle Kochgeräte, die das Wasser unter hohem Druck auf bis zu 120°C erhitzen, wodurch die Garzeit erheblich verringert wird.

    Ziel: Das Druckgaren ermöglicht ein schnelles, vitamin- und nährstoffschonendes Garen von Lebensmitteln unter geringeren Stromverbrauch.

    Elektrische Dampfgargeräte wie der Instant Pot stellen dabei eine noch stromsparendere und zudem sicherere Alternative zum klassischen Schnellkochtopf da.

    Beispiel: Druckgaren funktioniert mit fast jedem Lebensmittel.

    Dünsten

    Definition: Beim Dünsten werden Lebensmittel in wenig Flüssigkeit (oder im eigenen Saft) in einem Topf oder einer Pfanne gegart, während ein Deckel das entstehende Kochwasser auffängt und dadurch den Dampfdruck konstant hält. Die Flüssigkeit sollte dabei nur den Boden der Pfanne/des Topfs bedecken und nur leicht köcheln (circa 70 bis 98°C)  

    Ziel: Das Dünsten ist eine vitamin- und nährstoffschonende Zubereitung von Lebensmittel.

    Beispiele: Gemüse, Kartoffeln, Obst, Geflügel, Fleisch, Reis

    Durchstreichen

    Definition: Vom Durchstreichen spricht man, wenn gekochtes Gemüse oder Obst mit leichtem Druck und in kreisenden Bewegungen durch ein feines Sieb gestrichen wird. Es wird auch oft als Passieren bezeichnet.

    Ziel: Das Passieren oder Durchstreichen von weichgekochtem Gemüse oder Suppengrün kann zum Beispiel Saucen binden oder Kernen für Konfitüren oder Ähnliches entfernen.

    Beispiele: Saucen, Konfitüren

    Entfetten

    Definition: Mit Entfetten bezeichnet man das Entfernen von überschüssigem Fett aus Brühen, Suppen oder Saucen. Dafür wird das oben schwimmende Fett mit einem Esslöffel oder einer Schöpfkelle abgeschöpft.

    Bei einem sehr dünnen Fettfilm, wie auf einer warmen Suppe, kann dieser auch mit einem Mulltuch oder einem Küchenpapier aufgesaugt werden. 

    Ziel: Das Entfetten soll den Geschmack verbessern und kann auch zur Reduzierung des Kaloriengehalts beitragen.

    Beispiele: Suppen, Soßen, Brühen

    Einfetten

    Definition: Vom Einfetten spricht man, wenn eine Backform vorm Einfüllen des Teigs mit Öl oder Butter eingerieben wird. Das Verteilen des Fetts funktioniert am besten mit einem Küchenpinsel oder einem Stück Küchenpapier. Alternativ kann man Kuchenformen auch mit einem Backtrennspray einfetten.

    Achtung: Silikonbackformen müssen nicht eingefettet werden.

    Ziel: Das Einfetten verhindert das Festkleben von Kuchenteig und erleichtert das Stürzen oder Entfernen der Backform nach dem Backen. Um das Ergebnis zu verbessern kann die Form nach dem Einfetten noch mit Semmelbrösel oder Mehl ausgebröselt werden.

    Das Einfetten kommt vor allem beim Backen mit Backformen zum Einsatz.

    Emulgieren

    Definition: Emulgieren bezeichnet eine Technik, bei der zwei eigentlich nicht mischbare Flüssigkeiten, wie Wasser und Fett, miteinander vermischt werden. 

    Eine solche Verbindung wird Emulsion genannt und sie entsteht durch kräftiges Rühren mit einem Schneebesen oder Pürierstab oder durch kräftiges Schütteln. 

    Um die Emulsion jedoch dauerhaft stabil zu halten, kommen Emulgatoren zum Einsatz, wie zum Beispiel Eigelb (bei einer Mayonnaise), Senf oder Honig (beim Dressing). In der Industrie sind es hingeben oft künstliche Emulgatoren.

    Ziel: Das Ziel vom Emulgieren ist eine Verbindung von Öl und wässrigen Flüssigkeiten.

    Beispiele: Salatdressings, Mayonnaise, Butter-Herstellung, Milch, Margarine, ...

    Einwecken

    Definition: Das Einwecken, oft auch einfach Einkochen genannt, ist eine beleibte Konservierungsmethode, bei der Weckgläschen verwendet werden.

    Weitere Details zu dem Verfahren findest du beim Einkochen.

    Einmachen

    Definition: Beim Einmachen werden Früchte oder Gemüse zuerst gekocht und anschließend in sterile Gläser mit Schraubdeckeln gefüllt. Anschließen werden sie für zehn Minuten auf den Kopf gestellt und dürfen weiter abkühlen, bis ein Vakuum entsteht. Das ist der Fall, wenn sich die Metalldeckel leicht nach innen biegen und ein Knacken von sich geben. 

    Ziel: Das Einmachen ist eine Konservierungsmethode, die zum Haltbarmachen von Konfitüren, Kompott, Gelees, Chutneys und Ähnlichem eingesetzt wird.

    Einkochen

    Definition: Das Einkochen (auch oft Einwecken genannt) ist eine Konservierungsmethode. Dabei wird das Einkochgut in sterile Einkochgläser (z.B. Weckgläser) gefüllt. Dieser Gläser werden anschließend in ein Wasserbad gestellt, sodass das Einkochgut innerhalb der luftdichten Verpackung konserviert wird.

    Ziel: Das Einkochen ist eine Konservierungsart, die für längere Haltbarkeit sorgt.

    Beispiele: Essiggurken, allgemein Gemüse und Obst, Fleisch

    Fermentieren

    Definition: Die Fermentierung bezeichnet einen Gärungsprozess, bei dem Lebensmittel wie Kohl, Sojabohnen oder Kraut länger haltbargemacht werden. Dabei wandeln Mikroorganismen und Enzyme Zucker und Stärke in Milchsäure um.

    Ziel: Fermentieren ist eine Art der Konservierung durch Gärung, die ganz ohne Erhitzen stattfindet. Zudem gibt es immer mehr Hinweise dafür, dass fermentierte Lebensmitteln die Darmgesundheit fördern können.

    Beispiele: Sauerkraut, Kimchi, Kohl, Rote Beete, ...

    Frittieren

    Definition: Mit Frittieren bezeichnet man das Garen von stärkehaltigen Lebensmitteln (wie Kartoffeln oder Gebäck) oder von Lebensmitteln, die mit einer Panade überzogen sind, in heißem Fett. Das Fett hat dabei Temperaturen zwischen 140° und 170°C.

    Wichtig: Für das Frittieren sollten stets raffinierte Öl (auch Bratöle genannt) mit einem hohen Rauchpunkt verwendet werden.

    Ziel: Mit dem Frittieren will man Lebensmittel knusprig zubereiten. Eine mittlerweile beliebte und gesündere Alternative ist das Garen in einer Heißluftfritteuse.

    Beispiele: Kartoffeln, Gebäck, panierte Lebensmittel

    Filetieren

    Definition: Mit Filetieren meint man eine Vorbereitungsmethode oder -Verfahren, bei dem ein unerwünschter Teil von einem Lebensmittel mit einem scharfen Messer (Filetiermesser) entfernt wird.

    Beispiele: Wird ein Fisch filetiert werden meist die Gräten oder die Haut entfernt. Das Filetieren von Zitrusfrüchten meint hingegen, dass die Schale und weißen Zwischenräume abgetrennt werden, da nur das Fruchtfleisch verwendet wird.

    Garen

    Definition: Garen ist ein Sammel- oder Überbegriff für alle Methoden, bei denen Lebensmitteln durch Hitze genießbar, leichter verdaulich oder ganz allgemein für den Verzehr vorbereitet werden.

    Das Garen hilft auch dabei Mikroorganismen und manchmal Giftstoffe in den Lebensmitteln unschädlich zu machen. (z.B. in Hülsenfrüchten)

    Man unterscheiden zwischen feuchten Gartechniken, wo Wasser für ein gleichmäßiges Erhitzen der Zutaten sorgt, und trockne Gartechniken. Hierbei werden keine zusätzlichen Flüssigkeiten zugefügt und es kommen meist höhere Temperaturen zum Einsatz.

    Beispiele für trockene Gartechniken: Braten, Backen, Frittieren, Schmoren, etc.

    Beispiele für feuchte Gartechniken: Dämpfen, Blanchieren, Druckgaren, Kochen, …

    Glattrühren

    Definition: Mit Glattrühren bezeichnet man den Vorgang, wenn feste und flüssige Zutaten so lange verrührt werden, bis eine homogene Masse in Form eines glatten und geschmeidigen Teigs oder einer Creme entsteht.

    Ziel: Beim Glattrühren möchte man glatte, gleichmäßige Oberfläche oder Klümpchen-freie Massen als Ergebnis haben.

    Beispiele: Soßen, Pudding, Rührteig, Creme, Quarkspeisen

    Glasieren

    Definition: Glasieren, auch überglänzen oder glaciere genannt, bedeutet, dass etwas mit einem Guss überzogen wird. Das kann zum Beispiel Fisch, Fleisch, Gebäck oder Gemüse sein. Der Guss wiederum kann beispielsweise geschmolzene Schokolade, eine Zucker- oder Fettglasur, Honig oder Brühe sein.

    Ziel: Durch das Glasieren sollen Speisen oder Zutaten ein glänzendes Aussehen erhalten.

    Beispiele: Kuchen, Torten, Gemüse, Fisch, Fleisch

    Gerinnen

    Definition: Das Gerinnen bezeichnet in der Küche meist einen unerwünschten Zustand, den man in der Regel vermeiden will. Das Gerinnen von eiweißreichen Soßen entsteht zum Beispiel, wenn sich durch verschiedene Temperatureinflüsse oder aufgrund von Säure die Eiweiße absetzen und somit Klümpchen bilden.

    Um das Gerinnen von Saucen wie Mayonnaise oder Hollandaise zu vermeiden, sollten alle Zutaten dieselbe Temperatur haben. Außerdem sollte bei Mayonnaisen das Öl nur langsam dazu gemischt werden. 

    Auch bei der Zubereitung einer Carbonara sollte darauf geachtet werden, dass die Eier Zimmertemperatur haben und die Pfanne vom Herd genommen wird, bevor die Eier-Käse-Mischung untergerührt wird.

    Beispiele, wo die Gefahr des Gerinnens besteht: Eiweißreiche Soßen wie Mayonnaise, Hollandaise, Carbonara, etc.

    Garnieren

    Definition: Vom Garnieren spricht man, wenn Gerichte vor dem Servieren, auf dem Serviergeschirr nach Wahl (z.B. Teller, Auflaufform, Pfanne), mit dekorativen Zutaten wie frischen Kräutern, grobem Meersalz oder sonstigen Toppings „geschmückt“ werden. Es leitet sich aus dem Französischen von dem Wort „garnir“ ab.

    Ziel: Das Aussehen von herzhaften oder süßen Speisen soll verbessert werden.

    Gratinieren

    Definition: Mit Gratinieren meint man das kurze Überbacken bei starker Oberhitze von süßen oder herzhaften Speisen, bis sich eine goldbraune Kruste bildet. 

    Ziel: Aufläufe oder Süßspeisen sollen eine leckere Kruste auf der Oberfläche erhalten.

    Beispiele: Auflauf, Gratis, Karamellkruste bei Süßspeisen

    Klären

    Definition. Mit Klären bezeichnet das Entfernen von Trübstoffen, zum Beispiel geronnenem Eiweiß, aus Flüssigkeiten wie Suppen oder Saucen. Man spricht dabei auch oft vom Klarkochen oder Klarifizieren.

    Beim Kochen verteilen sich feine Eiweißstoffe in der Flüssigkeit, die gerinnen und sich mit Trübstoffen verbinden. Diese Kombination steigt dann an die Oberfläche und werden während dem Klären mit einer Schaumkelle abgeschöpft.

    Ziel: Mit dem Klären will man eine klare Brühe oder Suppe erhalten.

    Beispiel: Fleischbrühen

    Kaltrühren

    Definition: Beim Kaltrühren werden heiße Speisen unter ständigem Rühren heruntergekühlt. Meist findet das über einem kalten Wasser- oder Eisbad statt.

    Ziel: Das Kaltrühren soll beispielsweise bei Puddings und Cremes das Bilden einer Haut auf ihrer Oberfläche verhindert.

    Beispiele: Puddings, Cremespeisen

    Konservieren

    Definition: Das Konservieren ist ein Sammelbegriff für verschiedene Methoden wie unterschiedliche Lebensmittel länger haltbar gemacht werden können. Beispiele für Konservierungsverfahren wären das Einkochen, Einlegen, Dörren, Gefriertrocknen, Einfrieren oder Trocknen.

    Ziel: Mit dem Konservieren will man die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern.

    Beispiele: Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, ...

    Kochen

    Weite Definition: Mit Kochen bezeichnet man im weiteren Sinne alle Zubereitungsarten mit Hitzeeinwirkung.

    Enge Definition: Im engeren Sinne bezeichnet das Kochen jedoch eine Garmethode, bei der Wasser über den Siedepunkt erhitzt wird. Typischer Weise werden Lebensmitteln dafür entweder in (Salz-)Wasser oder im eigenen Saft zum Sieden gebracht. Am schnellsten geht das, wenn man einen Deckel auf den Topf oder die Pfanne legt. 

    Karamellisieren

    Definition: Beim Karamellisieren wird Zucker erhitzt, sodass er schmilzt und gebräunt wird. Dabei verwendest er sich zu einer goldbraunen bis braunen Masse, die eine nussige Note hat. 

    Karamellisiert wird jedoch nicht nur der klassische Zucker, sondern alle Arten von Zucker (also Monosaccharide) können beim Anbraten durch den Entzug von Wasser und dem Bräunungsvorgang karamellisiert werden.

    Das Karamellisieren wird also sowohl für herzhafte als auch für süße Speisen angewendet.

    Beispiele: Zucker, Gemüse (z.B. Zwiebeln), Obst, ...

    Legieren

    Definition: Beim Legieren werden herzhafte oder süße Speisen gebunden, indem man am Ende des Kochvorgangs verquirltes Eigelb einrührt. Dabei unterstützen die Phospholipide im Dotter (das sind fettähnliche Stoffe mit je einem wasseranziehendem und einem fettanziehendem Ende) die Bindung von sonst nicht mischbaren Flüssigkeiten, wie Öl und Wasser.

    Wichtig für ein erfolgreiches Legieren ist, dass man frischen Eiern verwendet und der Topf davor vom Herd genommen wurde. Ansonsten kann das Ei stocken.

    Beispiele: Suppe, Soßen, Desserts

    Montieren

    Definition: Montieren ist eine Art von Binden, bei der man kalte, in kleine Stücke geschnittene Butter langsam in Soßen oder Suppen einrührt.

    Ziel: Dadurch soll eine Soße oder Suppe gebunden werden, sie soll cremiger oder der Geschmack verbessert werden.

    Außerdem bezeichnet Montieren auch manchmal das Aufschlagen von Eiweiß zu Eischnee.

    Beispiele: Suppen, Soßen, Eiweiß

    Marinieren

    Definition: Beim Marinieren werden Speisen wie Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse für unterschiedliche Zeiträume in einer Marinade eingelegt oder damit vermischt, bevor sie gegart werden.

    Die Marinaden bestehen dabei meist aus Säure (z.B. Wein, Essig, Zitronen- oder Limettensaft), Öl, geschmacksgebende Zutaten, wie Kräuter und Gewürze, und/oder Milchprodukten (Joghurt, Buttermilch). 

    Ziel: Durch das Marinieren sollen die Lebensmittel mehr Geschmack bekommen. Fleisch kann durch saure Marinaden außerdem auch zarter werden.

    Beispiele: Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse, Tofu, ...

    Niedertemperaturgaren

    Definition: Mit Niedertemperaturgaren bezeichnet man das langsame Garen von Fleisch bei niedrigen Temperaturen. Dadurch wird das Gargut äußerst zart und saftig.

    Weil Eiweiße schon bei Temperaturen um 50°C gerinnen, kann Fleisch, das bei hohen Temperaturen gegart wird, schnell trocken werden. Beim Niedertemperaturgaren wird deshalb die Hitze reduziert und dafür die Garzeit verlängert.

    Wichtig dabei ist die Verwendung von Brat- oder Ofenthermometern, um die Temperatur zu kontrollieren.

    Weitere Formen des Niedertemperaturgarens sind das Sous-vide-Garen (im Wasserbad) oder die Zubereitung in einem Slow Cooker.

    Beispiele: Fleisch, Geflügel, Zubereitung im Slow Cooler, Sous-vide

    Putzen

    Definition: Obst und Gemüse muss, egal ob es Bio ist oder nicht, vor der Verarbeitung geputzt werden. Dabei werden die Zutaten gewaschen, braune Stellen, Blätter, Stielansätze, Strünke oder auch die Schale entfernt.

    Feste Obst- und Gemüsesorten werden am besten unter fließendem Wasser abgespült und, falls möglich, mit einer Bürste abgeschrubbt. 

    Bei feinem Blattgemüse und Salaten werden die äußersten Blätter, Faulstellen, harte Strünke als auch holzige Mittelrippen entfernt. Anschließend werden die Blätter idealerweise kurz in eine große Schüssel mit kaltem Wasser gegeben und anschließend trockengeschleudert.

    Auch Kräuter und Beeren sollten in einem kalten Wasserbad gewaschen werden.

    Pilze hingegen sollten nicht mit Wasser, sondern besser mit einem Pinsel, einer feinen Bürste oder einem Küchentuch geputzt werden.

    Plattieren

    Definiton: Wenn Fleisch mit einem Fleischklopfer oder mit der Unterseite eines Kochtopfs gleichmäßig flachgeklopft wird, spricht man auch von Plattieren.

    Ziel: Durch das Plattieren wird ein gleichmäßiges (und schnelleres) Garen sowie ein vereinfachtes Aufrollen von Fleisch und Geflügel ermöglicht. 

    Tipp: Dickere Fleischstücke (wie Hähnchenbrustfilets) sollte man vor dem Flachklopfen erst waagrecht einschneiden, sodass man das Filet wie ein Buch aufklappen kann (Butterfly Cut).

    Wichtig: Das Fleisch sollte man aus Hygienegründen während dem plattieren immer zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie, Butter- oder Backpapier legen.

    Beispiele: Schnitzel, Rouladen, Hähnchen, Steak

    Passieren

    Definition: Passieren oder Abseihen bezeichnet das Trennen von festen und flüssigen Bestandteilen. Für das Durchseihen oder Passieren kann ein feines Sieb oder ein Passiertuch verwendet werden.

    Siehe auch: Durchstreichen (z.B. von Früchten oder Gemüse zu einem Püree)

    Beispiele: Suppe, Soßen, Püree

    Pürieren

    Definition: Beim Pürieren werden feste Zutaten zerkleinert. Je nach Gericht muss dafür eventuell Flüssigkeit zugegeben werden, wenn die eigene Flüssigkeit nicht ausreicht, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

    Das Endergebnis des Pürierens können sowohl eine dünnflüssige Suppe oder Soße, ein dickflüssiger Dip als auch ein recht festes Püree sein. 

    Zum Pürieren kann sowohl ein Pürierstab als auch ein Standmixer, Kartoffelstampfer oder -presse, ein Mörser oder sogar Gabel verwendet werden. 

    Beispiele: Dips, Saucen, Suppen, Pürees, Gemüse, Obst, Brei, ...

    Parieren

    Definition: Beim Parieren werden Sehnen, Silberhäute oder unerwünschtes Fett an einem Stück Fleisch oder Fisch mit einem Messer entfernt.

    Ziel: Diese oft ungenießbaren Teile sollen vor dem Garen entfernt werden.

    Beispiel: Fleisch, Geflügel, Fisch

    Pochieren

    Definition: Beim Pochieren werden Lebensmittel in Flüssigkeiten oder Wasser von 70 bis 80 Grad Celsius schonend gegart. Diese Lebensmittel sind in der Regel für sprudelndes Wasser zu empfindlich.

    Die schonende Garziehmethode ist typisch für verlorene (pochierte) Eier, die ohne Schale direkt in Wasser oder einer Soße gegart werden.

    Beispiele: Eier Benedikt, Shakshuka, Fisch, Birnen, ...

    Panieren

    Definition: Beim Panieren werden Lebensmittel mit einer Brotkruste oder ähnliches umhüllt, um sie anschließend in heißem Fett oder im Backofen knusprig zu backen.

    Beim Panieren werden die Lebensmittel meist zuerst in Mehl oder einer Mischung aus Mehl und Gewürzen gewälzt, kommen anschließend in ein Bad aus verquirltem Ei und werden zum Schluss in Paniermehl, gröberen Semmelbröseln, Panko-Bröseln, zerkleinerten Cornflakes oder Tortilla-Chips gewälzt. Man spricht dabei auch oft von einer Panierstraße.

    Ziel: Mit dem Panieren will man eine knusprige Außenseite erhalten.

    Beispiele: Fleisch (z.B. Schnitzel oder Chicken Nuggets), Fisch (z.B. Fischstäbchen), Gemüse

    Quellen lassen

    Definition: Wird Getreide gequellt, dann wird es entweder in heißem Wasser weich oder fertig garen oder es wird in kaltem Wasser eingeweicht. Letzteres verbessert vor allem die Bekömmlichkeit. 

    Beispiel Reis: Hier wird Reis mit der 1,5-fachen Menge an Wasser im geschlossenen Topf zum Kochen gebracht, dann bei kleinster Hitze gegart (circa 15 Minuten), um anschließend noch weitere 10-15 Minuten ohne Hitze im geschlossenen Topf quellen zu dürfen. (Siehe auch 👉 Pilaw Reis)

    Beispiel Couscous: Beim Couscous reicht es schon aus ihn nur mit kochendem Wasser zu übergießen und anschließend für fünf Minuten abgedeckt quellen zu lassen. (Siehe auch 👉 Couscous richtig zubereiten)

    Das kalte Quellen wird oft bei Haferfocken angewendet, wenn sie über Nacht in Milch oder Wasser (und weiteren Zutaten) ziehen.

    Beispiele: Reis, Grieß, Couscous, Bulgur, Haferflocken (z.B. Overnight Oats oder Bircher Müsli)

    Rühren

    Das Rühren (oder Umrühren) kann beim Kochen und Backen unterschiedliche Zwecke erfüllen, wie das Vermeiden von Anbrennen, das Vermischen von Bestandteilen, ein schnelleres Abkühlen, etc.

    Beispiele: Rühren wird beim Kochen und Backen angewendet.

    Reduzieren

    Definition: Beim Reduzieren wird der Wasseranteil einer Sauce oder Suppe verringert. Das sorgt für einen intensiveren Geschmack und eine cremigere Konsistenz. Dabei werden die Flüssigkeiten in einem Topf (oder einer tiefen Pfanne) ohne Deckel gekocht, sodass das Wasser verdampfen kann. 

    Ziel: Das Reduzieren sorgt für einen intensiven Geschmack und eine cremigere, festere Konsistenz.

    Beispiel: Saucen, Suppen

    Reiben

    Definition: Beim Reiben oder Raspeln werden Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Käse oder Kartoffeln mit einer Reibe (z.B. Kasten- oder Handreibe) oder mit einem Raspel-Aufsatz einer Küchenmaschine zerkleinert. 

    Ziel: Das Reiben kann Zutaten leichter formbar machen oder die Vermischung mit anderen Zutaten verbessern. Außerdem lässt sich geriebener Käse besser schmelzen.

    Beispiel: Käse, Gemüse, Kartoffeln, Obst, Zitrusschale

    Räuchern

    Definition: Mit dem Räuchern werden Lebensmittel wie Fisch und Fleisch sowohl konserviert als auch aromatisiert. Man unterscheidet zwischen Heißräuchern, das vor allem dem Garen und Aromatisieren dient, und dem Kalträuchern (Temperaturen von 15 bis 25°C), das zur Aromatisierung und Haltbarkeit dient. 

    Ziel: Das Räuchern wird also für einen rauchiger Geschmack und längere Haltbarkeit von Fisch und Fleisch eingesetzt.

    Beispiel: Räucherlachs, Geräucherte Forelle, Schinken

    Schälen

    Definition: Beim Schälen wird die Schale von Obst oder Gemüse mit einem Sparschäler oder einem Küchenmesser entfernt.

    Während viele Bio-Lebensmittel oft auch mit Schale verzerrt werden können (z.B. Karotten, Kartoffeln, Kiwi, etc.), ist der Schritt bei anderen Lebensmittel jedoch notwendig, um das Obst oder Gemüse überhaupt genießbar zu machen (z.B. weißer Spargel, Ananas, Banane, etc.).

    Bei manchen Lebensmitteln und Gerichten, wie Pellkartoffeln, ist es allerdings ratsam, die Schale erst nach dem Kochen zu entfernen. 

    Beispiel: Obst und Gemüse

    Stocken

    Definition: Das Stocken ist der Garprozess von Eiern sowie Speisen mit Eiern, wenn sie auf dem Herd, im Backofen oder im Wasserbad vom flüssigen in den festen Zustand übergehen.

    Achtung: Das Stocken von Ei kann bei manchen Gerichten auch unerwünscht sein, z.B. beim Legieren, bei einer Carbonara-Saucen oder einer Creme-Speise.

    Beispiele: Eier und Eierspeisen

    Sieden

    Definition: Sieden und Kochen werden oft synonym verwendet. Der Siedepunkt von Wasser liegt bei 100° Celsius. Ab dieser Temperaturschwelle fängt das Wasser an zu verdampfen. Es steigen also kleine Luftbläschen von unten an die Oberfläche.

    Wenn man in der Küche von Garen in siedendem Wasser spricht, dann meint das, dass sich das Wasser noch knapp unter der 100-Grad-Marke befindet. Hierbei verdampft das Wasser schon, es kocht aber noch nicht.

    Ziel: Empfindliche Lebensmittel wie Würstchen, Eier, gefüllte Nudeln, Knödel oder Ähnliches können bei stark kochendem Wasser aufplatzen. Deshalb versucht man sie in siedendem Wasser, rund um die 100-Grad-Marke, zu garen.

    Beispiele: Wiener Würstchen, Knödel, pochierte Eier, frische Ravioli, Gnocchi, ...

    Sämig Kochen

    Definition: Beim sämig Kochen sollen (zu) dünnflüssige Soßen oder Suppen eine cremige Konsistenz und einen intensiveren Geschmack erhalten.

    Verschiedene Methoden, das zu erreichen, sind das Binden mit Sahne, Stärke oder Mehl sowie das das Reduzieren.

    Schneiden

    Schneiden ist das Zerkleinern von Zutaten mit einem Messer. Je schärfer das Messer, desto einfach das Schneiden.

    Stürzen

    Definition: Beim Stürzen werden in Koch- oder Backformen zubereitete Speisen (z.B. Kuchen) vorsichtig auf einen Teller oder Ähnliches befördert.

    Dafür wird das Serviergeschirr (z.B. Teller) kopfüber auf die Form gelegt und beides in einer schnellen, aber vorsichtigen Bewegung um 180 Grad gedreht. Anschließend wird die Form vorsichtig von der Speise gelöst. 

    War die Form zuvor heiß, wie zum Beispiel die Kuchenform nach dem Backen, sollte sie vor dem Stürzen ausreichend ausgekühlt sein. Beim Stürzen aus kalten oder gekühlten Formen (z.B. Parfaits oder Eisformen) kann ein kurzes Anwärmen der Form hilfreich sein.

    Beispiele: Kuchen, Puddings, Wackelpuddings, Parfaits

    Soufflieren

    Definition: Beim Soufflieren arbeitet man in eine Masse Luft ein, sodass sie während dem Erhitzen an Volumen gewinnt.

    Bei Soufflés wird deshalb Eischnee unter den Teig gehoben, sodass die herzhaften oder süßen Küchlein sehr luftig werden und beeindruckend aufgehen.

    Schmetterlingsschnitt

    Die Schmetterlingsschnitt-Technik ist eine Methode zum Schneiden von von Fleisch und Geflügel. Dabei wird das Filet längs in der Mitte eingeschnitten, jedoch nicht komplett durchgeschnitten, sodass es sich wie die Flügel eines Schmetterlings öffnet.

    Ziel: Durch den Schmetterlingsschnitt ergeben sich flache, große Fleischstücke. Diese lassen sich schneller und gleichmäßiger garen. Schneides du das Filet ganz durch, kannst du mit dieser Schnitttechnik kleinere, besonders dünne Fleischstücke erhalten.

    Anwendung: Lege das Stück Fleisch oder Geflügel auf dein Schneidebrett. Sichere das Schneidebrett, sodass es nicht rutschen kann.

    Drücke mit der flachen Hand auf der Fleisch und schneide es mit einem scharfen Küchenmesser waagrecht, quer zur Faser verlaufend fast bis zum Ende ein. Klappe es nun wie ein Buch auf und schon hast du ein großes, dünnes Stück Fleisch vor dir.

    Hähnchenbrust wird mit der Schmetterlings-Schnitttechnik halbiert.

    Schwenken

    Definition: Beim Schwenken soll der Inhalt in einer Pfanne möglichst ohne einen Kochlöffel oder Ähnliches umverteilt werden. 

    Dafür wird die Pfanne leicht schräg nach unten gehalten und immer wieder ruckartig nach vorne und oben gezogen. So rutscht der Inhalt zuerst nach vorne und wird dann wieder in den hinteren Teil der Pfanne geworfen. 

    Ziel: Durch diese Rotation wird der Inhalt gleichmäßig umgeteilt, in der Pfanne gewendet oder Zutaten werden miteinander vermengt.

    Beispiele: Gemüse anbraten, Nüsse rösten, Nudeln in Sauce oder Butter schwenken, Spätzle in Butter anbraten, ...

    Schmoren

    Definition: Beim Schmoren wird Fleisch zuerst scharf angebraten, wobei sich Röstaromen bilden. Die sind eine wichtige Grundlage für das spätere Geschmacksergebnis. Anschließend wird das Fleisch über längere Zeit sanft in einem Sud (z.B. aus Brühe, Fond oder Wein) auf dem Herd oder im Ofen gekocht. 

    Am besten verwendet man für das Schmoren einen schwerer Gusseisentopf oder -Bräter, da dieser eine konstante Hitze garantiert. 

    Ziel: Das Schmoren sorgt für ein geschmacksvolles, zartes Fleisch.

    Beispiele: Gulasch, Braten, Gerichte mit zähen Fleischteilen von Rind, Schwein oder Lamm, Puten- oder Hähnchenschenkel

    Sautieren

    Definition: Das Sautieren ist eine Form des Kurzbratens. Dabei werden Lebensmittel wie Gemüse oder Fleisch bei starker Hitze kurz angebraten.

    Idealer wird dafür eine Pfanne mit hohen Wänden, ein Wok oder eine Sauteuse verwendet, in der das Gargut geschwenkt werden kann. 

    Sautieren leitet sich von dem Französischen ab und bedeutet so viel wie „springen“. Bei ausreichend Hitze kann man nämlich genau das beim Sautieren beobachten. Dann hüpft kleingeschnittene Gemüse oder Fleisch förmlich in der Pfanne. 

    Ziel: Sautieren soll ein saftiges und schmackhaftes Anbraten garantieren.

    Beispiel: Gemüse, Fisch, Geschnetzeltes, gegarte Kartoffeln, ...

    Stäbchenprobe

    Definition: Mit der Stäbchenprobe kann man überprüfen ob ein gebackener Teig, wie ein Kuchen, Muffin oder ein Brot, im Inneren durchgebacken ist.

    Dabei wird ein Holzstäbchen (z. B. ein Zahnstocher oder ein Holzspieß) in die Mitte des Gebäcks gesteckt und dann wieder herausgezogen. Wenn beim Herausziehen des Stäbchens keine Teigreste daran kleben und es sauber und trocken ist, bedeutet dies, dass der Teig im Inneren des Gebäcks fest und vollständig gegart ist.

    Bleibt allerdings noch feuchter oder klebriger Teig am Stäbchen haftet, muss das Gebäck weitergebacken werden, um sicherzustellen, dass es im Inneren vollständig durchgegart ist.

    Ziel: Die Stäbchenprobe ist also eine sichere Methode, um zu überprüfen, ob ein Kuchen, Gebäck oder Brot die richtige, gewünschte Konsistenz im Inneren erreicht hat und aus dem Ofen geholt werden kann.

    Beispiele: Kuchen, Muffins, süße und herzhafte Brote

    Trockenschleudern

    Definition: Beim Trockenschleudern werden gewaschene Salatblätter und Blattgemüse nach dem Waschen in einer Trockenschleuder (oder Salatschleuder) so lange geschleudert, bis die Blätter möglichst trocken sind.

    Durch die Zentrifugalkraft, die beim Schleudern entsteht, werden die Salatblätter außen an den Sieb geschleudert, während das an ihnen haftende Wasser durch den Sieb nach außen geschleudert werden und sich in der äußeren Schüssel sammeln.

    Alternativ kann der gewaschene Salat auch auf ein Geschirrtuch gelegt werden, dessen Enden zusammengenommen werden, um den „Beutel“ ordentlich mit den Armen kreisen zu lassen. 

    Ziel: Durch das Trockenschleudern verhindert man einen wässriger Salat und sorgt dafür, dass das Dressing besser an den Salatblättern haften bleibt. Außerdem verlängert das Trockenschleudern die Haltbarkeit von Blattgemüse im Kühlschrank. 

    Anstatt Blattgemüse und Salatblätter also direkt nach dem Einkauf in den Kühlschrank zu legen, sollte man sie direkt putzen, trockenschleudern und in einer geeigneten Frischhaltebox im Kühlschrank verstauen.

    Beispiel: Lose Salatblätter (z.B. aus einem Salatmix), Blattgemüse wie Spinat

    Verquirlen

    Definition: Beim Verquirlen werden Zutaten gründlich mit einer Gabel, einem Schneebesen oder den Rührstäben eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einer homogenen Masse oder Teig verrührt. 

    Bei einem Kuchenteig werden dabei gleichzeitig Luftbläschen eingerührt, die, für einen luftigen, lockeren Teig sorgen.

    Bei dem Verrühren von Eiern wird ebenfalls von Verquirlen gesprochen, wenn Eigelb und Eiweiß mithilfe einer Gabel oder eines Schneebesens zu einer homogen Masse verrührt werden.

    Beispiel: Eierspeisen, Kuchen, Gebäck

    Vakuumieren

    Definition: Beim Vakuumieren werden Lebensmittel in einen Beutel verpackt, aus dem danach bis zu 90% der Luft entzogen wird. Dies führt dazu, dass Lebensmittel keimfrei gelagert werden können und somit länger haltbar sind. Außerdem lassen sie sich so platzsparender einfrieren oder im Kühlschrank lagern.

    Ziel: Das Vakuumieren ermöglicht also ein keimfreies, längeres Lagern von Lebensmitteln.

    Beispiele: Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse, Obst, Suppen, Kräuter, Backwaren, ...

    Verschütteln

    Definition: Gibt man alle Zutaten in ein fest verschließbares Gefäß, wie ein Schraubglas, verschließt es und schüttelt man es anschließend so lange, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben, spricht man vom Verschütteln.

    Ziel: Durch diese Methode soll eine Emulsion von verschiedenen Zutaten wie Essig oder Öl erzeugt werden oder flüssige Zutaten, wie bei einem Cocktail, sollen miteinander vermischt werden.

    Beispiele: Dressings, Cocktails, Pfannkuchenteig, kalte Saucen

    Vorteig

    Definition: Bei Hefegebäck wird häufig ein Vorteig zubereitet. Dabei wird ein Teil des Mehls, die Hefe, der Zucker und ein Teil der verwendeten Flüssigkeit verrührt. Anschließend darf der dieser Vorteig für circa eine viertel Stunde abgedeckt gehen. Das sorgt für eine bessere Aktivierung der Triebkraft. 

    Ein Vorteig ist bei Trockenhefe nicht notwendig. Und auch bei frischer Hefe stellt er in der Regel einen optionalen Arbeitsschritt dar.

    Wasserbad

    Definition: Bei einem Wasserbad werden Zutaten in eine Schüssel gegeben, die auf einen Topf mit heißem oder köchelnden Wasser gesetzt wird. So werden sie ,ohne direkten Kontakt mit Wasser erwärmt oder geschmolzen. 

    Andersrum können Speisen auch in einem Wasserbad über kaltem Wasser abgekühlt werden. Das wird in der Regel als Kaltrühren bezeichnet. Diese Methode wird oft verwendet, um Puddings oder Soßen möglichst schnell abzukühlen. 

    Eine weitere Form des Wasserbads kommt im Backofen zum Einsatz. Dabei werden Backformen in eine Auflaufform mit heißem Wasser gestellt und somit im Ofen bei Temperaturen unter 100°C gleichmäßig erwärmt.

    Beispiele: Schokolade schmelzen, Puddings abkühlen, Zubereitung von Desserts und Süßspeisen

    Warm Rühren

    Definition: Beim warm Rühren wird eine Sauce oder Creme unter ständigem Rühren (oft auch mit einem Handrührgerät) auf einem Wasserbad erwärmt und eingedickt oder dabei zu gerinnen.

    Beispiele: Sauce Hollandaise, Süßspeisen wie Bayerisch Creme

    Zesten

    Definition: Von Zesten spricht man bei den dünnen äußeren Schale von Zitrusfrüchten wie Zitronen, Orangen, Limetten oder Grapefruits. Wenn man von "Zesten" spricht, meint man normalerweise die geriebene oder fein abgeschnittene Schale dieser Früchte sowie den Vorgang, wo dieser Teil von dem Rest der Frucht abgetrennt wird.

    Um die Zeste von der Frucht abzutrennen, kann man die äußere Schale der Zitrusfrucht mit einer Reibe, einem Zestenreißer oder einem scharfen Messer abreiben oder abschneiden.

    Dabei sollte man darauf achten, nur die farbige äußere Schale zu verwenden und das darunterliegende weiße, bittere Gewebe, nicht mitzunehmen.

    Ziel: Die Schale einer Zitrusfrucht enthält ein intensives Aroma, das zum Kochen und Backen verwendet werden kann.

    Zur Rose abziehen

    Definition: Zur Rose abziehen bezeichnet eine Garprobe, die beim langsamen Eindicken von Cremes und Saucen über einem heißen Wasserbad angewendet wird.

    Dabei wird ein Kochlöffel in die Creme oder Sauce eingetaucht und anschließend mit dem Rücken nach oben gehalten und darauf gepustet. Sobald dabei wellenförmige Linien in der Masse entstehen, ist sie fertig. 

    Darüber hinaus kann der Begriff „zur Rose abziehen“ auch die gesamte Garmethode bezeichnen, bei der die Sauce oder Creme auf einem Wasserbad warmgerührt wird. 

    Beispiele: Desserts wie Zabaione oder Bayerische Creme, Sauce Hollandaise, etc.

    Schnell und günstig Kochen mit dem Instant Pot

    20. Februar 2023 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Der Instant Pot ist ein elektrischer Schnellkochtopf, der mehrere Küchengeräte in einem verbindet. Neben seiner ultraschnellen und nährstoffschonenden Dampfgarfunktion kann er auch als Slow-Cooker, als Joghurtzubereite, zum Anbraten und als Reiskocher verwendet werden.

    Hier erfährst du alles, was du über den Instant Pot wissen musst sowie fünf Dinge, die du nie wieder ohne ihn kochen willst. 

    Instant Pot Duo auf einer Küchentheke.
    Springe zu:
    • Was kann der Instant Pot
    • Was kostet ein Instant Pot?
    • Für wen ist der Instant Pot geeignet?
    • So ist der Instant Pot aufgebaut
    • So funktioniert das Dampfgaren
    • Meal Prep mit dem Instant Pot
    • Perfekte Eier aus dem Instant Pot
    • Naturreis aus dem Instant Pot
    • Bohnen Kochen im Instant Pot
    • Süßkartoffeln aus dem Instant Pot
    • Ofenkartoffeln aus dem Instant Pot
    • Weitere Rezept für den Instant Pot

    Was kann der Instant Pot

    Wie bereits erwähnt handelt es sich bei dem Instant Pot um ein Multifunktionsküchengerät. Der Grund, weshalb ihn jedoch die meisten Menschen kaufen, ist seine Dampfgar- und damit seine Schnellkochfunktion.

    Denn mithilfe des hohen Drucks im Topf werden Lebensmittel und Gerichte viel schneller gekocht, als es in einem normalen Topf auf dem Herd je möglich wäre. Nur zum Vergleich: Statt zwei Stunden auf dem Herd benötigen getrocknete (und eingeweichte) Bohnen im Instant Pot gerade einmal zehn Minuten! 

    Darüber hinaus kann der Instant Pot auch Braten. Ja, richtig gelesen! Du kannst also erst alle oder ein Teil der Zutaten anbraten und sie anschließend bei hohem Druck in Rekordgeschwindigkeit kochen lassen. Perfekt für Suppen und Eintöpfe!

    Doch das war’s noch nicht. Neben seiner Brat und Garfunktion, kann der Schnellkocher auch als Slow-Cooker, Reiskocher, für die Zubereitung von Joghurt und zum Warmhalten von Speisen verwendet werden. Ein echtes Multitalent eben. 

    Was kostet ein Instant Pot?

    Im Gegensatz zu anderen Multifunktionsküchengeräten, wie dem Thermomix, ist der Instant Pot ziemlich erschwinglich. 

    Den klassischen Instant Pot Duo 7-in-1 gibt es in drei Größen zu kaufen, mit 3 Litern, 5,7 Litern und 7,6 Litern Fassungsvermögen.

    Die Standardgröße mit einem Fassungsvermögen von 5,7 Liter gibt es oft schon ab 100 bis 120€ im Internet zu kaufen. Vergleicht man das mit einem 1000€ Thermomix und dem Fakt, dass er mit so vielen Funktionen kommt, ist das fast schon ein Schnäppchen. 

    Für wen ist der Instant Pot geeignet?

    Der Instant Pot ist für alle geeignet, die ein wenig Platz in der Küche übrighaben oder einen Reiskocher oder Slow Cooker gegen ein echtes Multitalent austauschen wollen.

    Kochst du außerdem regelmäßig mit getrockneten Hülsenfrüchten, dann ist dieser Topf fast schon unverzichtbar. Denn anstatt von bis zu zwei Stunden auf dem Herd brauchen Bohnen und Co gerade einmal rund dreißig Minuten im Instant Pot bei einem deutlich geringeren Energieverbrauch.

    So ist der Instant Pot aufgebaut

    Der Instant Pot besteht aus vier wichtigen Bestandsteilen: Der sogenannten „Base Unit“, also dem äußeren Topf, dem inneren Metalltopf, in den die Zutaten kommen, dem Deckel und dem kleinen Ventil am Deckel, mit dem der Dampf im Topf gefangen oder entlassen werden kann. 

    Die Base Unit

    Während sie den Kochvorgang steuert, solltest du niemals Lebensmittel direkt in den äußeren Topf geben. 

    Über das Display an der Außenseite des Instant Pots kannst du einstellen, ob du etwas Braten, Dampfgaren oder warmhalten lässt, es lässt sich die Zeit und Temperatur oder ein vorprogrammiertes Kochprogram auswählen.

    Der innere Topf

    In den inneren Topf kommen die Lebensmittel. Du kannst ihn einfach rausheben und so ganz bequem reinigen. 

    Der Deckel

    Der Deckel spielt eine ganz wichtige Rolle beim Dampfgaren. Achte immer darauf, dass der Gummiring an der Innenseite des Topfes richtig angebracht ist, da der Topf ansonsten keinen Druck aufbauen kann.

    Das Ventil

    Genauso wichtig wie der Decke ist das Ventil, das sich auf seiner Außenseite befindet. Möchtest du etwas dampfgaren, dann muss das Ventil unbedingt auf „Sealing“ gestellt werden. Möchtest du den Dampf nach Ende des Vorgangs entweichen lassen, dann musst du es auf „Venting“ drehen. 

    Hast du das Dampfgarprogramm angeschaltet, das Ventil aber nicht auf Sealing gedreht, wird kein Druck aufgebaut und deine Zutaten verbrennen. 

    Bild von dem Instant Pot Duo mit Beschriftungen für einige der Knöpfe auf dem Topf.
    Innenseite des Instant Pot Deckels mit einer Beschriftung für den Gummiring.
    Foto vom Deckel des Instant Pots mit Beschriftungen für das Ventil und die verschiedenen Ventil-Positionen.

    So funktioniert das Dampfgaren

    Im Folgenden will ich dir einmal die Funktionsweise des Schnellkochers mit der Dampfgarfunktion erklären, da sie die mit Abstand beliebteste Funktion des Instant Pots ist.

    Zuerst gehen wir das ganze etwas theoretisch durch. Im Anschluss zeige ich dir jedoch fünf praktische Anwendungsbeispiele.

    So wird’s gemacht: 

    1. Gib deine Zutaten (inklusive Flüssigkeit oder Wasser) in den inneren Topf und setzt diesen in den äußeren Topf (der Base Unit) ein. 
    2. Stelle sicher, dass der Gummiring korrekt um den kleinen Metallring an der Innenseite des Deckels sitzt und schließe den Deckel.
    3. Drehe das Ventil auf die Position „Sealing“ und stecke den Topf am Strom an.
    4. Drücke nun auf das Programm „Pressure Cooking“ oder „Manuel“ und stelle die passende Zeit ein. Nach ein paar Sekunden, ertönt ein kurzer Piepton und der Instant Pot beginnt damit, den Druck aufzubauen. Dies kann je nach Menge der Flüssigkeit im Topf zwischen fünf und fünfzehn Minuten dauern. 
    5. Sobald das kleine Metallstäbchen neben dem Ventil nach oben gekommen ist, kann das Dampfgaren beginnen. Nun ertönt ein weiterer Piepton und der eingestellte Countdown fängt an zu laufen.
    6. Nach Ablauf des Countdowns wird der Instant Pot mehrmals piepen und dann mit dem „Natural Pressure Release“ beginnen. Das bedeutet, dass der Druck langsam entweicht, was bis zu 25 Minuten dauern kann. Sobald der gesamte Druck entwichen ist, sackt das kleine Metallstäbchen neben dem Ventil nach unten. Erst dann lässt sich der Deckel öffnen. Währenddessen wird auf dem Bildschirm ein „L:“ und eine Zeit angezeigt. Diese gibt an, seit wie vielen Minuten der NPR schon läuft. 
    7. Alternativ zum NPR (Natural Pressure Release) kann der Dampf im Topf auch durch einen „Quick Pressure Release“ entlassen werden, indem nach Ablauf des Countdowns das Ventil von „Sealing“ auf „Venting“ gedreht wird. Nun kommt eine warme Luft-Fontäne aus dem Ventil und sobald das Metallstäbchen nach unten gefallen ist, kann der Deckel geöffnet werden. 

    👉 Zum Öffnen des Deckels muss das Ventil immer auf Venting gedreht und das Metallstäbchen nach unten gefallen sein. 

    Meal Prep mit dem Instant Pot

    Der Instant Pot ist der beste Freund des Meal Prep Fans. Denn während dein Herd und Ofen schon völlig ausgelastet sind, kannst du noch weitere Dinge im Instant Pot zubereiten.

    Im Folgenden möchte ich dir deshalb fünf Sachen zeige, die ich fast jede Woche in meinem Instant Pot koche und die ich lieber nie wieder auf dem Herd oder im Ofen zubereiten möchte. 

    Ein Weckglas mit weißen Bohnen, im Hintergrund Bretter und ein Instant Pot.

    Perfekte Eier aus dem Instant Pot

    Na, so ein weichgekochtes Ei zum Frühstück oder ein hartgekochtes Ei aufs Sandwich ist doch eine feine Sache, nicht wahr?

    Mit dem Instant Pot kochst du die perfekten Eier, egal ob weichgekocht, mit wachsweichem Dotter oder doch lieber klassisch hartgekocht. 

    So wird’s gemacht:

    1. Gib 250 Milliliter Wasser in den inneren Topf und setze das Trivet, das mitgelieferte Metallgestell, hinein. 
    2. Lege deine Eier vorsichtig auf das Metallgestell, stelle sicher, dass der Gummiring richtig sitzt und schließe den Deckel.
    3. Stelle das Ventil auf Sealing, drücke auf das Programm Manuel oder Pressure Cooking und stelle nun die richtige Zeit (siehe unten) ein.
    4. Nun beginnt der Topf vorzuheizen und den Druck aufzubauen. Anschließend ertönt ein Signalton und die Zeit fängt an zu laufen.
    5. Nach Ablauf des Countdowns entlässt du den Druck für weich- und wachsweiche Eier sofort mit einem Quick Release, indem du das Ventil von „sealing“ auf „venting“ drehst. 
    6. Sobald all die Luft entwichen ist, kannst du den Deckel öffnen und die Eier sofort für fünf Minuten in eine Schüssel mit Eiswasser legen. So wird der Kochprozess gestoppt.

    Die Kochzeit für Eier richtet sich danach, wie weich oder hart du deinen Dotter möchtest.

    👉 2 Minuten mit einem Quick Pressure Release für weichgekochte Eier

    👉 3 Minuten mit einem Quick Pressure Release für wachsweiche Eier

    👉 4 Minuten mit einem Quick Pressure Release für noch leicht weiche Dotter

    👉 5 Minuten mit einem fünfminütigen Natural Pressure Release für hartgekochte Eier

    Gib die Eier anschließend für fünf Minuten in ein Eisbad, um den Kochprozess zu stoppen.

    (Quelle: Well Plated) 

    Gekochte Eier auf einem Metalgestell im Instant Pot Innentopf.

    Naturreis aus dem Instant Pot

    Naturreis oder brauner Reis kann auf dem Herd eine halbe Ewigkeit dauern, bis er gar und fluffig ist. Im Instant Pot benötig er gerade einmal 14 Minuten mit einem anschließenden NPR von 10 Minuten.

    Besser als im Reiskocher – So wird’s gemacht:

    1. Gib 360 Gramm braunen bzw. Naturreis und 600 Milliliter Wasser in den inneren Topf. Setze diesen in die Base Unit ein.
    2. Stelle sicher, dass der Gummiring richtig anliegt und schließe den Deckel. Stelle das Ventil auf „Sealing“, wähle das Pressure Cook oder Manual Programm aus und stelle 14 Minuten (high pressure) ein.
    3. Lasse den Druck nach Ablauf des Countdowns für 10 Minuten mit einem Natural Pressure Release entweichen, bevor du das Ventil von „Sealing“ auf „Venting“ drehst. 
    4. Sobald der restliche Druck entwichen ist, kann der Instant Pot geöffnet und der Reis aufgelockert werden.

    Nochmal zur Wiederholung: Für den perfekten braunen Reis benötigst du 360 Gramm Reis, 600ml Wasser, eine Kochzeit von 14 Minuten bei High Pressure und ein zehnminütigen Natural Pressure Release. 

    Bohnen Kochen im Instant Pot

    Der Instant Pot ist dein bester Freund, wenn es um Hülsenfrüchte geht, denn hier lässt sich jede Art von Hülsenfrüchten in Rekordgeschwindigkeit zubereiten.

    Wichtig ist jedoch, dass du auch hier die Bohnen über Nacht oder für mindestens acht Stunden in kaltem Wasser einweichst. Eine Prise Natron im Einweichwasser schadet dabei auch nie.

    1. Gieße das Einweichwasser ab, spüle die Bohnen oder Linsen gründlich ab und fülle sie in den inneren Topf des Instant Pots.
    2. Fülle den Topf nun mit so viel Wasser auf, dass die Bohnen gerade so bedeckt sind, und setze ihn in den äußeren Topf ein.
    3. Stelle sicher, dass der Gummiring richtig anliegt und schließe den Deckel.
    4. Stelle das Ventil auf die „Sealing“-Position, wähle das Manual oder Pressure Cook Programm aus und gebe passende Zeit ein (siehe unten).
    5. Sobald der Countdown abgelaufen ist, lässt du den Druck für 20 Minuten über einen Natural Pressure Release entweichen, bevor du das Ventil auf „Venting“ drehst, die restliche Luft entwichen lässt und den Deckel öffnest.
    6. Gieße das Kochwasser ab oder hebe es auf, wenn du deine Bohnen nicht direkt weiterverarbeiten möchtest.

    Die Kochzeit deiner getrockneten Bohnen richtet sich nach der verwendeten Bohnenart. Du kannst sie aus der folgenden Tabelle entnehmen.

    Tabelle mit der Kochzeit für verschiedene Arten von Hülsenfrüchte im Instant Pot (elektrischer Schnellkochtopf).

    (Quelle: Simply Quinoa)

    Süßkartoffeln aus dem Instant Pot

    Wer schon mal eine gefüllte Süßkartoffel zubereitet hat, der weiß, dass es ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen kann, bis die orangen Knollen im Ofen wunderbar weich und gar werden.

    Schneller und energiesparender geht es mit dem Instant Pot. 

    1. Wähle Süßkartoffeln mit einer ähnlichen Größe und ähnlichem Gewicht aus. 
    2. Wasche die Knollen gründlich ab. Gebe 250ml Wasser in den inneren Topf, platziere das Trivet (das mitgelieferte Metallgestell) darin und lege darauf deine Süßkaroffeln.
    3. Verschließe den Deckel, drehe das Ventil auf die Position „Sealing“ und stelle die unten angegebene Dampfgarzeit ein. Die Kochzeit richtet sich nach der Größe und dem Gewicht der Süßkartoffeln, weshalb es wichtig ist, dass sie ungefähr gleichgroß sind. 
    4. Lass den Druck nach Ablauf der Kochzeit für 10 bis 15 Minuten durch einen NPR (Natural Pressure Release) entweichen. 
    5. Drehe das Ventil anschließend auf die Position „Venting“, um den restlichen Dampf zu entlassen. Öffne anschließend den Deckel und entnehme die Kartoffeln.

    Die Kochzeit der Süßkartoffeln im Instant Pot richtig sich nach dem Gewicht der Knolle.

    👉 170 bis 220 Gramm: 12 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    👉 220 bis 280 Gramm: 18 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    👉 280 bis 340 Gramm: 20 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    👉 340 bis 400 Gramm: 24 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    👉 400 bis 450 Gramm: 26 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    👉 über 450 Gramm: 30 Minuten Dampfgaren bei High Pressure

    Ist das Gewicht deiner Süßkartoffel eher an der unteren Grenze, dann entlass den restlichen Druck bereits nach 10 Minuten, ist es eher an der Obergrenze, dann entlasse ihn erst nach 15 Minuten.

    Vogelperspektive in den offenen Instant Pot, wo zwei gekochte Süßkartoffeln auf einem Metallgestell liegen.

    Ofenkartoffeln aus dem Instant Pot

    Ähnlich wie bei Süßkartoffeln, ist die Zubereitung von Ofenkartoffeln eine echte Zeit- und Geduldsfrage. Mit dem Instant Pot geht das jedoch sehr viel schneller und energieeffizienter, während du deinen Ofen für andere Dinge verwenden kannst.

    1. Wähle mehligkochend Kartoffeln mit einer ähnlichen Größe und Gewicht aus. 
    2. Wasche die Knollen gründlich ab. Gebe 250ml Wasser in den inneren Topf, platziere das Trivet (das mitgelieferte Metallgestell) darin und lege darauf deine Kartoffeln.
    3. Verschließe den Deckel, drehe das Ventil auf die Position „Sealing“ und stelle die unten angegebene Dampfgarzeit ein. Die Kochzeit richtet sich nach der Größe und dem Gewicht der Süßkartoffeln, weshalb es wichtig ist, dass sie ungefähr gleichgroß sind. 
    4. Lass den Druck nach Ablauf der Kochzeit für 15 Minuten durch einen NPR (Natural Pressure Release) entweichen. 
    5. Drehe das Ventil anschließend auf die Position „Venting“, um den restlichen Dampf zu entlassen. Öffne anschließend den Deckel und entnehme die Kartoffeln.

    Ja nach Gewicht deiner Kartoffeln variiert die Kochzeit. 

    👉 Kartoffeln bis zu 120 Gramm pro Knolle: 10 Minuten auf High Pressure mit 15 Minuten NPR

    👉 Kartoffeln bis zu 170 Gramm pro Knolle: 12 Minuten auf High Pressure mit 15 Minuten NPR

    👉 Kartoffeln mit 170 bis 200 Gramm pro Knolle: 14 Minuten auf High Pressure mit 15 Minuten NPR

    👉 Kartoffeln mit 220 bis 270 Gramm pro Knolle: 16 Minuten auf High Pressure mit 15 Minuten NPR

    👉 Kartoffeln mit 280 Gramm und mehr pro Knolle: 18 bis 20 Minuten auf High Pressure mit 15 Minuten NPR

    (Quelle: Natasha’s Kitchen)

    Weitere Rezept für den Instant Pot

    Das waren nun ein paar meiner Instant-Pot-Meal-Prep Klassiker. Neben diesen Standard-Rezepten benutze ich meinen Schnellkochtopf auch für die Zubereitung von One-Pot-Gerichten, Porridge, für Suppen und Eintöpfe. Gerade bei solchen Gerichten ist die Kombination aus Braten und Dampfgaren einfach nur unendlich praktisch.

    Zuckeralternativen - Wie gesund und sinnvoll sind sie?

    16. Januar 2023 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Ahornsirup, Datteln, Honig, Erythrit, Süßstoffe, Xylit, … Zuckeralternativen und Ersatzmöglichkeiten gibt es mittlerweile viele, doch wie gesund, hilfreich und sinnvoll sind sie wirklich? 

    Zucker ist eine der größten Fragen, wenn es um Gesundheit und Ernährung geht. Doch Zucker ist nicht gleich Zucker und die Fragen, welcher Zucker wirklich schädlich ist und in welchem Maße, man ihn sinnvoll durch Zuckerersatzstoffe austauschen kann, verdienen es, einmal genauer betrachtet zu werden.

    Springe zu:
    • Das Wichtigste in Kürze
    • Wie schlecht ist Zucker und wie viel Zucker ist okay?
    • Natürliche Zuckeralternativen
    • Zuckeraustauschstoffe
    • Süßstoffe
    • Fazit: Welche Zuckeralternative ist die Beste?
    • Weniger ist mehr!
    • Ressourcen

    Das Wichtigste in Kürze

    Natürliche Zuckeralternativen wie Honig, Ahornsirup oder Trockenfrüchte haben zwar immer noch einiges an Kalorien, aufgrund der höheren Süßkraft muss in der Regel aber auch weniger davon verwendet werden. 

    Trockenfrüchte wie Datteln haben zudem den Vorteil, dass sie reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sind.

    Bei den Zuckeraustauschstoffen sind die einzig beiden, für den Alltag und in der eigenen Küche sinnvollen Alternativen Xylit und Erythrit, wobei Xylit zwar die selbe Süßkraft hat, dafür auch Kalorien enthält, während Erythrit zwar kalorienfrei, jedoch auch weniger süß ist.

    Beide gibt es mittlerweile fast überall zu kaufen und, sparsam eingesetzt, können sie eine gute Alternative sein, vor allem für Diabetiker. Zu beachten ist allerdings, dass sie in großen Mengen abführend wirken können.

    Zwar sind Süßstoffe kalorienfrei und deshalb vor allem in Light Getränken eine gute Alternative, dennoch sind sie als Zuckeralternative für die eigene Küche (z.B. in Form von Flavdrops o.ä.) nicht die beste Wahl. 

    Da sie keine Kalorien haben, verleiten sie schnell dazu, immer mehr davon zu verwenden, so dass ein regelmäßiger Konsum dazu führt, dass man sich mehr und mehr an eine extreme Süße gewöhnt.

    Das natürliche Süße-Empfinden wird also nach und nach abgestumpft, wodurch natürlich süße Lebensmittel nicht mehr als süß genug empfunden werden. Das wiederum verstärkt das Verlangen nach immer extremer und ständiger Süße.

    Fazit: Bei Zucker gilt vor allem, dass weniger mehr ist. Statt die perfekte Zuckeralternative zu finden, sollte das persönliche Süße-Empfinden überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

    Außerdem sind natürliche Alternativen wie Honig, Ahornsirup, Dicksäfte und vor allem Trockenfrüchte für gesunde Menschen die wohl beste Wahl als Alternative zum klassischen Zucker.

    Wie schlecht ist Zucker und wie viel Zucker ist okay?

    Zucker ist unterm Stricht nichts anderes als ein Kohlenhydrat. In der Tat ist jedes Kohlenhydrat aus kleinen Zuckermolekülen aufgebaut und wird vom Körper auch wieder in diese Bausteine zerlegt. 

    Damit enthält jede Kohlenhydratquelle von Obst und Gemüse über Getreide bis hin zu Milchprodukten also Zucker. Und Zucker aus diesen vollwertigen, weitestgehend unverarbeiteten Lebensmitteln ist für gesunde Menschen keinerlei Grund sich darüber Gedanken zu machen. 

    Der Zucker, um den es in all den Diskussionen in der Regel geht, ist der zugefügt Zucker. Er findet sich vor allem in Fertiggerichten und stark verarbeiteten Lebensmitteln, süßen Getränken, Süßigkeiten, Gebäck und ähnlichem. 

    Das Problem mit diesem Zucker ist, dass er zwar rund 4 Kalorien pro Gramm enthält, Karies fördert und den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt, gleichzeig aber keine Mineralstoffe, Vitamine oder Ballaststoffe liefert.

    Man spricht hier also auch von leeren Kalorien. 

    Ganz vermeiden lässt sich diese Art von Zucker in der Regel nicht und das muss man auch gar nicht. Allerdings sollte man eine Obergrenze von circa 50 Gramm pro Tag oder 10% der Gesamtenergieaufnahme durch einen solchen Zucker nicht überschreiten.

    Der beste Weg, das zu erreichen, ist, weniger Fertiggerichte und -produkte, stark verarbeitete Lebensmittel (wie fertige Saucen, Snacks oder Backwaren), gesüßte Getränke und Süßigkeiten zu essen. 

    Aber ein zweiter, quasi darauf aufbauender Weg ist, auf Zuckeralternativen umzusteigen. Und welche davon sinnvoll und auch wirklich gesünder sind, werden wir uns nun anschauen.

    Natürliche Zuckeralternativen

    Prinzipiell kann man alle Zuckeralternativen in drei Kategorien einteilen: die natürlichen Zuckerersatzmöglichkeiten, die Zuckeraustauschstoffe und die Süßstoffe. Beginnen wir nun mit der ersten Gruppe, indem wir uns einige ihrer bekannten Vertreter einmal genauer ansehen.

    Trockenfrüchte und Dicksäfte:

    Eine der beliebtesten Trockenfrüchte, wenn es ums Süßen geht, sind Datteln. Sie werden entweder in Form von Dattelsirup oder als getrocknete Datteln verwendet.

    Im Gegensatz zu Zucker enthalten sie nicht nur weniger Kalorien, nämlich rund 2,8 Kalorien pro Gramm sondern auch reichlich Mineral- und Ballaststoffe sowie Vitamine. 

    So sind Datteln beispielsweise reich an Kalium (rund 730 mg), Kalzium (68 mg) oder Magnesium (51 mg).

    Agavendicksaft

    Ein weiterer, recht berühmter Vertreter aus dieser Gruppe ist der Agavendicksaft. Er enthält zwar kaum noch Mineralstoffe oder Vitamine, dafür aber auch nur rund 2,8 Kalorien pro Gramm. Zudem ist er sehr gut löslich und etwas süßer als Zucker.

    Ahornsirup

    Ahornsirup enthält rund 274 Kalorien auf 100 Gramm, also ähnlich viel wie Datteln oder Agavendicksaft. Er enthält keine Ballaststoffe und kaum Vitamine, jedoch noch ein paar Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalium (204 mg). 

    Honig

    Honig ist im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Alternativen nicht vegan und deshalb für manche Menschen keine Alternative. 

    Auch Honig enthält nur noch wenig Vitamine und Mineralstoffe bei rund 3 Kalorien pro Gramm. Im Vergleich zu Zucker spart man sich also immer noch ein paar Kalorien.

    Allerdings hat Honig auch eine höhere Süßkraft als Zucker, weshalb man in der Regel auch weniger davon benötigt.

    Fazit zu natürlichen Zuckeralternativen

    Zusammenfassend kann man also sagen, dass natürliche Zuckeralternativen zwar immer noch einiges an Kalorien haben, wegen der höheren Süßkraft in der Regel aber auch etwas weniger davon verwendet werden muss.

    Trockenfrüchte wie Datteln haben zudem den Vorteil, dass sie einiges an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen enthalten, wodurch das Argument von leeren Kalorien für sie absolut nicht zutrifft.

    Zuckeraustauschstoffe

    Zuckeraustauschstoffe gehören, wie auch die Süßstoffe, zu der Gruppe der Zusatzstoffe. Sie wurden ursprünglich vor allem für Diabetiker auf den Markt gebracht, da ihr Konsum keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat.

    Insgesamt gibt es acht verschiedene Zuckeraustauschstoffe, die sich in der Regel vor allem in ihrer Süßkraft unterscheiden. 

    ZuckeraustauschstoffSüßkraft im Vergleich zu ZuckerKalorien pro Gramm
    Erythrit0,60 kcal/g
    Isomalt0,5 bis 0,62,4 kcal/g
    Lactit0,42,4 kcal/g
    Maltit0,92,4 kcal/g
    Mannit0,52,4 kcal/g
    Sorbit0,52,4 kcal/g
    Xylit1,02,4 kcal/g
    Übersicht zu den bekanntesten Zuckeraustauschstoffen, ihrer Süßkraft und Kalorien pro Gramm

    Positiv an Zuckeraustauschstoffen ist, dass sie keine Karies verursachen, für Diabetiker geeignet sind und ähnlich wie Zucker verwendet werden können.

    Negativ anzumerken ist, dass sie in großen Mengen zu Durchfall führen können. Da sie wasseranziehend sind und teilweise unverändert (also unverdaut) bis in den Dickdarm gelangen, können sie dort für einen Wassereinstrom sorgen, der wiederum zu Durchfall führt. 

    Ein weiterer Nachteil ist ihre teilweise geringe Süßkraft. Gerade bei Süßstoffen, die nur die halbe Süßkraft wie Zucker haben, benötigt man für dasselbe Ergebnis die doppelte Menge, was sogar in mehr Kalorien resultiert als bei der Verwendung von Zucker.

    Damit sind die einzig beiden, für den Alltag und in der eigenen Küche sinnvollen Alternativen Xylit und Erythrit.

    Beide gibt es mittlerweile fast überall zu kaufen und sparsam eingesetzt können sie eine gute Alternative sein.

    Süßstoffe

    Süßstoffe werden industriell hergestellt, sie sind stets kalorienfrei und werden vor allem in der Herstellung von Light-Produkten oder in Form von Tafelsüße verwendet.

    Insgesamt sind momentan 11 Süßstoffe in der EU zugelassen: Acesulfam, Advantam, Aspartam, Aspartam-Acesulfam-Salz, Cyclamat, Neohesperidin DC, Neotam, Saccharin, Stevioglycoside („Stevia“), Sucralose und Thaumatin. 

    Für all diese Süßstoffe gibt es Höchstmengen, sogenannte ADI-Werte. Diese bezeichnen die tägliche Menge, die ein Leben lang jeden Tag verzehrt werden kann, ohne gesundheitliche Nebenwirkungen befürchten zu müssen.

    Ein Beispiel: Für Aspartam beträgt der ADI-Wert 40mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Eine 70kg schwere Person kann also bedenkenlos 2800mg pro Tag verzehren. Eine Cola Zero zum Beispiel enthält rund 130mg.

    Um Süßstoffe ranken sich auch einige Mythen in Bezug auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung. Keine dieser Mythen gelten bisher in irgendeiner Sicht als wissenschaftlich belegt.

    Wenn man zuhause auf Süßstoffe zurückgreifen möchte, kommt vor allem Stevia, das es in Flüssig- und Pulverform zu kaufen gibt, und einige Produkte der Fitnessindustrie, wie Flavdrops oder Geschmackspulver, in Frage.

    Für Süßstoffe spricht, dass sie keine Kalorien enthalten und keine Karies verursachen.

    Sowohl Stevia, aber vor allem die Produkte der Fitnessindustrie sind allerdings ziemlich teuer. Nicht alle Süßstoffe sind darüber hinaus hitzestabil, noch lassen sie sich aufgrund ihrer um ein Vielfaches höheren Süßkraft wie Zucker verwenden.

    Darüber hinaus ist auch noch nicht abschließend geklärt, ob Süßstoffe den Blutzuckerspiegel wirklich unberührt lassen. Es kann wohl sein, dass sie über die Darmflora auf indirekten Weg den Blutzuckerspiegel beeinflussen.

    Fazit: Welche Zuckeralternative ist die Beste?

    Nach momentanem Stand der Forschung sind Süßstoffe nicht gesundheitsgefährdend, vor allem wenn sie in Maßen konsumiert werden. Ab und zu eine Coke Zero oder ähnliches ist also völlig okay und vor allem die bessere Alternative zur klassisch mit Zucker gesüßten Limonade.

    Für den Einsatz zuhause sind sie allerdings wenig ratsam. Einerseits sind die auf Süßstoffe basierende Alternativen nämlich nicht gerade günstig, andererseits kann man sie nicht genauso wie Zucker verwenden.

    Ihr wohl größte Nachteil ist jedoch, dass ein regelmäßiger Konsum dazu führt, dass man sich mehr und mehr an eine extreme Süße gewöhnt. Vor allem da sie keine Kalorien haben, ist man stark dazu verleitet, mehr und mehr davon zu verwenden.

    Das natürliche Süße-Empfinden wird also nach und nach abgestumpft, wodurch natürlich süße Lebensmittel nicht mehr als süß genug empfunden werden.

    Zuckeraustauschstoffe wie Xylit und Erythrit können zuhause eine sinnvolle Zuckeralternative fürs Backen sein, vor allem für Diabetiker. Während Erythrit den Vorteil hat, kalorienfrei zu sein, hat Xylit bei rund 40% weniger Kalorien dieselbe Süßkraft wie Zucker.

    Allerdings sind auch diese beiden Alternativen bedeutend teurer als normaler Zucker und nicht ohne Nachteile. Wichtig hierbei ist ein moderater Einsatz, da Zuckeralkohole in großen Mengen abführend wirken können.

    Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft sind, vor allem im Gegensatz zu Zuckeralkoholen, unverarbeitete und natürlich Alternativen. Aufgrund des hohen Fructoseanteils haben sie eine höhere Süßkraft als normaler Zucker und gleichzeitig etwas weniger Energie, weshalb sich mit ihnen durchaus etwas Kalorien sparen lassen. Doch auch hier sind kaum noch Vitamine oder Mineralstoffe enthalten.

    Anders verhält es sich mit Trockenfrüchten. Sie haben ähnlich viel Kalorien wie Ahornsirup und eine stärkere Süßkraft als Zucker, sind jedoch auch reich an einigen Vitaminen und Mineralstoffen. 

    Weniger ist mehr!

    Das jedoch Wichtigste beim Thema Zucker und Süße ist, dass weniger mehr ist.

    Anstatt also die perfekte Alternative zu suchen, die es sowieso nicht gibt, sollte man versuchen, sein persönliches Süße-Empfinden zu überprüfen.

    Wenn du in einen Apfel beißt und diesen nicht besonders süß findest, dann ist das ein Zeichen dafür, dass deine Geschmacksnerven an ein unnatürliches Niveau von Süße gewöhnt sind.

    Gerade deshalb sollte man all diese kalorienfreien Alternativen nur sparsam und in kleinen Mengen konsumieren. Denn je mehr man davon isst, desto mehr Süße benötigt man, desto größer wird das Verlangen danach und irgendwann kann es nicht mehr süß genug sein. 

    In diesen süßen Teufelskreis kann man also nicht nur mit normalem Zucker, sondern auch mit den scheinbar besseren Alternativen gelangen.

    Statt also gleich viel oder gar immer mehr mit kalorienärmeren oder kalorienfreien Alternativen zu süßen, sollte man versuchen einfach mal weniger zu süßen. 

    Die gute Nachricht ist, dass man dieses Empfinden sehr leicht und relativ schnell wieder korrigieren kann. Wer versucht sein Zucker- oder Zuckeralternativen-Konsum nach und nach etwas verringert, bis Obst und Früchte wieder wirklich süß schmecken, wird langfristig viel weniger davon benötigen. Das spart nicht nur Kalorien, sondern auch Geld.

    Die Frage nach der besten Zuckeralternative lässt sich also nicht so einfach beantworten. Unterm Strich sind Früchte und natürliche Alternativen aber die wohl beste Wahl, da sie uns nicht so schnell in den Kreislauf von immer mehr Süße hineinziehen. Je nach Situation und Rezept, können aber auch Austauschstoffe oder eine Art von klassischem Zucker (inklusive Kokosblütenzucker, Rohrzucker und Co) die richtige Wahl sein.

    Ressourcen

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    Du möchtest dich noch mehr in das Thema einlesen? Dann habe ich hier ein paar informative Links für dich.

    • The sweet danger of sugar - Harvard Health Publishing
    • Empfehlungen der maximalen Zuckerzufuhr der DGE

    Warum Diäten nicht funktionieren

    27. Dezember 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    In 24 Stunden zwei Kilo abnehmen oder gleich ganze zehn Kilo in zwei Wochen – mit solch attraktiven Versprechen werben die etablierten und die neuen Diäten. Aber eines haben alle diese Diäten gemeinsam, langfristig werden sie scheitern.

    Von der Jojo-Falle, über unrealistische Ziele bis hin zu gefährlich hohen Kaloriendefiziten gibt es jede Menge Gründe, warum du dich von den meisten Diäten und vor allem jeder Crash-Diät so fern wie möglich halten solltest. 

    Aber keine Sorge, natürlich findest du hier auch Tipps dafür, wie du langfristig, erfolgreich und gesund abnehmen kannst.

    Bild, wo eine Person ein Pulver auf einer Schüssel Joghurt verteilt, davor ein halb transparenter Kasten mit dem Text "Warum Diäten nicht funktionieren".

    Inhaltsverzeichnis

    • Darum scheitern die meisten Diäten 
      • Die Jojo-Garantie
      • Unrealistische Ziele
      • Gefährliche Kaloriendefizite
    • Richtig Abnehmen ohne Crash-Diäten
    • Abnehmen dank Ernährungsumstellung 
      • Moderates Kaloriendefizit
      • Abnehmen ohne Kalorienzählen
      • Gesund und ausgewogen essen
      • Kein Abnehmen ohne Sport
      • Mehr Kochen
    • Deine Action Steps
    • Ressourcen

    Darum scheitern die meisten Diäten 

    Bevor wir uns überlegen, wie wir erfolgreich, langfristig und gesund abnehmen können, müssen wir uns einmal vor Augen führen, wie gefährlich und unrealistisch die meisten Diäten sind.

    Die Jojo-Garantie

    Ziel einer Diät ist es, über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl an Kilos zu verlieren. Und genau hier liegt das Problem. 

    Denn selbst wenn wir uns während der Diät an all die Regeln halten, hungern und verzichten, werden wir zu unseren normalen Essgewohnheiten zurückkehren, sobald die Diät vorbei ist. Schließlich kann und sollte kein Mensch sein ganzes Leben lang Kohlsuppe essen. (Und ja, es gibt eine Kohlsuppendiät …) 

    Was dann, also nach dem Ende der Diät passiert, ist quasi vorprogrammiert – die Kilos kommen zurück. Das ist das, was wir den Jojo-Effekt nennen. 

    Nachdem wir durch die Diät die Kilos verloren haben, essen wir wieder normal, das Jojo kommt wieder nach oben und Schwups, wir wiegen wieder dasselbe oder sogar noch mehr als davor.

    Problem Nummer eins bei fast jeder Diät ist also die fehlende Exit-Strategie. Denn sobald wir das Ziel erreicht haben oder die Diät aufgeben, bleiben wir meist mit unseren alten Gewohnheiten zurück. 

    Unrealistische Ziele

    Problem Nummer zwei sind die völlig unrealistischen Ziele und Versprechungen vieler Diäten. Ich weiß gar nicht, wie oft mir schon eine Schlagzeile wie „10 Kilos in nur 2 Wochen“ über den Weg gelaufen ist. 

    Um allerdings ein Kilo Fett zu verlieren, müssen ganze 7.000 Kalorien einspart werden! 

    Wenn ich beispielsweise also in zwei Wochen zehn Kilo verlieren wollen würde, dann müsste ich in diesen zwei Wochen 70.000 Kalorien weniger essen. 

    Das ist allerdings problematisch, da ich bei einem Kalorienbedarf von circa 2.000 Kalorien nur 28.000 Kalorien in vierzehn Tagen essen. Wie soll ich also 70.000 Kalorien weniger essen, um zehn Kilo Fett in zwei Wochen zu verlieren?

    Abnehmen ist also schon aus mathematischer Sicht nichts Kurzfristiges. Wir haben physikalische Grenzen, wie viel wir in einer bestimmten Zeit abnehmen können. Damit ist ein Verlust von ein bis zwei Kilo im Monat das einzig vernünftige Ziel. 

    (PS: Wir reden hier von dem Verlust von Fett, nicht von Wassereinlagerungen, Muskelmasse und Knochendichte. Selbst wenn man, zum Beispiel durch Fasten, durchaus zehn Kilos in zwei Wochen verlieren kann, dann ist circa die Hälfte davon Muskelmasse. Und die wollen wir auf keinen Fall verlieren.)

    Deshalb ist jede Diät, die dir verspricht, mehr als ein bis zwei Kilo im Monat abnehmen zu können, einfach nicht realistisch.

    Gefährliche Kaloriendefizite

    Wenn uns noch einmal ein Diätvorschlag unterkommt, der uns einen Tagesplan mit 800 Kalorien vorschlägt, sollten wir den Herausgeber eigentlich verklagen. Ein zu extremes Kaloriendefizit ist nämlich mehr als gefährlich für unsere Gesundheit. 

    Einerseits ist es bei einer Kalorienzufuhr von weniger als 1200 Kalorien nämlich nicht mehr möglich, unseren Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. 

    Andererseits führen extreme Kaloriendefizite dazu, dass unser Grundumsatz absinkt. Denn während dieser extremem Kalorienrestriktion sendet der Körper ein Hungersnot-Signal aus, was den Ruheenergeiverbrauch senkt. 

    In diesem Fall spricht man auch oft davon, dass der Stoffwechsel einschläft oder in den Keller fährt. Das wiederrum führt dazu, dass der Jojo-Effekt nach Bedingung der Diät noch stärker ausfällt, weil der Körper nun weniger verbraucht als davor.

    Deshalb vertraue niemals auf eine Diät, die dir ein Tageskalorienziel von weniger als 1200 Kalorien pro Tag oder eine Kaloriendefizit vorschreibt, das größer als 800 Kalorien von deinem jetzigen Gesamtenergiebedarf ist.

    Richtig Abnehmen ohne Crash-Diäten

    Wenn all die Crash-Diäten also nicht der richtige Weg sind, wie soll man dann richtig abnehmen?

    Prinzipiell ist an dem Prinzip, weniger zu essen als man verbraucht, absolut nichts falsch. Im Gegenteil, es ist das Fundament. Problematisch ist aber der Mindset, der mit den meisten Diäten einhergeht.

    Es geht eben nicht darum, mal kurz seine Ernährung völlig einzuschränken, für ein paar Wochen viel weniger zu essen als man sollte, um dann die Diät zu beenden und so weiterzumachen wie davor. 

    Wer abnehmen will, muss seine Ernährung dauerhaft umstellen.

    Das bedeutet nicht, dass man auch zwingend dauerhaft weniger essen muss. In den meisten Fällen können wir nach einer gewissen Zeit unser Kaloriendefizit langsam verringern und oftmals wieder zum Ausgangsniveau zurückkehren.

    Was sich allerdings nicht ändern sollte, ist das, was und wie wir essen. Wer seine Abnehmerfolge dauerhaft behalten will, kommt an einer gesunden, ausgewogenen und auf seinen Bedarf angepassten Ernährung nicht vorbei. 

    Die gute Nachricht dabei ist aber, dass du weder während dem Abnehmen noch danach dauerhaft auf irgendetwas verzichten musst. 

    Abnehmen dank Ernährungsumstellung 

    Okay, Wunder- und Crash-Diäten bringen nichts, stattdessen ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung also das einzige wirksame und langfristig erfolgreiche Mittel.

    Doch worauf genau muss man nun achten, wenn man abnehmen will? 

    Moderates Kaloriendefizit

    Um Abzunehmen, müssen weniger Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. 

    Ein zu großes Kaloriendefizit führt allerdings dazu, dass der Grundumsatz absinkt und der Stoffwechsel sprichwörtlich in den Keller fährt. 

    Um das zu verhindern und trotzdem erfolgreich abzunehmen, empfiehlt sich ein Kaloriendefizit von 200 bis 500 Kalorien. 

    Ein Kaloriendefizit größer als 800 Kalorien oder eine Aufnahme von weniger als 1200 Kalorien pro Tag ist hingegen alles andere als förderlich.

    Um also zu wissen, wie viel weniger man essen sollte, muss man zunächst seinen Kalorienbedarf ausrechnen. 

    Dafür kannst du entweder eine mathematische Formel verwenden. Hierfür rechnest du als erstes deinen Ruheenergieverbrauch aus und multiplizierst diesen mit deinem PAL-Faktor. Eine Anleitung dafür findest du auf der Seite der DGE.

    Alternativ kannst du deine Daten auch in einen Kalorienbedarf-Rechner eingeben. Einige seriöse Rechner verlinke ich dir einmal in den Ressourcen am Ende des Posts. Hier empfiehlt es sich allerdings, gleich mehrere Rechner auszuprobieren und dann einen Durchschnittswert aus den verschiedenen Ergebnissen zu berechnen, da jeder Rechner auf ein etwas anderes Ergebnis kommen wird.

    Abnehmen ohne Kalorienzählen

    Vielleicht fragst du dich jetzt, ob Abnehmen nur mit Kalorienzählen möglich ist. Und nein, das ist es nicht.

    Zwar ist das Kalorienzählen sicherlich eine der besten und irgendwo auch einfachsten Methoden, um abzunehmen, allerdings ist eine Umstellung auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung oft schon ausreichend.

    Falls Kalorienzählen also keine Option für dich ist, dann sind die folgenden Punkte umso wichtiger. Außerdem können gerade dann Konzepte wie die Teller-Methode besonders hilfreich werden, da sie uns dabei helfen, unsere Mahlzeiten ausgewogen und gesund zusammenzustellen.

    Gesund und ausgewogen essen

    Ohne eine gesunde und ausgewogene Ernährung, wird auch die Gewichtsabnahme nichts werden. Denn obwohl es beim Abnehmen vor allem auf das Kaloriendefizit ankommt, ist es dennoch nicht egal, was wir essen.

    Vor allem bei einem Kaloriendefizit, spielt die Nährstoffdichte eine entscheidende Rolle. Denn damit wir unseren Körper trotz weniger Kalorien mit ausreichend Nährstoffen versorgen, müssen wir vorwiegend Lebensmittel wählen, die zwar nicht besonders reich an Energie, aber dafür reich an Nährstoffen sind.

    Um das zu erreichen, solltest du vor allem auf Folgendes achten:

    • Viel Gemüse und Obst – mindestens „5 Portionen am Tag“
    • Ballaststoffreiche Kohlenhydrate, wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln statt schnellen Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen und absinken lassen (wie Weißmehlprodukte, Zucker oder stark verarbeitete Kartoffelprodukte).
    • Zucker einsparen und damit das eigene Süße-Empfinden wieder zu regulieren, damit auch natürliche Süße wie in Obst wieder als ausreichend süß wahrgenommen wird.
    • Salz einsparen und stattdessen mehr Kräuter und Gewürze verwenden.
    • Mindestens zwei Liter (kalorienfreie Getränke) am Tag trinken.
    • Auf verstecktes Fett, vor allem in Wurst und Fleisch sowie Fertigprodukten achten.
    • Schonend und mit wenig Fett zubereiten.

    Gerade zu Beginn der Umstellung sind Modelle wie die Teller Methode hilfreich. So setzt man viele dieser Grundsätze sehr schnell automatisch um.

    Kein Abnehmen ohne Sport

    Wenn wir abnehmen wollen, dann möchten wir überschüssiges Körperfett verlieren, nicht unsere Muskelmasse abbauen oder unsere Knochendichte verringern.

    Doch egal wie gesund und moderat wir abnehmen, wenn wir uns währenddessen nicht ausreichen bewegen, wird das zwangsläufig leider auch passieren. So ist unser Körper einfach programmiert. 

    Jedes gesunde Abnehmen ist daher eine Kombination aus Ernährung und Bewegung. 

    Bewegung wiederrum sollt eine Kombination aus Alltagsbewegung und Sport sein. Die Alltagsbewegung kannst du bereits durch mehr Treppenlaufen, Haushaltsaufgaben und das Zurücklegen von Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.

    Für den sportlichen Teil werden in etwa vier Stunden die Woche mit körperlich anstrengender Aktivität empfohlen. Was genau das sein kann, ist dir überlassen. Vom schnellen Spazierengehen, über Schwimmen und Laufen bis hin zu Krafttraining ist hier alles dabei.

    Ideal ist jedoch eine Kombination aus einem Ausdauersport (wie Laufen, Walken, Schwimmen oder Radfahren) und einem Krafttraining (mit oder ohne Gewichten). 

    Aber hey, ich bin kein Personal Trainer, deshalb belasse ich es hiermit auch dabei. Wichtig ist nur, Ernährung und Sport beziehungsweise Bewegung nicht isoliert voneinander zu sehen. 

    Denn egal wie viele Diäten versprechen, dass du ohne Sport xy Kilos abnehmen kannst, ist vielleicht möglich, aber nicht ratsam.

    Mehr Kochen

    Wer abnehmen will, sollte mehr kochen? Was erstmal kontraproduktiv klingt, ist in Wahrheit keine schlechte Idee. 

    Denn sobald wir mehr frisch zu Hause kochen, essen wir seltener auswärts und weniger Fertigprodukte. Dadurch wiederrum sparen wir uns viele überflüssige Kalorien ein.

    Klar, kostet das Kochen auch etwas Zeit. Deshalb sollten wir es einerseits so effizient und/oder andererseits so genussvoll wie möglich machen.

    Um möglichst effizient zu sein, ist es oft hilfreich, sich Mahlzeiten oder einzelne Komponente für die Woche vorzukochen. 

    Falls du noch auf der Suche nach einem einfache, abwechslungsreichen und saisonalen Meal-Prep Plan bis, verlinke ich dir hier einmal meinen Meal Prep Wochenplan. Hier kannst du einmal in der Woche verschiedenen Komponenten vorbereiten und sie im Laufe der Woche zu leckeren Mahlzeiten zusammenstellen.

    Nichtsdestotrotz sollte das Kochen Spaß machen und keine nervige Aufgabe sein. Falls Kochen für dich aber eher eine unangenehme Sache ist, dann kannst du sie mit etwas Angenehmen verbinden. Oft hilft es sich gute Musik anzumachen, ein Podcast oder Hörbuch währenddessen zu anzuhören oder einfach gemeinsam zu kochen.

    Deine Action Steps

    • Ziehe keine Diät mehr in Betracht die dir eine Gewichtsabnahme von mehr als 2 Kilo im Monat verspricht.
    • Renne weg vor Diäten, die dir ein Tagesplan von weniger als 1200 Kalorien oder ein Kaloriendefizit von mehr als 800 Kalorien vorschlägt.
    • Abnehmen ist etwas Langfristiges, was eine Ernährungsumstellung bedarf, die allerdings ganz ohne Verzicht und Verbote funktionieren kann.

    Falls dir das ganze Konzept von einer gesunden, abwechslungsreichen und vollwertigen Ernährung noch etwas fremd oder schwammig ist, empfehle ich dir diesen Artikel: Gesunde Mahlzeiten mit der Teller Methode

    Hier findest du ein einfaches Tool, dass die wichtigsten Grundsätze sehr anschaulich und alltagstauglich zusammenfasst.

    Ressourcen

    • Die 10 Regel der DGE
    • Interdisziplinäre Leitlinie zur Prävention und Behandlung der Adipositas
    • Berechnung des eigenen Energiebedarfs

    Kalorienbedarfsrechner:

    • Referenzwerte der DGE
    • Kalorienrechner von Onmeda
    • Kalorienrechner von Smart Rechner
    • Kalorienrechner von Science Fitness
    • Kalorienrechner von Women’s Health

    Endlich gesünder essen - Ernährungsumstellung in nur 30 Tagen

    27. Dezember 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Du willst deine Ernährung umstellen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Du willst gesünder essen oder gesünder für dich und deine Liebsten kochen, aber weißt nicht genau, wie? Diese 30 Tage Challenge hilft dir dabei! 

    Hier entdeckst du mithilfe von 5 Aufgaben innerhalb von 30 Tagen, wie einfach, lecker und abwechslungsreich eine gesunde Ernährung sein kann und was für Vorteile sie mit sich bringt.

    Eine Buchstabentafel mit dem Schriftzug "30 Tage Challenge" vor einem weißen Hintergrund und einem angebissenen Apfel davor.

    10 Gründe gesünder zu essen

    Die Gründe, warum man seine Ernährung umstellen und in Zukunft gesünder essen möchte, könnten vielseitiger nicht sein. 

    • Mehr Energie und körperliche Leistungsfähigkeit
    • Mehr geistige Leistungsfähigkiet
    • Bessere Stimmung – eine gesunde Ernährung fördert auch dein mentales Wohlbefinden und psychische Gesundheit
    • Vorbeugen von Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, des Verdauungstrakts, Krebs, oder Diabetes 
    • Verbesserung der Verdauung und Reduzierung von Verdauungsproblemen
    • Gesteigertes Wohlbefinden
    • Besserer Schlaf
    • Stressbekämpfung und Vorbeugung von chronischem Stress
    • Abnehmen
    • Fruchtbarkeit steigern

    Ganz egal, was dich zu diesem Wunsch bewegt, diese 30 Tage Challenge wird dir dabei helfen, dein Ziel einfacher, schneller und besser zu erreichen.

    Ziel der Challenge

    Diese Challenge wird die Grundlagen für eine gesunde Ernährung und Lebensweise legen. Sie deckt alle wichtigen Komponenten ab, die dazu einen Beitrag leisten, ohne dabei zu überfordern. 

    Im Verlauf der Challenge wirst du sehen, wie vielfältig die Vorteile einer gesunden Ernährung sind und was unsere Ernährung und Essgewohnheiten alles beeinflussen.

    Du wirst auch sehen, dass du für eine gesunde Ernährung auf nichts verzichten oder gar viel Arbeit und Zeit dafür aufbringen musst. 

    Nach diesen 30 Tagen wirst du dir einige bewundernswerte Essgewohnheiten antrainiert haben, die dich dabei unterstützen, selbst gesunde Entscheidungen im Alltag zu treffen. Außerdem wirst du genau wissen, worauf es ankommt, wenn man sich gesünder ernähren will.

    So funktioniert’s

    Alles, was du nun tun musst, ist dich für die kostenlose Challenge anzumelden. Dann wirst du über den Verlauf von 30 Tagen jede Woche deine jeweilige Wochen-Aufgabe direkt in deine Inbox bekommen. 

    Du musst also nicht selbst aktiv werden, lediglich sonntags deine Mails checken. 

    In den darauffolgenden sieben Tagen fokussiert du dich dann auf die jeweilige Challenge, bevor der nächste Baustein hinzukommt. 

    Zusätzlich zur Wochen-Challenge bekommst du jede Woche noch eine zweite Mail mit hilfreichen Tipps und Hintergrundwissen rund um ein bestimmtes Thema, das dich in deiner langfristigen und erfolgreichen Ernährungsumstellung unterstützt. 

    Abbildung vom Ablauf der 30 Tage Challenge für die Ernährungsumstellung.

    Erfolg garantiert

    Bei den meisten Challenges musst du jeden Tag eine neue Aufgabe meistern. Aber sind wir mal ehrlich, realistisch ist das nicht. Und kaum lässt man einen Tag aus, ist die Motivation sowieso schon weg.  

    Diese Challenge ist anders. Hier gibt es für jede Woche eine Aufgabe, die einfach in jeden Alltag integriert werden kann. Und selbst wenn du einen Tag mal nicht dazu kommen solltest, kann du am nächsten Tag weiter daran arbeiten.

    Du kannst diese Aufgaben von jedem Level aus meistern, egal ob du dich bisher noch nie mit Ernährung auseinandergesetzt hast oder einfach wieder den Weg zurück in deine gesunden Essgewohnheiten finden willst. Manche der Challenges haben dafür extra zwei unterschiedliche Levels. 

    Warum diese Challenge Erfolg garantiert …

    • Kein Verzicht
    • Keine Verbote
    • Keine Langeweile
    • Umfassender Ansatz 
    • Platz für individuelle Vorlieben
    • Passt perfekt zu allen Voraussetzungen und Zielen
    • Einfach in jeden Alltag integrierbar

    Also worauf wartest du noch? Melde dich noch bis zum 31.12.22 um 23:59 Uhr zur Challenge an und sichere dir deinen Platz in der 30 Tage Challenge.

    Endlich gesünder essen

    Sei dabei bei der 30 Tage Challenge!

    Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Mehr Infos findest du in meinem Impressum. 

    Fast geschafft

    Check deine Mail und bestätige deinem Email-Adresse, damit ich dir deinen Platz in der Challenge reservieren kann.

    Gesund und günstig Kochen in 2023

    1. November 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Heute zeige ich dir 13 Tipps, wie du auch im Jahr 2022 noch gesund und günstig Kochen kannst. 

    Denn auch wenn Lebensmittel, vor allem gesunde Lebensmittel, immer teurer werden, können wir uns trotz kleinem Budget immer noch gesund und ausgewogen ernähren. 

    Text vor einem Bild mit einer Einkaufstasche mit Lebensmitteln
    Die besten Tipps für gesundes und günstiges Kochen im Jahr 2022

    Inhaltsverzeichnis

    • Ist eine gesunde Ernährung nur noch was für Reiche?
    • Meal Planning – das A und O für eine gesunde und günstige Ernährung
    • Saisonal Planen
    • Reste kreativ und Lebensmittel vielseitig verwenden
    • Eigentore vermeiden
    • Günstige und gesunde Proteinquellen
    • Selbermachen spart oft Bares
    • Die besten Tipps und Tricks in deine Inbox
    • Das könnte dir auch noch gefallen ...

    Ist eine gesunde Ernährung nur noch was für Reiche?

    Egal mit wem ich mich momentan unterhalte, alle merken die schwindelerregenden Preissteigerungen bei Lebensmittel in ihrem Portemonnaie. Und ja, alle Lebensmittel werden teurer, aber ganz besonders trifft es gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse.

    Da kann man sich schon mal fragen, ob eine gesunde Ernährung nur noch etwas für die Reichen und Wohlhabenden ist. Denn über zwei Euro für eine Zucchini oder 16 Euro für 450 Gramm Hähnchenbrustfilet, sind wirklich nichts für ein kleines Budget. (Und ja, das sind Beispiele, die ich mit eigenen Augen gesehen habe.)

    Es ist also wahr, sich gesund und günstig zu ernähren, ist nicht mehr so einfach wie noch vor ein oder zwei Jahren. Aber heißt das im Umkehrschluss, dass wir es einfach sein lassen und stattdessen auf Nudeln mit Pesto umsteigen sollen?

    Nein, keine Sorge. Auch wenn es vielleicht nicht mehr so simpel wie früher ist, kann man mit diesen 13 Tipps auch noch im Jahr 2022 lecker, gesund und günstig Kochen.

    Meal Planning – das A und O für eine gesunde und günstige Ernährung

    Ein Essens-Wochenplan zu schreiben, klingt erstmal uncool, unflexibel und ziemlich nervig. Aber das ist es gar nicht. 

    Ganz im Gegenteil, so ein Meal Planner erleichtert dir jeden Tag die Frage, was es heute zum Essen gibt, er gibt dir einen klaren Plan fürs Einkaufen und hilft dir beim Geld sparen.

    Am besten verwendest du für deinen Wochenplan eine Vorlage wie diese hier, die du dir ausdrucken und an den Kühlschrank hängen kannst. 

    Einmal die Woche, zum Beispiel bevor du deinen Wocheneinkauf erledigst, nimmst du dir diesen Plan zur Hand und überlegst dir, was es in der nächsten Woche zum Essen geben wird. Aber damit dir der Plan dann auch wirklich beim Geld sparen hilft, solltest du auch die folgenden Tipps bei deiner Wochenplanung beachten...

    Vorlage für einen Meal Planner mit einem Kalender für alle Wochentage und einer Einkaufsliste.

    Saisonal Planen

    Wer im Herbst Gemüse und Obst kauft, das eigentlich im Frühling oder Sommer Saison hat, der zahlt ordentlich drauf. Im Vergleich dazu, ist Gemüse, das gerade in Saison ist, reichlich vorhanden und ist deshalb auch billiger. Ein klassischer Marktmechanismus also, von dem wir Gebrauch machen können.

    Deshalb lautet Tipp Nummer zwei, sich beim Meal Planning einen Saisonkalender daneben zu legen und hauptsächlich Gerichte mit saisonalem Obst und Gemüse einzuplanen. 

    Zusätzlich zum frischen, saisonalen Gemüse und Obst können wir auf tiefgekühlte Alternativen zurückgreifen, wie eine TK-Kaisermischung, grüne Bohnen, Erbsen oder gefrorene Beeren. Vor allem außerhalb ihrer Saison sind sie billiger und nährstoffreicher als die frische Ware. 

    Tipp Nummer drei lautet daher, auch TK-Gemüse und Obst mit bei der Wochenplanung zu berücksichtigen. Und während man die frische, saisonale Ware vor allem gegen Anfang und Mitte der Woche einplanen kann, sind diese TK-Produkte die ideale Geheimwaffe für das Ende der Woche, wenn der Kühlschrank langsam leerer wird.

    Reste kreativ und Lebensmittel vielseitig verwenden

    Oft machen wir bei einem Essens-Wochenplan den Fehler, dass wir für jeden Tage ein neues Gericht einplanen. Am Ende kaufen wir nur viel zu viel und bleiben auf unseren Reste sitzen.

    Deshalb müssen wir uns bei der Planung fragen, bei welchem Rezept etwas übrigbleiben könnte und wie und wann wir die Reste aufbrauchen können.

    Wenn wir zum Beispiel am Montag eine Portion Nudelauflauf mehr kochen, können wir die am Dienstagmittag essen. Das ist der einfache Fall.

    Etwas schwieriger wird es, wenn nur ein Teil von einem Gericht, zum Beispiel etwas Rosenkohl übrigbleibt aber nichts vom restlichen Gericht. Dann ist unsere Kreativität gefragt sowie der Mut mal etwas Neues auszuprobieren. Warum kann man zum Beispiel die Rosenkohlreste nicht einfach zur Brotzeit essen? 

    Tipp Nummer vier lautet also, Reste einzuplanen und sie auch mal in neuen, vielleicht etwas unüblichen Kombinationen aufzubrauchen. (Als Food Bloggerin mach ich das übrigens die ganze Zeit, da ich ständig irgendwelche Reste habe, und wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dann kommt man auf die kreativsten Kombinationen.)

    Mit diesem Tipp ist auch der fünfte Tipp verwandt. Denn anstatt in einer einzigen Woche ein Rezept mit Gnocchi, eines mit Nudeln, eines mit Schupfnudeln, eins mit Basmati- und eines mit Jasminreis einzuplanen, kannst du versuchen, dass sich manche Zutaten in denen Rezepten wiederholen.

    Also zum Beispiel könntest du dich in einer Woche für Vollkornnudeln entscheiden, die du einmal als Schinkennudeln, einmal im Auflauf und einmal mit einer Thunfisch-Tomatensoße isst. Und die Woche drauf sind es vielleicht Kartoffeln, die es öfters gibt, oder Reis oder Gnocchi. 

    Eine Portion Nudelauflauf mit Hackfleisch, Bohnen und Mais serviert auf einem Teller.

    Eigentore vermeiden

    Nein, keine Sorge, wir sind jetzt nicht beim Fußball. Allerdings kann deine Wochenplanung noch so gut sein und trotzdem nicht aufgehen, wenn du dir beim Einkaufen oder bei der Lagerung der Lebensmittel ein Eigentor schießt. 

    Deshalb lautet Tipp Nummer sechs, niemals ohne Einkaufszettel und niemals mit Hunger einkaufen gehen. Dein ganzer Wochenplan nützt dir wenig, wenn du ohne den dazu passenden Einkaufszettel einkaufen gehst und dann entweder Zutaten vergisst oder das Falsche kaufst.

    Aber fast noch schlimmer als das, ist hungrig einkaufen zu gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dann das Doppelte als benötigt einzukaufen, ist gefährlich hoch. 

    Das zweite Eigentor, das deine sorgfältige Planung zerstören kann, ist die falsche Lagerung der Lebensmittel. Pilze, die nicht aus der Verpackung genommen werden, können morgen schon schimmeln, Karotten mit Grün können in ein paar Tagen schrumpelig sein und Salat, der nicht richtig im Kühlschrank verstaut wurde, ist schon nach ein bis zwei Tagen welk. 

    Um mehr über die richtige Lagerung von Lebensmitteln und das korrekte Einräumen von Kühlschränken zu erfahren, habe ich dir hier zwei passende Artikel verlinkt. Oder du meldest dich einfach für meine E-Mail-Serie an, dann bekommst du all diese hilfreichen Infos und noch viele extra Tipps zu diesem Thema direkt in deine Inbox. 

    Tipp Nummer sieben lautet also die richtige Lagerung von Lebensmitteln, damit sie so lang wie möglich frisch bleiben und nicht deine sorgfältige Planung zerstören.

    Günstige und gesunde Proteinquellen

    Okay, weiter geht es mit der Frage, welche Proteinquellen man sich eigentlich noch leisten kann. Denn Fleisch und Fisch, die wohl klassischsten Proteinquellen, sind im Massenkonsum nicht nachhaltig für die Umwelt und schlecht für das Tierwohl. Gleichzeitig sind die hochwertigen Bio-Produkte sehr teuer und nichts für kleine Budgets.

    Deshalb lautet der achte Tipp, sich öfters an pflanzlichen Proteinquellen wie Tofu und Hülsenfrüchten zu versuchen. Sie sind unglaublich gesund und so viel billiger als Fleisch und Fisch, sodass auch Nicht-Vegetarier und Veganer sie viel öfters essen sollten.

    (Zubereitungstipps für Tofu und Tricks, wie Hülsenfrüchte leichter bekömmlich sind, gibt es übrigens auch in meiner E-Mail-Serie.)

    Darüber hinaus können alle Nicht-Veganer, Milchprodukte wie Quark und Joghurt sowie Eier als weitere Proteinquellen nutzen. Zwar kostet Magerquark nun auch schon das Doppelte im Vergleich zu früher, dennoch ist er im Vergleich zu Fleisch oder teuren Proteinjoghurts viel billiger. 

    Versteh mich nicht falsch, Tipp acht und neun sollen nicht heißen, dass du dich jetzt ausschließlich vegetarisch oder vegan ernähren sollst. 

    Mehr von solchen pflanzlichen oder vegetarischen Proteinquellen zu essen, ist lediglich ein einfacher Weg im Alltag etwas Geld zu sparen und sich trotzdem noch gesund und ausgewogen zu ernähren.

    Vegetarischer Linseneintopf serviert mit knusprigen Tofu Würfeln und getoasteten Brotscheiben, die in die Suppe eingetunkt werden.
    Vegetarischer Linseneintopf

    Selbermachen spart oft Bares

    Egal wie cool es ist, dass es mittlerweile so viele Nuss- und Proteinriegel, Proteinpuddings und andere gesunde Snacks im Supermarkt zu kaufen gibt, sind diese doch nicht gerade billig.

    Statt sich also jeden Tag für den Nachmittagssnack einen Proteinpudding oder -riegel zu holen, ein Stück Bananenbrot vom Hipster Café oder jeden Morgen eine völlig überteuerte Müslimischung zu essen, kann man sich solche Snacks ganz einfach und für viel weniger Geld selbst machen.

    Wer also zur Nachspeise gerne einen gesunden Pudding will, der kann sich einen Protein Pudding selber machen. Wer keine fünf Euro für ein Stück Bananenbrot im Café zahlen will, der kann sich für weniger als fünf Euro ein ganzes Bananenbrot zuhause backen.  

    Tipp Nummer zehn lautet also den Verführungen der „gesunden“ Lebensmittelindustrie öfter mal zu widerstehen und solche Snacks einfach selber machen.

    Das gleich gilt für Tipp Nummer elf, denn auch mit Basic Vollkorn Rezepten, wie Vollkorn-Bagels oder Vollkornbrot, kann man sich etwas Geld sparen. Denn erstens gibt es die gesunde Vollkornvariante nicht immer zu kaufen und wenn doch, ist sie meist auch noch teurer. 

    Und wo wir schon beim Selbermachen sind, wenn du deine Mittagspause im Büro verbringst, dann ist ein mitgebrachtes Mittagessen die mit Abstand günstigste und gesündeste Alternative.

    Tipp Nummer zwölf lautet also, entweder am Vorabend mehr für die Arbeit am nächsten Tag mitzukochen oder am Wochenende eine kleine Meal Prep Runde einzulegen. 

    Die besten Tipps und Tricks in deine Inbox

    Bevor wir zum letzten Tipp kommen, lass mich die Bisherigen nochmal kurz zusammenfassen:

    • Eine Wochenessensplanung ist das A und O beim Geldsparen.
    • Saisonales Gemüse und Obst sowie Tiefkühlprodukte sind die beste Wahl für gesunde und preiswerte Vitaminlieferanten. 
    • Plane bei der Wochenplanung auch Essensreste ein und wie du diese aufbrauchen kannst.
    • Anstatt hundert verschiedene Lebensmittel für die Woche einzuplanen, überlege dir für die Woche abwechslungsreiche und leckere Rezepte mit sich wiederholenden Grundzutaten.
    • Achte darauf die Lebensmittel richtig zu lagern und frische, nicht so lange haltbare Lebensmittel eher gegen Wochenanfang oder -mitte einzuplanen, während TK- und Vorratsprodukte ein gutes Backup für das Ende der Woche sind.
    • Gehe nicht ohne Einkaufsliste oder hungrig einkaufen.
    • Steige öfters mal auf pflanzliche Proteinquellen um. 
    • Auch Milchprodukte und Eier können eine preiswerte Alternative zu Fleisch sein. 
    • Statt sich mittags irgendwo etwas halbwegs Gesundes zu holen, ist die günstigste und gesündeste Alternative, sich zuhause etwas vorzukochen.
    • Obwohl die Lebensmittelindustrie uns mittlerweile mit vielen leckeren und gesunden Snacks versorgt, sind selbstgemachte Snacks immer noch die gesündere, vor allem aber eine viel günstigere Wahl.

    Und damit kommen wir zum letzten, den dreizehnten Tipp und der lautet, melde dich für meine „Gesund und günstig Kochen“ E-Mail-Serie an. 

    Dort habe ich noch viele weitere Tipps für dich, die dir die Umsetzung dieser Punkte erleichtern, sowie einen hübschen Meal Planner als Vorlage für deine Wochenplanung. Ich freu mich auf dich!

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    Infografik mit Tipps zum gesund und günstigen Kochen.
    Deine Action Steps für eine gesunde UND günstige Ernährung - Mache dir gerne ein Screenshot von diesem Bild oder merke es dir für später auf Pinterest.

    30g Ballaststoffe am Tag: Warum und wie du sie erreichst

    25. Oktober 2022 by Julia Schmitt 4 Kommentare

    Ballaststoffe sind so wichtig für unsere Gesundheit und doch kommen die wenigsten auf die empfohlene Menge von 30 Gramm am Tag.

    Hier erfährst du nicht nur, warum Ballaststoffe so wichtig sind. Ich zeige dir auch konkrete Beispiele, wie du ganz einfach auf 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag kommst, inklusive einer Tabelle mit ballaststoffreichen Lebensmitteln, realistischen Tagesplänen und hilfreichen Tipps für eine beschwerdefreie Umstellung in einen ballaststoffreichen Alltag (ja, ich rede von den unwillkommenen Blähungen, die wir alle nur zu gut kennen).   

    Schüssel mit Nudeln und Gemüse, davor Text.
    Springe zu:
    • Was sind Ballaststoffe
    • Der Unterscheid zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen
    • Welche Ballaststoffe gibt es
    • Aufgabe und Wirkung von Ballaststoffen
    • Wie viel Ballaststoffe braucht man täglich?
    • Wie kommt man auf 30 Gramm Ballaststoffe am Tag?
    • Die ballaststoffreichsten Lebensmittel 
    • So vermeidest du Blähungen nach Ballaststoffen
    • Was passiert, wenn man zu wenig Ballaststoffe isst?
    • Braucht man ballaststoffreiche Nahrungsergänzungsmittel?
    • Mehr Ballaststoffe essen – Deine Action Steps
    • Die häufigsten Fragen rund um Ballaststoffe
    • Lies auch

    Was sind Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestanteile. Meist handelt es sich um Polysaccharide, also langkettige Kohlenhydrate, die ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen.

    Im Gegensatz zu anderen Nahrungsbestandteilen wie Kohlenhydraten, Fetten oder Proteinen, können Ballaststoffe von unserem Dünndarm nicht verdaut werden. Dadurch gelangen sie unverdaut in den Dickdarm, wo sie aufquellen und dadurch die Darmbewegung und die Verdauung verbessern.

    Teilweise werden die Ballaststoffe auch von den in unserem Dickdarm lebenden Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren oder Milchsäure abgebaut.

    Zusammenfassend sind Ballaststoffe also größtenteils unverdauliche Polysaccharide, die in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind. Ihr Energiegehalt beträgt 2 kcal pro Gramm.

    Der Unterscheid zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen

    Man kann Ballaststoffe anhand ihrer physikalischen Eigenschaft unterscheiden, also daran, ob sie wasserlöslich oder unlöslich sind.

    Wasserlösliche Ballaststoffe sind diejenigen Ballaststoffe, die teilweise von den Dickdarmbakterien gespalten und zu kurzkettigen Fettsäuren oder zu Milchsäure abgebaut werden. Sie beeinflussen die Bakterienkultur in unserem Darm positiv, da sie wie eine Art Futter fungieren.

    Unlösliche Ballaststoffe werden hingegen auch von den Darmbakterien nicht verdaut. Stattdessen quellen sie im Darm auf und sind damit wie ein Art Füllstoff, der die Darmbewegung erhöht, die Verdauung anregt und für ein längeres Sättigungsgefühl sorgt.

    Man sieht also, dass beide, sowohl die löslichen also auch die unlöslichen Ballaststoffe wichtige Funktionen bei einer gesunden und gut funktionierenden Verdauung erfüllen. 

    Welche Ballaststoffe gibt es

    Insgesamt unterscheidet man sieben verschiedene Arten von Ballaststoffen:

    Zellulose ist der wichtigste Vertreter unter den Ballaststoffen. Hierbei handelt es sich um einen wasserunlöslichen Ballaststoff, der die Gerüstsubstanz in Pflanzen bildet. Zellulose kommt in Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Kartoffeln vor.

    Lignin ist ebenfalls ein unlöslicher Ballaststoff, der vorwiegend in verholztem Gemüse wie Spargel vorkommt. Er bildet vor allem organische Säuren wie Gallensäure.

    Hemizellulose ist ein weiterer Ballaststoff, der hauptsächliche in Getreide, wie Kleie, vorkommt. Er ist ebenfalls wasserunlöslich und sorgt für eine beschleunigte Stuhlpassage und höhere Stuhlmengen. Klingt unsexy, ist aber gesund und wünschenswert. 

    Pektin ist ein Ballaststoff, der vor allem in Beeren, Kernobst oder unreifem Obst vorkommt. Er ist wasserlöslich und kann daher zu 90% von den Darmbakterien abgebaut werden. Doch er dient damit nicht nur als Futter für unsere Darmbakterien, sondern er bindet auch die Gallensäure und senkt den Gehalt von LDL (Low Density Lipoprotein alias das schlechte Cholesterin). 

    Der nächste Ballaststoff ist Guarkernmehl. Vielleicht sagt dir das schon was, da es oft als Verdickungsmittel verwendet wird. Es stammt aus den Samen der indischen Büschelbohne und ist wasserlöslich.

    Dem ähnlich ist ein weiterer Ballaststoff namens Johannisbrotmehl, welcher aus den Samen des Johannisbrotbaumes stammt. Es wird ebenfalls oft als Verdickungsmittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und ist wasserlöslich.

    Der letzte Ballaststoff nennt sich resistente Stärke. Diese Stärke kann vom Verdauungstrack nicht verwertet werden, sie ist also quasi der Verdauung resistent. Sie entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Brotkrusten oder Kartoffeln erst gekocht beziehungsweise erhitzt und dann abgekühlt werden. 

    Aufgabe und Wirkung von Ballaststoffen

    Ballaststoffe erfüllen eine Reihe von wichtigen Aufgaben und fördern eine gesunde und intakte Verdauung. Hier ein kleiner Überblick über ihre wichtigsten Aufgaben und Vorteile.

    1. Durch ihre feste Struktur regen Ballaststoffe die Kautätigkeit an. Vermehrtes und gründliches Kauen wiederum sorgt für eine bessere und schnellere Sättigung und bereitet die Nahrung so vor, dass sie vom Magen und Darm optimal verdaut werden kann. Denn ob du es glaubst oder nicht, unser Magen ist kein Hochleistungsmixer.
    2. Die feste Struktur der Ballaststoffe sorgt auch für eine längere Verweildauer im Magen. Dadurch kommt es dort zu einem höheren Nahrungsvolumen, das uns einerseits besser satt fühlen lässt und andererseits dazu führt, dass mehr Verdauungssäfte abgegeben werden. Diese Säfte unterstützen wiederrum die Verdauung.
    3. Wenn die Ballaststoffe im Darm ankommen, quellen sie auf. Dadurch wird der Darm zu einer stärken Darmbewegung angeregt, was die Verdauung unterstützt und verbessert.
    4. Ballaststoffe sorgen im Darm auch dafür, dass die Darmpassage beschleunigt wird und Stoffwechselendprodukte schneller und besser ausgeschieden werden. Mit einer ballaststoffreichen Ernährung fällt uns der Gang zur Toilette also nicht nur leichter, sondern wir suchen das stille Örtchen auch öfter auf. 
    5. Die löslichen Ballaststoffe dienen den Darmbakterien auch als Nahrung. Und wenn die Bakterien in unserem Darm glücklich sind, dann sind es wir auch. (Kein Scherz, das ist wissenschaftlich bewiesen. Nicht umsonst nennt man den Darm auch unser zweites Gehirn.)
    6. Ballaststoffe dienen als Schutz vor Darmkrebs.

    Wie viel Ballaststoffe braucht man täglich?

    Nun, wo klar ist, wie unglaublich wichtig und vorteilhaft Ballaststoffe für unsere Gesundheit sind, ist noch die Frage offen, wie viel man davon täglich essen sollte.

    Laut der Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu sich genommen werden. 

    30 Gramm Ballaststoffe finden sich zum Beispiel in 300 Gramm Haferflocken, einem Kilo Karotten oder 400 Gramm Weizenvollkornbrot.

    Wie kommt man auf 30 Gramm Ballaststoffe am Tag?

    Was sich erstmal nach einer Herausforderung anhört, ist in Wahrheit kinderleicht. Wer täglich seine fünf Portionen an Obst und Gemüse isst, Vollkornprodukte bei so gut wie jeder Gelegenheit den klassischen Produkten aus Weißmehl bevorzugt und regelmäßig Hülsenfrüchte einbindet, der kommt ohne Probleme auf mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag.

    Hier ein kleines Beispiel … 

    • Zum Frühstück: 60 Gramm Haferflocken und ein Apfel bringen schon mal 10 Gramm Ballaststoffe.
    • Zum Mittagessen: 80 Gramm Vollkornnudeln und 150 Gramm Grünkohl sorgen für weitere 11 Gramm. 
    • Als Snack: Ein Joghurt mit ein 100 Gramm Himbeeren bringen nochmal 4 Gramm, womit wir schon bei 25 Gramm sind.
    • Zum Abendessen: Eine Scheibe Vollkornbrot und zwei Karotten versorgen uns nochmal mit weiteren 10 Gramm.

    Allein mit diesen Lebensmitteln schließen wir den Tag mit 35 Gramm Ballaststoffen ab. Ziemlich einfach, oder?

    (Nur um Missverständnisse auszuschließen, hier sind nur Lebensmittel aufgelistet, die für die Ballaststoffe sorgen oder mit den ballaststoffreichen Lebensmitteln eine leckere oder typische Kombination bilden. Es handelt sich also um keinen abschließenden Tagesplan.)

    Kürbissuppe darüber Text mit Tipps für 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag.
    30 Gramm Ballaststoffe am Tag

    Extra Tipps für mehr Ballaststoffe im Alltag

    Falls sich 30 Gramm pro Tag für dich immer noch wie eine Herausforderung anhören, dann helfen dir diese Tipps ganz sicher. 

    • Weizenkleie mit ins Porridge oder in den Joghurt mischen. Schon allein 10 Gramm (ungefähr zwei Esslöffel) versorgen uns mit knapp 5 Gramm Ballaststoffen, also einem Sechstel der täglichen Mindestmenge.
    • Trockenfrüchte wie Aprikosen, Pflaumen oder Birne sind ebenfalls reich an Ballaststoffen. 50 Gramm getrocknete Pflaumen enthalten zum Beispiel 9 Gramm Ballaststoffe.
    • Auf Vollkorn umstellen ist wohl die beste Idee wenn es darum geht, ausreichend Ballaststoffe zu essen. Während Weißmehl gerade einmal 4 Gramm Ballaststoffe auf 100 Gramm enthält, strotzt Vollkornmehl mit 11,5 Gramm auf 100 Gramm. Und das gilt für alle Getreidearten und -Produkte.
    • Ausreichend Obst und Gemüse zu essen, erhöht ebenfalls den Ballaststoffanteil in der Nahrung. Idealerweise sollten zu jeder Mahlzeit mindestens ein bis zwei Portionen an Obst oder Gemüse zu sich genommen werden. 
    • Die Hülsenfrüchte nicht vergessen. Egal ob Linsen, Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen – alle Hülsenfrüchte sind nicht nur hochwertige, pflanzliche Proteinquellen, sondern auch ausgezeichnete Ballaststofflieferanten.

    Die ballaststoffreichsten Lebensmittel 

    Um noch besser einschätzen zu können, von welchen Lebensmitteln du wählen solltest, um deinen Ballaststoffanteil zu decken, sollte diese Liste hilfreich sein. Die Angaben beziehen sich jeweils auf 100 Gramm.

    Getreide & PseudogetreideBallaststoffe pro 100 Gramm
    Vollkornmehl11,5 g
    Vollkornbrot mit Sonnenblumenkerne7,9 g
    Roggenvollkornbrot8,1 g
    Weizenkleie45,5 g
    Haferflocken10,0 g
    Haferkleie15,0 g
    Bulgur10,0 g
    Buchweizen3,7 g
    Wildreis6,2 g
    Mais10,0 g
    Grünkern10,0 g
    Nüsse & Samen
    Leinsamen38,6 g
    Chiasamen34,0 g
    Flohsamenschalen79,0 g
    Sesamsamen11,5 g
    Erdnüsse11,7 g
    Kokosraspeln24,0 g
    Pistazien10,6 g
    Obst
    Getrocknete Pflaumen17,8 g
    Getrocknete Aprikosen17,7 g
    Getrocknete Birne13,0 g
    Birne3,3 g
    Himbeeren4,7 g
    Schwarze Johannisbeeren6,8 g
    Quitte5,9 g
    Gemüse
    Artischocke10,8 g
    Kartoffeln (mit Schale)2,0 g
    Süßkartoffel3,1 g
    Grünkohl4,2 g
    Karotten3,6 g
    Rosenkohl4,4 g
    Brokkoli3,0 g
    Hülsenfrüchte
    Weiße Bohnen (Konserve)23,0 g (3,3 g)
    Erbsen16,6 g
    Kichererbsen (Konserve)15,5 g (4,4 g)
    Kidneybohnen (Konserve)21,0 g (9,0 g)
    Linsen17,0 g
    Sojabohnen22,0 g
    Ballaststoff Tabelle

    Zudem findest du hier 20 besonders ballaststoffreiche und köstliche Rezepte.

    So vermeidest du Blähungen nach Ballaststoffen

    Damit die Ballaststoffe im Darm quellen können, benötigen sie Wasser. Deshalb ist es sehr wichtig, Ballaststoffe immer in Kombination mit ausreichend Flüssigkeit (am besten Wasser) zu sich zunehmen. Also am besten davor, währenddessen und auch nach der Mahlzeit nicht das Trinken vergessen.

    Wenn du bisher eher ballaststoffarm gegessen hast, also vor allem Weißmehlprodukte, wenig Hülsenfrüchte und nicht ganz so viel Gemüse und Obst, dann empfiehlt sich eine langsame Umstellung auf eine ballaststoffreiche Kost.

    Denn eine Umstellung von heute auf morgen, kann schnell mal zu Blähungen, Druck- und Völlegefühl oder Bauchschmerzen führen.

    Im Idealfall versuchst du also, jede Woche circa 5 bis 10 Gramm mehr Ballaststoffe zu dir zu nehmen, sodass du irgendwann bei den 30 bis 40 Gramm am Tag landest. 

    Praktisch gesprochen könnte das zum Beispiel eine tägliche Ballaststoffquelle mehr pro Woche sein. 

    Was passiert, wenn man zu wenig Ballaststoffe isst?

    Eine ballaststoffarme Ernährung kann in erster Linie zu Verstopfungen führen. Denn während Ballaststoffe die Darmbewegung und das Stuhlvolumen sowie die Ausscheidegeschwindigkeit von Stoffwechselendprodukten erhöhen, sorgen die fehlenden Ballaststoffe für das Gegenteil. Verstopfungen sind also eine allzu verbreitete Folge.

    Eine weitere Folge einer ballaststoffarmen Ernährung kann die Bildung von Divertikeln sein. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen der Darmschleimhaut, eine weit verbreitete Krankheit in den Industrieländern. An sich bleiben diese Ausstülpungen meist beschwerdelos, allerdings kann es bei rund 20% der Betroffenen zu einer akuten Entzündung kommen. Die beste Prävention dafür ist eine ballaststoffreiche Ernährung.

    Weitere Risiken einer ballaststoffarmen Ernährung ist die Entstehung von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus oder Darmkrebs. 

    Braucht man ballaststoffreiche Nahrungsergänzungsmittel?

    Auf die Frage, ob ballaststoffreiche Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind, kann es nur ein klares und deutliches Nein als Antwort geben.

    Die besten Ballaststofflieferanten sind unverarbeitete, pflanzliche Lebensmittel, die es günstig und in großer Auswahl überall zum Kaufen gibt. Die besten Ballaststoff-Booster findest du in der Tabelle etwas weiter oben. 

    Mehr Ballaststoffe essen – Deine Action Steps

    Puh, das waren eine Menge Informationen, nicht wahr? Damit du jetzt aber nicht völlig überfordert bist und gar nicht weiß, wo du am besten anfangen sollst, habe ich hier einen kleinen Fahrplan mit hilfreichen, alltagstauglichen Action Steps für dich.

    Du ernährst dich bisher eher ballaststoffarm? (Viele Weißmehlprodukte, wenig Hülsenfrüchte, nicht ganz so viel Gemüse und Obst) Dann sind das deine nächsten Schritte:

    • Ersetze die nächste Woche jeden Tag eine Kohlenhydratquelle gegen eine ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle. Also zum Beispiel Vollkornnudeln statt normalen Nudeln, Vollkornbrot anstatt von Weißbrot oder Haferflocken anstatt Kellogg’s. 
    • Ersetzte die Woche drauf eine zweite, ballaststoffarme Kohlenhydratquelle gegen eine ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle. Versuche dich gerne auch mal an ein paar Hülsenfrüchten.
    • Achte während diesen Wochen auch schon darauf, ausreichend Obst und Gemüse zu essen. Fünf Portionen am Tag sollten es schon sein. Und ganz wichtig, trinke genug, vor allem zu und nach den Mahlzeiten, um Blähungen zu vermeiden.
    • In der dritten oder vierten Woche kannst du versuchen, einen ballaststoffreichen Snack einzubauen, wie ein paar Weizenkleie, Chiasamen oder Leinsamen im Müsli oder Joghurt oder ein paar Trockenfrüchte als Snack.
    • Und nach circa ein bis zwei Monaten sollten Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte die Regel und ballaststoffarme Weißmehlprodukte die Ausnahme sein.

    Wenn du dich bereits relativ ballaststoffreich ernährst, dann achte vor allem darauf, immer ausreichend zu Trinken, damit die Ballaststoffe auch wirklich schön aufquellen können. Zudem kannst du versuchen, hin und wieder einen Ballaststoff-Booster wie Weizenkleie oder Samen in deinen Speiseplan einzubauen. 

    Ein weiterer Action Step ist Hülsenfrüchte selbst zu kochen. Also anstatt der Konserve, die getrocknete Version von Linsen, Kichererbsen oder Bohnen kaufen und sie selbst zu kochen.

    Und nur für den Fall, dass du noch Vorbehalte oder Sorgen hast, dass die Umstellung auf Vollkornprodukte dir Nudeln, Brot, Burger, Pizza und Co verbietet, dann kann ich dich entwarnen. Denn auch wenn du bisher noch nicht immer eine adäquate Vollkornalternative im Supermarkt finden kannst, kannst du sie ganz einfach Selbermachen. Schau dir dafür doch einfach mal meine besten Vollkorn Rezepte an.

    Die häufigsten Fragen rund um Ballaststoffe

    Wo sind die meisten Ballaststoffe enthalten?

    Besonders ballaststoffreiche Lebensmittel sind Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Weizenkleie, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte.Vollkorn Bagels, darüber Text mit Ballaststoff-Booster

    Wie kommt man auf 30g Ballaststoffe am Tag? 

    Wer mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag isst, Vollkornprodukte bevorzugt und regelmäßig Hülsenfrüchte isst, sollte die empfohlene, tägliche Mindestmenge ohne Probleme erreichen. Wer zusätzlich noch einen ballaststoffreichen Snack einbauen möchte, kann auf Samen, Kleie oder Trockenfrüchte wie Aprikosen, Pflaumen oder Birnen zurückreifen.

    Welche Ballaststoffe sind gut für den Darm?

    Alle Ballaststoffe sind gut für den Darm. Während die löslichen vor allem für die Darmbakterien, einen regelmäßigen Stuhlgang und die Bindung & Ausscheidung von Giftstoffen im Darm dienen, sorgen unlösliche Ballaststoffe für eine bessere und längere Sättigung, eine erhöhte Darmaktivität und Stuhlmenge sowie eine bessere Stuhlbeschaffenheit. 

    Sind Ballaststoffe gut oder schlecht?

    Ballaststoffe sind äußerst wichtig für eine gesunde und gut funktionierende Verdauung. Auf der anderen Seite kann eine ballaststoffarme Ernährung das Risiko für Divertikeln, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus oder Darmkrebs erhöhen.
    Um bei einer ballaststoffreichen Kost jedoch ungewünschte Nebenwirkungen, wie Blähungen oder Völlegefühl zu vermeiden, sollte stets ausreichend getrunken werden und eine Umstellung von einer ballaststoffarmen auf eine ballaststoffreiche Kost sollte langsam über mehrere Wochen vollzogen werden.

    Was passiert, wenn man zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt?

    Eine ballaststoffarme Ernährung erhöht das Risiko für die Bildung von Divertikeln, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus oder Darmkrebs.

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    Die besten Vollkorn Rezepte

    23. September 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Hier findest du einfache, leckere und ballaststoffreiche Vollkorn Rezepte für deinen Alltag. Egal ob herzhaft oder süß, diese leckeren Rezepte mit Vollkornmehl sind einfach nachzubacken und absolut geling sicher.

    Collage aus vier Food Fotos, mit dem Text "die besten Vollkorn Rezepte" darüber.

    Egal ob auf der Suche nach gesunden Pfannkuchen oder einer rustikalen Vollkorn Pizza bist, hier bist du an der richtigen Adresse. Von luftigen Vollkorn Burger Brötchen bis zu einem saftigen Apfelkuchen mit Vollkornmehl findest du hier leckere, einfache und geling sichere Rezepte für deinen Alltag.

    Springe zu:
    • Warum Vollkorn besser ist …
    • Woran erkennt man Vollkorn Produkte?
    • Vollkorn Pizzateig
    • Vollkorn Flammkuchen Teig
    • Vollkorn Burger Brötchen
    • Vollkornbrot ohne Kneten und Körner
    • Vollkorn Bagels
    • Vollkorn Pita
    • Vollkorn Baguette
    • Naan mit Vollkornmehl
    • Dinkelvollkorn Brötchen
    • Vollkorn Tortillas
    • Vollkorn Pfannkuchen
    • Vollkorn Pancakes
    • Apfelkuchen mit Vollkornmehl
    • Aprikosenkuchen
    • Vollkorn Zimtschnecken

    Warum Vollkorn besser ist …

    Hörst du auch immer wieder, dass Vollkorn viel gesünder sein soll als Weißmehl? Tja, das hat auch seinen Grund, denn es ist schlichtweg einfach wahr.

    Denn obwohl Vollkornmehl kaum weniger Kalorien als Weißmehl (auch Auszugsmehl genannt) hat, ist es trotzdem viel gesünder. Denn im Gegensatz zu Weißmehl, das nur noch den Mehlkörper, also Stärke und Gluten enthält, besteht Vollkornmehl aus dem gesamten Getreidekorn, also den Schalen, dem Mehlkörper und dem Keimling. 

    Das hat zur Folge, dass Vollkornmehle und -Produkte …

    … einen höheren Eiweißgehalt haben. Noch dazu weist das Eiweiß im Vollkornmehl eine höhere biologische Wertigkeit auf. Es kann also besser vom Körper in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden.

    … mehr Vitamine enthalten. Getreide wie Weizen oder Dinkel ist reich an Vitamin B1, B2, B6, Vitamin E, Niacin, Folat, Biotin und Pantothensäure. Allerdings sitzen all diese Vitamine in den Schalen und im Keimling des Getreidekorns, also die Bestandteile, die bei Weißmehl nicht mehr enthalten sind.

    … mehr Mineralstoffe liefern. Neben all diesen Vitaminen enthält Getreide auch eine Menge Mineralstoffe, besonders Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Zink, Seelen, Mangan und Chrom. Aber hier ist es dasselbe Spiel wie mit den Vitaminen, die Mineralstoffe sitzen vor allem in den Schalen und dem Keimling. Deshalb sind nur Vollkornprodukte reich an diesen wertvollen Inhaltsstoffen. 

    … grandiose Ballaststofflieferanten sind. Diese Ballaststoffe regen unsere Verdauung an, da sie im Darm aufquellen und so die Darmbewegung erhöhen. Außerdem sättigen sie uns besser, da ihre Verweildauer im Magen länger ist. Wegen des größeren Nahrungsvolumens dort müssen mehr Verdauungssäfte abgegeben werden, was wiederrum die Verdauung unterstützt.

    … weniger Stärke enthalten, bedingt durch den großen Anteil an Nähr- und Ballaststoffen. 

    Woran erkennt man Vollkorn Produkte?

    Der Umstieg auf Vollkorn Produkte ist also einer der wichtigsten Schritte, um sich dauerhaft gesünder, bewusster und ballaststoffreicher zu ernähren. 

    Während es Vollkornnudeln und Vollkorntoast schon fast überall zu kaufen gibt, sieht das Angebot von sonstigen Vollkorn Alternativen oft eher dünn aus. Vor allem wenn man bedenkt, dass Mehrkorn nicht gleich Vollkorn ist. 

    Doch wie gut, dass es Vollkornmehl fast überall zu kaufen gibt. Vollkornmehl hat übrigens keine Typenzahl. Stattdessen wird es einfach nur mit dem Wort Vollkorn gekennzeichnet. All diese 15 Rezepte kannst du sowohl mit Weizenvollkornmehl also auch mit Dinkelvollkornmehl backen.

    Vollkorn Pizzateig

    Gesunde Pizza mit einem leckeren Vollkorn Pizzateig belegt mit Tomaten, Käse und frischem Basilikum.

    Mit diesem einfachen Rezept für einen gesunden Vollkorn Pizzateig zauberst du aus Vollkornmehl eine köstliche Pizza mit knusprig dünnem Boden, einem herrlich rustikalen Geschmack und jeder Menge Ballaststoffe.

    Für diesen ballaststoffreichen und gesunden Pizzateig benötigst du nur eine Handvoll Zutaten: Vollkornmehl, frische Hefe, etwas Salz, Zucker und Olivenöl.

    zum Rezept

    Vollkorn Flammkuchen Teig

    Gesunder Vollkorn Flammkuchenteig ohne Hefe wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel geformt.

    Hauchdünn, super knusprig und lecker belegt... So ein Flammkuchen ist schon was Feines. Und mit diesem Grundrezept für einen rustikalen Vollkorn Flammkuchen Teig kannst du den französischen Superstar jetzt auch noch richtig gesund zubereiten!

    Alles, was du dafür brauchst, sind vier Zutaten und einen Ausrollstab. Anschließend kannst du den Teig herzhaft oder süß belegen. Meine zwei liebsten Flammkuchen-Toppins sind ein Lachs Flammkuchen mit Rucola und dieser süße Apfel-Flammkuchen.

    zum Rezept

    Vollkorn Burger Brötchen

    Sechs Vollkorn Burger Brötchen auf einem Abkühlgitter.

    Diesen fluffigen Vollkorn Burger Buns verleihen dem beliebten Fastfood ein richtiges Ballaststoff- und Geschmacksupgrade. Das Ergebnis? Ein luftiges und saftiges Burger Brötchen mit kernigem Geschmack, das zu jedem Burger-Rezept passt.

    Einmal zubereitet lassen sich die restlichen Burger Buns übrigens auch wunderbar einfrieren. So musst du sie beim nächsten Mal nur noch auftauen lassen, toasten und belegen! Und wenn du schon deine eigenen Burger Brötchen gebacken hast, lass dir diesen gigantischen Lachsburger nicht entgehen.

    zum Rezept

    Vollkornbrot ohne Kneten und Körner

    Zwei Vollkornbrote auf einem Holztisch

    Mit diesem einfachen und schnellen Rezept kann jeder, ganz egal ob Brotbackprofi oder Anfänger, sein eigenes Vollkornbrot backen.

    Das Rezept ist sogar so einfach, dass du den Brotteig nicht einmal kneten musst. Stattdessen vermischt du nur alle Zutaten in einer Schüssel, lässt sie für zwei Stunden gehen und anschließend kannst das das Brot auch schon in den Ofen schieben.

    Und auch wenn das Grundrezept ganz ohne Körner auskommt, sind deiner Fantasie bei diesem Brotteig keine Grenzen gesetzt. Von getrockneten Tomaten und Oliven bis hin zu Speckwürfeln, Zwiebeln oder deiner liebsten Körnermischung, kannst du hier fast alles mit in deinen Brotteig mischen.

    zum Rezept

    Vollkorn Bagels

    Mehrere Vollkorn Bagels mit Sesam auf einem Abkühlgitter.

    Diese Vollkorn Bagels sind einfach zu backen und schmecken wunderbar locker, luftig und lecker. Sie lassen sie sich vielseitig, süß und herzhaft belegen.

    Einmal gebacken lassen sich diese rustikalen Bagels einige Tage aufheben oder monatelang einfrieren. (Wer sie vor dem Einfrieren halbiert, kann die gefrorenen Bagels übrigens innerhalb von einer Minute im Toaster auftauen.)

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    Vollkorn Pita

    Eine Person mit Schürze hält zwei mit Halloumi, Kichererbsen und Hummus gefüllte Pita Taschen in der Hand.

    Diese leckere und luftige Vollkorn Pita Brote sind schnell und einfach zubereitet und reich an Ballaststoffen.

    Während sich die die griechischen Fladenbrote mit ihrem Hohlraum wunderbar zum Füllen anbieten, machen sie auch als Beilage zu Currys, Chilis oder zum Grillen eine hervorragende Figur.

    Und wenn du noch auf der Suche nach einem schnellen und köstlichen Pita Sandwich bist, lass dir dieses mediterrane Halloumi Pita Sandwich nicht entgehen.

    zum Rezept

    Vollkorn Baguette

    Zwei rustikale Vollkorn Baguette auf einem Holzbrett, eines davon aufgeschnitten.

    Dieses einfache Vollkorn Baguette backt sich fast von allein. Du musst den Teig weder kneten, falten, ziehen oder formen. So schafft es jeder, vom Anfänger bis zum Backprofi, ein gesundes, rustikales, innen luftiges und außen traumhaft knuspriges Baguette zu backen.

    Dieses Baguette eignet perfekt fürs Grillen, Buffets, zum Brunchen oder als Beilage für leckere Käseplatten oder Brotzeitplatten.

    zum Rezept

    Naan mit Vollkornmehl

    Mehrere Naan Brote mit Knoblauch und Kräutermarinade auf einem Holzuntergrund.

    Anstatt mit klassischem Weißmehl wird dieses gesunde Vollkorn Naan mit Vollkornmehl gebacken. Um dennoch sicher zu gehen, dass diese ballaststoffreiche Variante genauso gut lecker und luftig wird, wie das Original, wird eine Mischung aus Hefe, Backpulver und Joghurt verwendet.

    Das Ergebnis ist das wohl fluffigste Fladenbrot der Welt. Du kannst es zum Beispiel mit diesem leckeren, indischen Chicken Curry oder diesem 15-Minuten-Kichererbsen-Curry servieren.

    zum Rezept

    Dinkelvollkorn Brötchen

    Ein Brotkorb mit Vollkornbrötchen auf einem weißen Untergrund, im Hintergrund ein aufgeschnittenes Brötchen und ein Glas Marmelade.

    Diese Vollkornbrötchen sind wahre Allrounder. Du kannst diese leckeren Semmeln zum Frühstück, zum Mitnehmen oder für die Brotzeit am Abend servieren. Und ich garantiere dir, dass sie viel besser schmecken werden als die vom Bäcker.

    Wer mag, kann den Teig, der übrigens nicht mal geknetet werden muss, auch schon am Vorabend zubereiten. So kannst du ihn über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und die Brötchen am nächsten Morgen direkt in den Backofen schieben.

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    Vollkorn Tortillas

    Ein Stapel aus Vollkorn Wraps ein einem Geschirrtuch.

    Hier zauberst du aus nur vier Zutaten leckere, weiche und super gesunde Vollkorn Tortilla Wraps.

    Tortillas sind die Grundlage für leckere Quesadillas (wie diese Hackfleisch Quesadillas), Tacos, Burritos, für schnelle Wraps oder köstliche Enchiladas.

    zum Rezept

    Vollkorn Pfannkuchen

    Ein Teller mit einem Stapel dünner Pfannkuchen und einem Glas Milch im Hintergrund.

    Mit Vollkornmehl verwandeln wir den Kindheitsklassiker Pfannkuchen in ein gesundes und leckeres Frühstück oder ein schnelles und unkompliziertes Mittag- oder Abendessen.

    Für diese gesunden Vollkorn Pfannkuchen benötigst du nur drei Zutaten und eine Pfanne. So zauberst du in 15 Minuten ein traumhaftes Frühstück oder ein schnelles und einfaches Mittag- oder Abendessen, das du herzhaft oder süß genießen kannst.

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    Vollkorn Pancakes

    Ein Stapel Vollkorn Pancakes mit Beeren, auf den Puderzucker gestreut wird.

    Diese fluffigen und unvergleichlich leckeren Pancakes mit Vollkornmehl stecken voller Ballaststoffe.

    Die Mischung aus Backpulver, Natron und Kefir sorgt für ultra luftige Pfannkuchen, die dank Magerquark auch noch richtig viel Eiweiß enthalten.

    Damit sind sie das perfekte Rezept für ein gemütliches und überraschend gesundes Wochenendfrühstück!

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    Apfelkuchen mit Vollkornmehl

    Ein Stück von dem gesunden Apfelkuchen ohne Zucker auf einem weißen Teller mit einer Kuchengabel daneben.

    Dieser gesunde Apfelkuchen mit Vollkornmehl schmeckt genauso wie ein richtig guter Apfelkuchen schmecken muss – saftig, süß, zimtig, etwas nussig und allem voran unglaublich lecker. 

    Da wir auf Weißmehl verzichten, verleiht das Vollkornmehl dem Kuchen ein paar extra Ballaststoffe und eine wunderbar rustikale Note. Diese passt hervorragend zur Süße der Äpfel.

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    Aprikosenkuchen

    Ein weißer Holztisch mit dem Aprikosenkuchen auf einem großen Tortenteller, zwei Stücke des Kuchens liegen bereits auf weißen Kuchentellern, ein weiteres wird gerade auf einen dritten Teller gehoben.

    Ein fluffiger, zimtig süßer Kuchenteig mit säuerlich-süßen Aprikosen on top? Klingt das nicht lecker? Dieser einfache, gesunde Aprikosenkuchen wird mit Datteln gesüßt und ist dank Vollkornmehl richtig ballaststoffreich.

    Ach ja, und falls Aprikosen nicht so dein Ding oder sie gerade nicht in Saison sind, funktioniert dieser Kuchen selbstverständlich auch mit vielen anderen Früchten, wie zum Beispiel Äpfel, Kirschen oder Zwetschen. 

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    Vollkorn Zimtschnecken

    Auflaufform mit elf mit Frischkäse-Frosting überzogenen Zimtschnecken.

    Diese Zimtschnecken sind gesund, ballaststoffreich, fettarm und zuckerfrei. Und dennoch schmecken sie richtig lecker. 

    Die karamellige Füllung wird aus Datteln und Zimt zubereitet. Außerdem sorgt das Vollkornmehl im Teig für ein gesundes und ballaststoffreiches Hefegebäck, das wunderbar weich und luftig ist.

    zum Rezept

    Dein Meal Prep Wochenplan (saisonal und abwechslungsreich)

    19. September 2022 by Julia Schmitt 2 Kommentare

    Kein Fan vom klassischen Meal Prep? Gut, dann bist du hier goldrichtig. Denn anstatt, dass du in diesem Meal Prep Wochenplan jede Mahlzeit bis ins Detail festlegst, bereitest du verschiedene Komponenten zu, aus denen du unter der Woche, in weniger als zehn Minuten, leckere, abwechslungsreiche und gesunde Gerichte ganz spontan zusammenstellen kannst.

    Dieser Meal Prep Plan ist zudem flexitarisch, sodass du selbst entscheiden kannst, ob du deine Gerichte mit oder ohne Fleisch und Fisch zubereiten möchtest. 

    Collage aus vier Bildern mit vielen verschiedenen Gerichten und dem Text-Overlay "Saisonale Meal Prep Pläne".

    Stress vermeiden und Essen einfach vorkochen

    Wir haben doch alle immer viel zu viel um die Ohren, nicht wahr?

    Da kann es schon schnell mal passieren, dass man keine Zeit mehr hat, sich etwas Leckeres und Gesundes zu kochen. Und ehe man sich versieht, ist die TK-Pizza im Ofen oder die Take Away Nudeln vom Asiaten auf dem Beifahrersitz. 

    Versteh mich nicht falsch, ab und zu ist das überhaupt kein Problem. Aber auf Dauer geht diese Angewohnheit nicht nur zulasten unseres Geldbeutels, sondern auch zulasten unserer Gesundheit.

    Deshalb hoffe ich, dass dir dieser Meal Prep Guide bei genau diesem Problem helfen kann. Und keine Sorge, falls du dir jetzt direkt denkst: „Uhhh, Vorkochen ist nicht so mein Ding, ich kann doch am Sonntag noch nicht wissen auf was ich am Freitag Lust habe.“ 

    Mir geht’s genauso, weshalb dieser Meal Prep Wochenplan einen ganz anderen Ansatz hat.

    Anstatt von fertigen Gerichten bereiten wir verschiedene Komponenten zu. Aus diesen Komponenten kannst du dir dann die Mahlzeiten zusammenstellen, auf die du gerade Lust hast.

    Das ganze dauert dann keine zehn Minuten mehr. Es nimmt also weitaus weniger Zeit in Anspruch, als das Anstehen bei der Döner Bude oder das Warten auf die Tiefkühlpizza im Ofen.

    Und wenn es die Zeit einmal erlaubt, um am Abend gemütlich zu kochen, oder sich die Pläne spontan ändern, dann ist das mit diesem flexiblen Wochenplan auch kein Problem. 

    Ofengemüse, Eier, Gläser mit Dressings und Saucen, Falafel, mariniertes Hähnchen, gekochte Bohnen und Kartoffeln auf einem beigen Untergrund.
    Hieraus lassen sich unter der Woche leckere und abwechslungsreiche Mahlzeiten zusammenstellen.

    Saisonal und abwechslungsreich

    Der aber wohl größte Unterschied, der diesen Wochenplan von allen anderen Meal Prep Plänen abhabt, ist sein saisonaler Fokus. Denn anstatt einfach nur irgendwelche Gerichte zuzubereiten, werden in diesem Guide vor allem saisonale Rezepte gekocht.

    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es für jede Jahreszeit einen eigenen Vorkoch-Plan geben wird: einen für den Winter, einen für den Frühling, einen anderen für den Sommer und zu guter Letzt einen für den Herbst.

    Für alle anderen Pläne gilt, dass sie …

    • saisonal
    • abwechslungsreich
    • budget-freundlich
    • einfach und unkompliziert
    • flexitarisch
    • voll mit jeder Menge Alternativen
    • und natürlich gesund und ausgewogen sind!

    Mix and Match – ein Meal Prep Plan ganz nach deinen Wünschen

    Da ich weiß, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind und dass ein wenig Abwechslung nie schadet, gibt es zu jeder Komponente im Wochenplan mindestens eine Alternative. 

    Außerdem findest du die allermeisten Rezepte auch auf dem Blog. Wenn du dich also bei einem Rezept fragen solltest, wie du eine spezifische Zutat ersetzen kannst, dann findest du hier all deine Fragen beantwortet. 

    Natürlich hoffe ich, dass dir dieser Plan ausreichend Abwechslung und Flexibilität für deine persönlichen Vorlieben bietet. Aber ich hoffe auch, dass er dir zeigt, wie hilfreich es sein kann einzelne Komponenten, wie ein Dressing, eine Sauce, eine Proteinquelle oder Gemüse, in größeren Mengen vorzubereiten, um sie unter der Woche flexiblen einsetzen zu können. 

    Also auch wenn du im Laufe des Frühlings irgendwann alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten in diesem Guide durch und statt haben solltest (und glaub mir, das wird dauern), dann ist er hoffentlich auch ein hilfreicher Leitfaden für deinen eigenen Meal Prep Wocheplan. 

    Schnapp dir dein PDF

    Okay, nun hoffe ich, dass du ganz neugierig und gespannt auf den Meal Prep Plan bist. Deshalb will ich auch gar nicht länger um den heißen Brei reden. Über diesen Link kommst du zu deinem Meal Prep PDF, das du dir auf deinem Handy, Computer oder Tablet speichern oder direkt ausdrucken kannst. 

    zum Meal Prep Guide

    Ich hoffe, dir gefällt der Guide und dass er dir den Alltag ein klein wenig erleichtert. Und wie immer gilt natürlich, falls du Fragen oder Rückmeldungen zum Guide hast, dann schicke mir einfach eine Mail an [email protected] oder schreibe mir eine Nachricht auf Instagram.

    Ganz viel Spaß beim Kochen und Genießen,
    XOXO Jules

    Gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer

    19. März 2022 by Julia Schmitt 2 Kommentare

    Egal ob es nur ein kleiner Schrank oder eine ganze Kammer ist – unsere Vorratsregale können echte Lebensretter und Wunderwaffen sein, wenn es darum geht leckere und gesunde Gerichte zu kochen. Deshalb wollen wir uns heute mal um die Essentials kümmern. Also, um die Frage, welche gesunde Lebensmittel in jede Vorratskammer gehören.

    Inhaltsverzeichnis

    • Kennst du das?
    • Gesunde Lebensmittel für deine Vorratskammer
      • Gesunde Kohlenhydrate für deine Vorratskammer
      • Dosen und Konserven für deine Vorratskammer
        • Was sonst noch?
      • „Soßen“ für die Vorratskammer
      • Vorratskammer-Essentials für mehr Geschmack
      • Gesunde Snacks für die Vorratskammer
    • Rezeptideen mit Lebensmitteln aus der Vorratskammer
      • Gesunde Pasta aus der Vorratskammer
      • Frühstück aus der Vorratskammer
      • Snacks aus der Vorratskammer
    • Dein ausdruckbarer PDF-Guide

    Kennst du das?

    Ich glaube, wir alle kennen dieses Gefühl, wenn man abends nach Hause kommt und einfach komplett erledigt ist. Dann öffnet man den Kühlschrank und es schlägt einem eine gähnende Leere entgegen. Und das letzte, was man jetzt möchte, ist sich nochmal den Mantel anzuziehen und sich in das Feierabend-Getümmel im Supermarkt zu werfen.

    Also wirft man einen Blick in die Vorratskammer und findet dort noch eine Packung Micrácoli Nudeln. Eigentlich weiß man, dass das jetzt eine alles andere als gesunde Mahlzeit ist, aber was soll man machen? Man hat Hunger, ist genervt und erledigt…

    Kommt dir diese Situation so oder so ähnlich bekannt vor? Mir definitiv, weshalb ich im heutigen Post darüber reden will, wie wir unsere Vorratskammer mit gesunden Lebensmittel ausstatten können. So haben wir nicht nur immer die richtigen Basics für verschiedenste Rezepte per Hand.

    Sie können uns auch in solchen leeren-Kühlschrank-Momenten retten, wenn es darum geht eine schnelle, einfache und gesunde Mahlzeit zu kochen – ganz aus unseren Vorratskammer-Vorräten.

    Gesunde Lebensmittel für deine Vorratskammer

    Als Food Bloggerin und leidenschaftliche Hobbyköchin ist meine Vorratskammer der wohl vollgestopfteste Raum, den man sich nur vorstellen kann. Wenn du mich aber fragst, welche Lebensmittel davon für mich im Alltag wirklich unverzichtbar sind, dann ist die Auswahl erstaunlich gering. Vor allem im Vergleich zu dem, was du tatsächlich in meiner kleinen Kammer zuhause finden wirst.

    Und diese Auswahl von für mich unverzichtbaren, gesunden Lebensmittel für die Vorratskammer, möchte ich dir jetzt genauer vorstellen. Um das Ganze etwas zu strukturieren, teilen wir die Lebensmittel in die Kategorien Kohlenhydrate, Konserven & Dosen, Snacks, Saucen und Geschmacksbooster auf.

    Gesunde Kohlenhydrate für deine Vorratskammer

    Gesunde Kohlenhydrate für die Vorratskammer: Vollkornnudeln, Mehl, Reis, Haferflocken, kalorienfreie Süße, Kokosblütenzucker, Stärke und Backpulver auf einem Regal nebeneinander aufgereiht.

    Beginnen wir also mit der wohl größten Gruppe, den Kohlenhydraten. Gesunde Lebensmittel, die hierbei meiner Meinung nach unbedingt in jede Vorratskammer gehören sind Vollkornnudeln, Reis, Haferflocken und Vollkornmehl. Diese vier Dinge sind absolut unverzichtbar für mich.

    Darüber hinaus gibt es noch ein paar Schnickschnack Sachen, die ich vor allem für diese Fälle parat haben möchte, wo es schnell gehen muss oder in denen mein Kühlschrank gähnend leer ist. Das ist zum einen ein schneller Mikrowellen-Express-Reis, zum anderen Proteinnudeln.

    Außerdem gehört in meine Vorratskammer auch immer Backpulver und Stärke. Letztere verwende ich nicht nur für einen meiner Lieblingssnacks, meinem selbstgemachten High Protein Pudding. Darüber hinaus verwende ich es auch oft zum Kochen, zum Beispiel zum Fleisch oder Tofu knusprig anzubraten. Und Backpulver, tja das ist einfach eine Zutat, die man einfach ziemlich oft zum Backen braucht.

    Zu guter Letzt gehört in meine Vorratskammer auch immer eine kalorienfreie oder kalorienärmere Süße wie Erythrit oder Birkenzucker. Und, da eine klitzekleine Prise Zucker beim Kochen oft die Welt verändern kann, gehört auch Kokosblütenzucker zu meinen Must-Have Lebensmitteln für die Vorratskammer.

    Natürlich kannst du auch genauso gut braunen Zucker verwenden. Dieser ist keineswegs (noch) ungesünder ist als der Kokosblütenzucker. Ich persönlich mag den Geschmack von Kokosblütenzucker nur viel lieber.

    Dosen und Konserven für deine Vorratskammer

    Gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer: Hülsenfrüchte, Kokosmilch, Thunfisch, Apfelmark und Dosentomaten auf einem Regal

    Weiter geht es mit Kategorie Nummer zwei, den Konserven und Dosen. Auch wenn Konserven vielleicht keine super gesunden Ruf haben, gehören sie meiner Meinung nach unbedingt zu den gesunden Lebensmittel für deine Vorratskammer!

    Bestes Beispiel dafür sind Linsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte. Selbstverständlich kannst du die auch die getrockneten Versionen davon kaufen, und sie zum Regal der Kohlenhydrate dazu packen. Und mit Sicherheit, ist dass die noch gesündere Lösung.

    Aber weißt du was? Ich bin viel zu faul und vor allem viel zu vergesslich dafür, die getrockneten Hülsenfrüchte rechtzeitig, also viele Stunden vor dem Kochen einzuweichen. Deshalb habe ich sie immer (auch) in Konserven zuhause, wo sie bereits fertig gekocht auf mich warten und noch dazu ewig haltbar sind.

    Was sonst noch?

    Neben den Hülsenfrüchte, die übrigens auch eine tolle Proteinquelle sind, habe ich immer gestückelte, passierte und geschälte Dosentomaten daheim. Und, da man sie so wunderbar vielfältig einsetzten kann, steht in meiner Vorratskammer auch immer eine Dose fettreduzierter Kokosmilch.

    Da ich mich nicht vegetarisch oder vegan ernähre, findest du in meiner Vorratskammer stets auch eine Dose Thunfisch. Ich weiß, das trifft nicht auf jeden zu, aber für diejenigen, die Fisch essen und Thunfisch mögen, ist es die ideale Proteinquelle für die Vorratskammer.

    Zu guter Letzt, könnte ich nicht ohne Apfelmark leben. Egal ob als Snack oder zum Backen, Apfelmark ist so super vielfältig einsetzbar und deshalb ein unverzichtbares, gesundes Lebensmittel für deine Vorratskammer.

    „Soßen“ für die Vorratskammer

    Pflanzenmilch, Honig, Sojasauce, Senf, Öl und Essig auf einem Regal

    Zugegeben Soßen ist nicht der beste Sammelbegriff für diese Ansammlung aus gesunden Lebensmitteln für die Vorratskammer. Ich bin also offen, für jegliche Verbesserungsvorschläge. Aber lass uns mal einen Blick darauf werden, was sich dahinter versteckt.

    Die wohl einzige Soße in dieser Kategorie ist die Sojasauce, die so vielen Gerichte, nicht nur zu asiatischen Rezepten, den passenden Geschmacksboost verleihen kann.

    Auf der süßen Seite sind für mich Honig und Ahornsirup (oder eins von beiden) unverzichtbar. Ich benutze sie nicht nur regelmäßig zum Brotbacken oder zum Süßen, sondern auch zum Würzen von herzhaften Saucen oder Speisen.

    Darüber hinaus gehört auch Senf für mich zu den unverzichtbaren Lebensmitteln für die Vorratskammer. Er kann nicht nur zum Würzen oder als Sauce für Sandwiches, sondern auch für Dressings und vieles mehr verwendet werden.

    Aber auch Pflanzenmilch (oder H-Milch) gehört für mich irgendwie zu dieser zugegebenen wild zusammengemischten Kategorie. Egal ob zum Backen, für Smoothies, Müslis oder den Kaffee, ein Leben ohne irgendeine Form vom Milch ist für mich nicht vorstellbar. 😀

    Und zu guter Letzt gehörten natürlich auch Essig, vor allem Balsamico und Apfelessig, und Pflanzenöle, wie Olivenöl, Kürbiskernöl, Rapsöl und ähnliches in die Vorratskammer.

    Vorratskammer-Essentials für mehr Geschmack

    gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer, die viel Geschmack verleihen: getrocknete Tomaten und Steinpilze, Gewürze, Salz und Pfeffer

    Zu den Geschmackboostern zähle ich getrocknete Tomaten und Steinpilze. Egal ob im Risotto, in Nudelsaucen oder Pestos, solche kleinen schrumpeligen Zutaten, können unendlich viel Geschmack in jedes Gericht bringen. Das gleich gilt übrigens für Gemüsebrühe, die ich auf diesem Bild vergessen habe. Sie gehört aber natürlich trotzdem in jede Vorratskammer.

    Darüber hinaus gehören hier auch Gewürze dazu. Und ehrlich gesagt, ist das hier eine lächerlich kleine Delegation an Gewürzen, verglichen mit den Schubladen voller Gewürze, die ich in den letzten Jahren angehäuft habe. Aber da die sich ja ewig halten, ist Sammeln hier erlaubt. ????

    Allerding reichen schon ein paar Basics aus, um beim Kochen und Backen immer gut ausgerüstet zu sein:

    • Salz und Pfeffer
    • Paprikapulver, Chiliflocken
    • Gemahlener Koriander und Kreuzkümmel
    • Getrocknete Kräuter wie Oregano, Rosmarin oder Thymian
    • Zimt und Vanilleextrakt
    • Und vielleicht noch ein paar leckere Gewürzmischungen, die einer Tomatensauce oder einer Reis-Gemüse-Pfanne den letzten Kick verleihen.

    Zuletzt gehören auch Sardellen für mich dazu. Ich weiß, das gilt nicht für jeden. Aber für mich sind diese kleinen eingelegten Fischfilets absolute Geschmackswunder. Und auch wenn sie nicht so lang wie alle anderen, hier genannten Lebensmittel halten, gehörten auch Knoblauch, Zwiebeln und frischer Ingwer für mich zu den Must-Have gesunden Lebensmitteln für die Vorratskammer.

    Gesunde Snacks für die Vorratskammer

    Gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer zum Snacken: Maiswaffeln, Nussmus, Nüsse, getrocknete Früchte, veganes Proteinpulver

    Okay, auch hier passt der Titel nicht wieder zu hundert Prozent zu dem was ich darunter verstehe. Aber catchy Headlines waren noch nie meine Stärke.

    Was ich mir darunter jedoch an Must-Have Lebensmittel für deine Vorratskammer vorstelle ist Folgendes. Zum einen sind das getrocknete Früchte, vor allem Datteln und Pflaumen. Datteln sind eine meiner Lieblingssnacks und ideal zum Süßen von Haferbrei, Gebäck und ähnlichem. Und getrocknete Pflaumen, die sind ehrlich gesagt einfach eine Geheimwaffe dafür, wenn die Verdauung mal nicht so läuft (oder gar nicht läuft), wie man möchte.

    Selbstverständlich kann man diese Liste aber auch noch beliebig erweitern.  

    Für mich persönlich, gehört auch Proteinpulver zu dieser Kategorie. Sie sind bei weitem kein Muss, aber vor allem vegane Proteinpulver ohne künstliche Geschmackstoffe und verrückte Zuckeralkohole, können eine ausgewogenen Ernährung oftmals einfacher machen.

    Abgesehen davon sind Nüsse und Nussmus für mich ebenfalls unverzichtbare, gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer. Egal ob in herzhafte oder süße Gerichte, Nüsse und Nussmus passen zu so vielem und verleihen allen Gerichten eine Portion an gesunden Fetten.

    Okay und zu aller, aller Letzt noch ein Lebensmittel, das oftmals viel zu sehr unterschätzt wird – Maiswaffeln. Entgegensatz zu Reiswaffeln zieht das Argument mit Arsen hier nicht. Stattdessen sind diese kleinen Waffeln einfach nur perfekte, gesunde Kohlenhydrate, die ihr Zuhause als auch unterwegs essen könnt.

    Rezeptideen mit Lebensmitteln aus der Vorratskammer

    Okay, nun haben wir viele gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer angesprochen. Aber so ganz haben wir das Problem, wie wir daraus jetzt eine schnelle Mahlzeit zusammenstellen können, noch nicht gelöst. Gestatte mir deshalb, dir zum Abschluss noch ein paar superschnelle Kochideen mit auf den Weg zu geben.

    Gesunde Pasta aus der Vorratskammer

    Schauen wir nochmal auf unsere Vorratsregale, dann finden wir dort Nudeln, gestückelte Tomaten, getrocknete Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch, getrocknete Tomaten und Thunfisch. Wie wäre es also mit einer schnellen Tomatensauce mit getrockneten Tomaten und Thunfisch?

    Und wer kein Thunfisch mag, der lässt ihn weg und nimmt statt den Vollkornnudeln zum Beispiel rote Linsen oder Kichererbsen Nudeln. Für extra Vitamine kannst du außerdem mal deine Tiefkühltruhe checken. Dort findest du vielleicht noch tiefgekühltes Gemüse, das du zur Sauce dazugeben kannst.

    Frühstück aus der Vorratskammer

    Auch das Frühstück lässt sich ganz einfach aus Zutaten aus der Vorratskammer zusammenstellen. Du kannst dafür zum Beispiel eine Portion Haferflocken mit Wasser aufkochen, etwas Proteinpulver unterrühren und es mit ein paar getrockneten Früchten und Nüssen servieren. Und vielleicht findest du ja noch ein paar gefrorene Beeren in der Tiefkühltruhe…

    Snacks aus der Vorratskammer

    Okay, hier kann ich mich gar nicht auf eine Idee begrenzen, denn es gibt so viele Möglichkeiten. Hast du zum Beispiel schon mit Nussmus gefüllte Datteln probiert? Ich sage dir, das macht süchtig!

    Oder wie wäre es mit einer Maiswaffel mit etwas Erdnussmus und ein klein wenig Honig on top? Kling vielleicht verrückt, ist aber unglaublich lecker.

    Oder du checkst mal mein Rezept aus, wie man Protein Pudding selber machen kann. Alles was du hierfür brauchst, sind drei Zutaten aus der Vorratskammer. Pflanzenmilch, Stärke und Proteinpulver.

    Maiswaffeln mit Nussmus und Früchten belegt als gesunder Snack mit gesunden Lebensmitteln aus der Vorratskammer.

    Dein ausdruckbarer PDF-Guide

    Okay, das war jetzt doch ganz schön viel. Aber um alles nochmal kurz und prägnant zusammenzufassen, habe ich einen ausdruckbaren PDF-Guide für dich. Diesen kannst du dir auf deinem Handy oder PC abspeichern oder einfach ausgedruckt in deine Abstellkammer hängen oder zum Einkaufen mitnehmen.

    Natürlich wirst du diese Liste noch um die ein oder andere Sache ergänzen. Wir alle haben unsere individuellen Vorlieben oder Rezepte, die wir ständig machen und deren Zutaten wir stets parat haben wollen.

    Aber dennoch ist diese kleine PDF-Liste für gesunde Lebensmittel für die Vorratskammer der richtige Anfang, um immer ausreichend gesunde Essentials parat zu haben.

    Downloade dir dein PDF ganz einfach über diesen Link.

    Gesunde Mahlzeiten mit der Teller Methode

    27. Dezember 2021 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Mit der Teller Methode kann sich jede und jeder gesunde und ausgewogene Mahlzeiten zusammenstellen, die einfach, schnell, abwechslungsreich und vor allem richtig lecker sind.

    Person schneidet Tomaten auf einem Brett.

    Unsere Welt ist voll mit verrückten Diät-Ideen, verwirrenden Ernährungsphilosophien und neunmal kluge Anweisungen darüber, was wir essen sollten und was nicht.

    Wenn wir uns also darüber informieren wollen, wie wir uns gesund und ausgewogen ernähren, weil wir vielleicht abnehmen, Krankheiten vorbeugen oder uns wohler fühlen wollen, dann werden wir oft mit einem abschreckenden und verwirrenden Urwald an Ratschlägen und Regeln erschlagen.

    Die gute Nachricht ist jedoch, dass es nicht so sein muss. Ganz im Gegenteil, eine gesunde Ernährung kann auch einfach, flexibel und frei von Verboten sein. Ein gutes Beispiel dafür ist die Teller Methode.

    Springe zu:
    • Wissenschaftlich belegte Ernährungsprinzipien
    • Die Teller Methode einfach erklärt
    • Die Vorteile des gesunden Tellers
    • Anwendung im Alltag
    • Beispiele für leckere Mahlzeiten nach der Teller-Methode
    • Fazit
    • Hilfreiche Links

    Wissenschaftlich belegte Ernährungsprinzipien

    Ernährung, Public Health und Medizin sind enger miteinander verknüpft als wir oft denken. Demzufolge gibt es in jedem Land Expertengremien, wie Ernährungsgesellschaften oder Teile der Regierung, die wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu einer gesunden Ernährung herausgeben.

    Bei uns in Deutschland ist das zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Auf ihrer Website findest du 10 Regeln, welche die wichtigsten Erkenntnisse rund um eine gesunde und gesundheitsfördernde Ernährung in zehn wichtige Grundsätze zusammenfassen.

    Da solche Regeln aber nicht immer leicht umzusetzen, geschweige denn attraktiv und spaßig klingen, hat die DEG auch weitere Modelle, wie den Ernährungskreis oder die Lebensmittelpyramide veröffentlicht, welche diese Regeln in Modelle zusammenfassen und uns ihre Befolgung erleichtern sollen.

    Doch obwohl ich diese Modelle als Ernährungsberaterin sehr sinnvoll und hilfreich finde, erachte ich sie als Pädagogin, die ich nun mal auch bin, als immer noch viel zu kompliziert und alltagsfern. 

    Deshalb möchte ich dir heute ein Modell vorstellen, das von der Harvard University entwickelt wurde, und von den Ernährungsfachgesellschaften in Kanada und den USA empfohlen wird – die Teller Methode.

    Die Teller Methode einfach erklärt

    Bei der Teller Methode geht es darum den Teller in verschiedene Bereiche aufzuteilen. Diese Einteilung in Bereiche hilft uns nämlich dabei, die einzelnen Bestandteile unserer Mahlzeit in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen.

    Zuerst unterteilt man den Teller dafür in zwei Hälften. Während man die eine Hälfte so lässt, unterteilt man die andere nochmal in zwei Teile. So erhält man einen Teller mit drei Teilen, den wir folgendermaßen füllen…

    Visuelle Darstellung der Teller Methode, mit einem in drei Teile aufgeteilten Kreis und einem kleinen Kreis in der Mitte sowie kleinen Grafiken von Lebensmitteln und Textbeschriftungen.

    Eine Hälfte mit Gemüse/Obst

    Nachdem wir unseren Teller gedanklich also in der Mitte geteilt haben, füllen wir die eine Hälfte mit reichlich Obst und/oder Gemüse.

    Damit wird automatisch sichergestellt, dass wir die wichtige Regel 5-Portionen-am-Tag einhalten, ohne dass wir uns groß darüber Gedanken machen müssen.

    Außerdem haben Obst und Gemüse eine geringe Energie-, aber dafür eine hohe Nährstoffdichte. Somit spart ein großzügig mit Obst und Gemüse gefüllter Teller nicht nur Kalorien, sondern versorgt uns auch noch mit jeder Menge Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen.

    Wichtig zu wissen ist nun aber noch, was genau eigentlich zu dieser Gruppe dazuzählt. Unter Gemüse verstehen wir zubereitetes also auch rohes Gemüse, aber auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen. 

    Zu Obst zählen wir nicht nur die klassischen Obstsorten, sondern auch Trockenfrüchte. Wobei diese beiden deutlich mehr Kalorien enthalten, weshalb wir hier nicht genauso großzügig sein sollten wie bei frischem und gefrorenem Obst.

    Ein Viertel mit Kohlenhydraten

    Nachdem wir die eine Hälfte des Tellers mit Obst und/oder Gemüse gefüllt haben, unterteilen wir die zweite Hälfte nochmal in zwei Teile und füllen somit ein Viertel des Tellers mit gesunden Kohlenhydraten.

    Darunter verstehen wir vor allem langsame Kohlenhydrate oder auch oftmals langkettige Kohlenhydrate genannt. Für deren Verdauung benötigt unser Verdauungstrakt nämlich viel mehr Zeit, weshalb der Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Zucker und schnellen Kohlenhydraten nur langsam und nicht so extrem ansteigt.

    Praktisch gesprochen sollten wir dieses Viertel also vor allem mit Getreideprodukten, wie Brot, Couscous, Bulgur, Nudeln oder Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Pseudogetreide füllen.

    Wenn wir bei Getreide auch noch die Vollkornvariante, wie Vollkornnudeln, braunen Reis oder Vollkornbrot bevorzugen, reichern wir diese langsamen Kohlenhydrate mit reichlich Ballaststoffe an, was sie noch viel gesünder macht. (Lese auch: Ballaststoffe – Ihre Wirkung und wie wir genug davon essen)

    Ein Viertel mit Proteinen

    Das letzte Viertel auf unserem Teller füllen wir nun mit Proteinen. Neben den klassischen Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Geflügel oder Eier, sollten wir hier auch auf pflanzliche Eiweißquellen wie Tofu, Hülsenfrüchte oder Nüsse und Samen setzen. 

    Was ist mit den Fetten?

    Nun ist unser Teller reich gefüllt mit Gemüse und/oder Obst, langsamen Kohlenhydraten und Proteinen. Doch ein wichtiger Nährstoff, die Fette, haben wir bis jetzt noch gar nicht beachtet.

    Fette bekommen deshalb nicht ihr eigenes Viertel auf dem Teller, da sie sehr kalorienreich sind, wir also gar nicht so große Portionen von ihnen brauchen. 

    Stattdessen sollten wir uns die Fette wie ein Topping auf unserem Teller vorstellen. Oftmals lässt sich das auch genauso in der Realität umsetzen. Eine Erdnusssauce zum Beispiel ist reich an gesunden Fetten, genauso wie eine Avocado, ein Salatdressing oder ein paar Nüsse und Samen über dem Müsli.

    Oftmals verwenden wir Fette aber auch schon bei der Zubereitung, zum Beispiel wenn wir etwas in Öl anbraten. Auch diese Fette sollten wir miteinkalkulieren. 

    Und dann gibt es noch Lebensmittel, wie zum Beispiel fettreichen Fisch, Fleisch, Nüsse oder Eier, die nicht nur reichlich Protein, sondern auch eine gute Menge an Fett enthalten. 

    Das Fazit lautet also, dass wir die Fette keineswegs vergessen, sondern eher in Proportionen eines kleinen Toppings miteinbinden sollten, zumal wir sie oft auch bei der Zubereitung verwenden oder sie mäßig bis reichlich in gewissen Proteinquellen vorhanden sind.

    Die Vorteile des gesunden Tellers

    • Das visuelle Modell des ausgewogenen Tellers lässt sich leicht verinnerlichen und ist einfach auf den Alltag anzupassen.
    • Die genauen Portionsgrößen können an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Die Teller Methode schreibt uns nicht vor wie viel wir von was Essen sollen, sondern nur in welchem Verhältnis Gemüse, Obst, Kohlenhydrate, Proteine und Fette zueinander stehen sollten. Durch den hohen Gemüse- und Obstanteil ist aber sichergestellt, dass wir trotzdem nicht zu viel essen, da uns das hohe Volumen schneller sättigt, als wir es uns vorstellen können.
    • Wer sich auch nur grob an der Plate Methode orientiert, isst automatisch ausreichend Obst und Gemüse.
    • Mit der Plate Methode lassen sich fast alle Mahlzeiten so anpassen, dass sie dem Modell eines gesunden Tellers entsprechen.
    • Als grober Leitfaden lässt uns das Modell ausreichen Freiheiten unsere Mahlzeiten so zu gestalten, wie sie uns am besten schmecken. Gleichzeitig lässt sich jedes Gericht so abwandeln, dass es der Teller-Methode entspricht, egal ob Salat, Pizza oder Burger.

    Anwendung im Alltag

    Während uns die Teller Methode als ein einfach einprägsames Modell gute Richtlinien für ausgewogene und gesunde Mahlzeiten bietet, sollten wir sie auch nur als ein solch grobes Modell nutzen.

    Das bedeutet, dass wir uns zwar im Alltag von den Richtlinien leiten lassen sollten, aber nicht jede unserer Mahlzeit eine perfekte Abbildung dieser Verhältnisse sein muss oder sollte.

    Vielmehr sollten wir sie als eine Inspiration nutzen, um unsere Mahlzeiten mit ihr so abzuwandeln und anzupassen, dass sie mehr Gemüse, ausreichend Proteine und ein gesundes Maß an (möglichst langsamen) Kohlenhydraten und guten Fetten enthalten.

    Doch eine Herausforderung besteht hierbei noch. Denn während man bei Bowls, Brotzeit und Salaten die Plate Methode wunderbar anwenden kann, wird das ganze bei Nudel- oder Pfannengerichten, Aufläufen, Eintöpfe, Suppen und ähnliches schon viel komplizierter.

    Statt also immer das fertige Gericht mit der Teller-Methode gegenzuchecken, ist es im Alltag oft hilfreicher, die verwendeten Zutaten der Teller-Methode zu unterziehen.

    Lege dir also vorm Kochen alle benötigten Zutaten parat und überlege dir, ob gut die Hälfte davon Gemüse oder Obst ist, circa ein Viertel Kohlenhydrate (die guten falls möglich) und ein Viertel durch Proteine ausgefüllt wird.

    Nun kannst du dir auch direkt noch überlegen, wie viel Fett du wohl für die Zubereitung benötigst, wie viel davon in den bereits verwendeten Zutaten steckt oder ob du das Gericht noch durch die ein oder andere Fettquelle ergänzen solltest.

    Beispiele für leckere Mahlzeiten nach der Teller-Methode

    Damit wir uns das Ganze noch ein bisschen besser vorstellen können, habe ich hier einige Beispiele für dich, wie man die Plate Methode auf das Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie auf Zwischenmahlzeiten anwenden kann.

    Gesunde Frühstückideen

    Ganz ehrlich, die meiste Zeit gleicht mein Frühstück eher einer ⅓ – ⅓ – ⅓ Verteilung, aber das ist auch okay.

    • Porridge aus Haferflocken, frischem Obst, etwas Nussmus und fettarmen, griechischen Joghurt oder etwas Proteinpulver
    • Omelett aus einem ganzen Ei und zwei Eiweißen mit Spinat, Tomaten und etwas Feta sowie ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot dazu
    • Selbstgemachtes Granola mit Joghurt und frischen Früchten

    Ausgewogenes Mittagessen

    Auch auf ein schnelles und unkompliziertes Mittagessen lässt sich das Konzept der Plate-Methode wunderbar anwenden.

    • Sandwich aus Vollkornbrot, etwas Pesto, Tomate, Mozzarella und Rucola und dazu ein paar Karotten-, Paprika- oder Selleriesticks mit etwas Hummus zum Dippen
    • Salatbowl mit dunklen Salatblättern, geraspelter Karotte, etwas Apfel, Kichererbsen, Feta und knackigen Nüssen mit einem Balsamico-Dressing
    • Gebratener Reis mit einem Ei, etwas Tofu, Gemüse und ein paar knusprigen Erdnüsse als Topping

    Überraschend gesunde Abendessen

    Gerade wenn du für zwei Personen oder die ganze Familie kochst, ist es hilfreich, alle benötigten Zutaten vor dem Kochen parat zu legen und sie dem gesunden-Teller-Check zu unterziehen. 

    So kannst du, falls nötig, noch etwas mehr Gemüse oder einen Beilagensalat ergänzen, die Kohlenhydrate falls möglich gegen eine Vollkornalternative tauschen oder eine Protein- oder Fettquelle ergänzen. Trau dich dabei, falls nötig, auch mal vom Rezept abzuweichen und ein paar neue Kombinationen auszuprobieren.

    • Vollkornnudeln mit einer Gemüse-Tomatensauce und Garnelen dazu (siehe zum Beispiel meine Sizilianische Tomatensauce mit Aubergine)
    • Vegetarischer Linseneintopf mit etwas geröstetem Brot dazu
    • Brotsalat mit vielen frischen Tomaten, Mozzarella, Rucola und einem leichten Tomaten-Balsamico Dressing
    • Pizza Tonno mit einem gesunden Vollkorn-Pizzateig, belegt mit einer Tomatensauce, frischen Tomaten, Zwiebeln, etwas light-Käse und Thunfisch und einem Beilagensalat dazu

    Snacks nach der Plate-Methode

    Auch für Snacks kannst du die Methode wunderbar anwenden. Denn vor allem diese schnellen Zwischenmahlzeiten bieten die perfekte Gelegenheit, sie mit etwas Obst oder rohes Gemüse zu ergänzen. So erhöhen wir auch das Volumen, wodurch sie uns besser und länger sättigen, ohne dass wir super viele Kalorien zu uns nehmen

    • Ein Stück dieses gesunden Apfelkuchens ohne Zucker, der jede Menge Äpfel und Vollkornmehl anstatt von Weißmehl enthält. Zudem ist dieser Kuchen mit Datteln gesüßt, die ebenfalls zum Obst zählen.
    • Ein bis zwei kleine Haferkekse und dazu ein aufgeschnittener Apfel mit etwas Nussmus
    • Eine Portion selbstgemachten Protein Puddings mit frischen oder heißen Beeren 

    Fazit

    Bei diesem Ernährungsprinzip unterteilt man den Teller in drei Teile. Eine Hälfte des Tellers wird mit Obst und/oder Gemüse, ein Viertel mit (langsamen) Kohlenhydraten und das letzte Viertel mit Proteinen gefüllt, während die Fette wie eine Topping oder eine Sauce die Mahlzeit abrunden.

    Du siehst also, mit der Teller Methode kann es jeder und jede schaffen sich gesünder im Alltag zu ernähren. Drucke dir einfach diese Grafik aus, hänge sie an deinen Kühlschrank und verwende sie als grobe Richtlinie.

    Für den Alltag ist es am hilfreichsten, alle Zutaten vor dem Kochen oder Zubereiten parat zu legen und sie dem Teller-Check zu unterziehen.

    Wer seine Mahlzeiten also (grob) den Verteilungen der Plate-Methode anpasst und Rezepte ihren Verschlägen entsprechend anpasst, ernährt sich automatisch gesünder und ausgewogener.

    Merkzettel mit einer visuellen Grafik der Teller Methode und vier Blöcken Text daneben.

    Hilfreiche Links

    • Die Teller Methode zum Ausdrucken
    • Die 10 Regeln der DGE
    • Healthy Eating Plate der Harvard University
    • Ballaststoffe – Ihre Wirkung und wie wir genug davon essen
    • Die besten Vollkorn Rezepte
    Bild von Jules in der Küche.

    Hey du, willkommen bei Jules' Menu!

    Ich bin Jules und ich liebe einfache, leckere und praktische Rezepte, die noch dazu überraschend gesund sind.

    erfahre mehr über mich →

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    • Ein Stück gesunder Apfelkuchen ohne Zucker auf einem weißen Teller mit Kuchengabel.
      Gesunder Apfelkuchen (ohne Zucker)
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      Schnelle Hühnersuppe mit Hähnchenschenkel
    • Bircher Müsli mit frischem Obst und Nüssen in einer Schüssel, frische Blaubeeren und Nüsse im Hintergrund.
      Bircher Müsli wie im Hotel
    • von einem Teller mit Pasta mit Auberginen Tomatensauce wird eine Gabel weggenommen
      Pasta alla Norma - Sizilianische Tomatensauce mit Aubergine

    alle Rezepte

    Gesunde Feierabendrezepte

    • Selbstgemachte Bandnudeln mit italienischem Rinderragout und frisch geriebenem Parmesan in einem tiefen Teller.
      Italienisches Rinderragout
    • Cremiger griechischer Spinatreis mit weich gekochten Eiern und Chiliöl in einer Schüssel.
      Spinatreis (einfaches Spanakorizo Rezept)
    • Mediterrane Lachs Bowl mit würzigen Lachswürfeln, knusprigen Kartoffelspalten, Tomatensalat und cremigem Tzatziki auf einem hellen Steinuntergrund.
      Mediterrane Lachs Bowl
    • Paella mit Hähnchen und Garnelen, garniert mit frischer Petersilie und Zitronenspalten, in einer großen Pfanne.
      Paella mit Hähnchen und Garnelen

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