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    Coffee Date Dezember 23

    4. Dezember 2023 by Julia Schmitt 13 Kommentare

    Oh je, gerade als ich mit diesem neuen Coffee Date Post anfangen wollte, ist mir aufgefallen, wie lange der Letzte her ist. Fast ein Jahr! 

    Aber um ehrlich zu sein, gab es auch nicht so viel zu erzählen. Es gab Auf und Abs, aber nichts, was wahnsinnig interessant gewesen wäre. 

    Doch heute habe ich ein paar News zum Erzählen. Deshalb schnapp dir einen Kaffee oder Tee (oder ein Gläschen Wein) und lass uns loslegen.

    Yes, I Do …

    Letzten Monat hat sich einiges in meinem Leben getan. Unter anderem habe ich meinen Nachnamen geändert. 😱 Nach über sechs Jahren Beziehung haben mein Freund und ich ganz spontan geheiratet. Es war wunderschön, im kleinsten Kreis, an einem kalten, grauen, verregneten Novembertag. Doch das war noch nicht alles… 

    Hochzeitspaar vorm Standesamt München.

    Und nein, ich bin nicht schwanger. Aber es gibt einen anderen Grund, warum wir so schnell und spontan geheiratet haben. Wir ziehen nach Los Angeles. 

    Goodbye Deutschland

    Falls du es noch nicht weißt, mein Freund – äh Mann – ist Musiker und es war schon immer sein und mein Traum in Kalifornien zu leben. Deshalb hat er sich einem elend langen, anstrengenden und knochenharten Visa-Prozess unterzogen und hat vor einem Monat sein Visa bekommen. 

    Und um ihn begleiten zu können, müssen wir verheiratet sein. Für mich war es sowieso schon lange keine Frage mehr, ob ich ihn heiraten will. Es war nur noch eine Frage, wann er mich endlich fragt, hihi.

    Und da wir beide große Fans von spontanen Dingen sind, war so einen spontane Hochzeit genau das Richtige.

    Und was ist mit dem Blog?

    Doch all diese tollen Dinge kommen auch mit einem Wehrmutstropfen. Denn auf meinem Visa, das ich als seine Frau bekommen habe, darf ich kein Einkommen habe.

    Das heißt, ich kann entweder die Werbeanzeigen von meinem Blog nehmen oder den Blog an jemand anderen übergeben. Aber da so ein Website eine Menge Kosten mit sich bringt, sind die Einnahmen über die Werbung essenziell dafür, die Seite am Laufen zu halten.

    Mir bleibt also nichts anderes übrig, als mein Baby in die Hände einer anderen Person zu geben. Deshalb bekommt der Blog für die Zeit, in der ich kein Einkommen und keine Arbeit haben darf, einen neuen CEO und Publisher, meine Mama. 

    Mich und meine Rezepte hast du trotzdem nicht los. Ich werde weiter aktiv bleiben und dich auf kleinen Umwegen mit neuen Rezepten versorgen.

    Der Blog ist und bleibt also die perfekte Quelle für einfache, leckere und überraschend gesunde Rezepte. Außerdem solltest du unbedingt Teil meines Newsletters bleiben (oder werden). Denn den werde ich wie gewohnt weiterführen, um dich jede Woche mit leckeren Kochideen zu versorgen. 

    Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist mein Leben zurzeit das reinste Chaos. Es gibt so viel zu tun und in meinem Kopf schwirren so viele Gedanken. Aber unterm Strich freu ich mich einfach nur auf das, was kommt. 

    Jetzt habe ich nur noch eine Frage an dich. Interessiert dich das ganze Thema rund um unseren Umzug nach LA und unser zukünftiges Leben dort? Falls ja, überlege ich mir einen Weg, wie ich dieses Abenteuer mit dir teilen kann.

    Lass es mich also gerne wissen, ob es dich interessiert und auch gerne, auf welchem Weg oder Medium dir das Ganze am liebsten wäre (Blog, Social Media, etc.).

    Hab eine wunderschöne Woche und bis bald,
    XOXO Jules

    Coffee Date und Blog Updates - Dezember 22

    29. Dezember 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Nun ist ziemlich genau ein Jahr seitdem ersten Coffee Date vergangen. Der Post aus dem Dezember 2021 war das erste Mal, dass ich etwas Persönliches über mich auf dem Blog gepostet habe. Und vielleicht erinnerst du dich, wie ich dir von meiner wahrscheinlich völlig verrückten Idee erzählt habe, aus meinem winzig kleinen Hobby-Blog eine Kariere machen zu wollen.

    Tja, der Plan war, das Jahr nach dem Abschluss von meinem Studium zu nutzen, um herauszufinden, ob die Idee etwas taugt und ich es schaffen kann. Und in meinem Coffee Date habe ich versprochen, dich auf dem Laufenden zu halten, was ich mehr oder weniger gut gemacht habe.

    2022 in Revue …

    Vor einem Jahr stand ich also da, mit einer sehr langsamen Website, zwei- bis dreitausend Besuchern im Monat, einem kleinen Instagram Account und einem sehr großen Traum: Daraus mein Beruf, mein Einkommen, meine Karriere zu machen. 

    Um das zu erreichen, brauchte ich vor allem mindestens 50.000 monatliche Besucher, eine schnellere, bessere Website und vielleicht auch eine größere Reichweite auf Social Media Plattformen. 

    Das Jahr fing eigentlich ganz gut an. Erstmal haben wir die Website erstmal schneller bekommen. Dadurch haben sich meine Google-Rankings verbessert und meine monatlichen Besucher gingen auf rund achttausend hoch. Ein ziemlicher Sprung.

    Gleichzeitig war ich aber auch ziemlich abgelenkt. Es stand ein lang ersehnter, großer Urlaub an, ich habe mein Foto-Fernstudium abgeschlossen und die Ausbildung zur Ernährungsberaterin begonnen. Abgesehen davon, dass sich meine Fotografie verbessert hat, habe ich in dieser Zeit allerdings nichts übers Bloggen gelernt.

    Und im Verlauf vom Frühjahr und Sommer war ich wieder abgelenkt. Dieses Mal war es die Fotografie. Ich habe viel Zeit und Mühe darin gesteckt, meine Food Fotografie zu verbessern, ein Portfolio aufzubauen und potenzielle Auftraggeber zu finden. All das, um im Herbst zu dem Entschluss zu kommen, dass ich zwar gerne fotografiere, aber nur wenn es für mich und ohne externe Erwartungen ist. 

    Somit verstrich also auch der Sommer, ohne dass ich wirklich etwas über das Bloggen dazugelernt habe. Ich habe zwar in einen unfassbar hilfreichen und guten Onlinekurs investiert, jedoch habe ich das Wissen und die Erkenntnisse nicht gleich direkt umsetzen können.

    Nun kam also der Herbst, ich war immer noch bei rund 13.000 monatlichen Nutzern und musste realisieren, dass ich gefühlt noch nichts erreicht habe. Ich war also etwas niedergeschlagen, ausgebrannt und ratlos. Lustigerweise kam der Gedanke aufzugeben allerdings nie auf. 

    Stattdessen habe ich jetzt angefangen, endlich mal zu lernen – und zwar so richtig. Was braucht ein erfolgreicher Blog? Wie kann man als neuer Blogger im Jahr 2022 noch wachsen? Was muss ich machen, um Google und, in erster Linie, meine Leser glücklich zu machen und was will ich eigentlich genau erreichen?

    Ein Jahr später 

    Ein Jahr später, im Dezember 2022, habe ich nun also rund 20.000 monatlichen Nutzer (immer noch weit weg vom Ziel), aber diesmal auch einem sehr klaren Plan. Ich habe in den letzten Monaten so viel gelernt, recherchiert, geplant und „hinter den Kulissen“ gearbeitet und mir meinen Masterplan für das Jahr 2023 zurechtgelegt.

    Zuerst einmal habe ich mich zu einem kompletten Rebranding entschieden. Jules Balanced Recipes ist nicht nur ein viel zu langer, komplizierter und nicht zu merkender Name, sondern auch nichts, womit man sich als Besucher leicht identifizieren kann.

    Deshalb wird im Januar 2023 aus JBR Jules‘ Menu. Kurz, sweet und hoffentlich einfach zu merken.

    Außerdem habe ich mich in den letzten Monaten in Business und Marketing-Podcasts sowie zahlreichen SEO-Webinare vertieft und beschlossen, dass mein Blog nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Design und eine klare Message braucht. 

    Statt „gesunde Rezept mit 100% Geschmack“, und sind wir mal ehrlich, der Spruch ist ziemlich lahm, hält Jules‘ Menu nun einfache, leckere und überraschend gesunde Rezepte für dich bereit. 

    Alte Rezepte werden überarbeitet, neue Rezepte werden knallharten Tests und Qualitätskontrollen unterzogen. Und es wird auch nicht nur bei Rezepten bleiben, auch wenn sie nach wie vor einen großen Großteil ausmachen werden.

    Aber ich möchte das Thema gesunde Ernährung und Kochen auch noch etwas umfangreicher angehen und dir hin und wieder mal in ein paar gut recherchierte Artikeln hilfreiche Alltagstipps dazu liefern. 

    Grafik die sagt: "Aus JBR wird ... Jules' Menu".

    2022 – mein Fazit

    Ja, das Jahr lief nicht ganz so, wie ich es mir erträumt habe. Ein Online-Business mit kostenlosen Ressourcen aufzubauen, ist nicht ganz so einfach wie ich es mir gewünscht hätte.

    Das Jahr war auch anstrengend und in gewisser Weise isolierend. Ich nehme es natürlich niemand übel, aber keiner kann meine Situation so richtig verstehen oder mir weiterhelfen. Wie denn auch? Was ich mache, ist nicht nur äußerst ungewöhnlich, sondern auch leicht verrückt. 

    Aber dieses Jahr war in erster Linie erfüllend. Denn ich habe tagtäglich Zeit gefunden an meinem Traum zu arbeiten, meinen Traum zu formen und anzufangen, etwas zu schaffen, von dem ich hoffe, dass es Menschen weiterhilft. 

    Und naja, für mich ist es wenig überraschend, aber ich bin nach diesem Jahr nur noch fester davon überzeugt, dass diese Seite hier meine Berufung ist und ich es irgendwann schaffe werde, Menschen damit zu helfen, ein leckereres Leben zu führen und gleichzeitig auch noch gesund zu essen.

    Unser viertes Coffee Date (September 22)

    25. September 2022 by Julia Schmitt 2 Kommentare

    Hey du, hast du mal wieder Lust auf ein Coffee Date mit mir? Ich weiß, seit unserem letzten, gemeinsamen virtuellen Kaffee ist fast ein halbes Jahr vergangen. Aber das war definitiv nicht so geplant war. Ganz im Gegenteil, ich habe mehrmals versucht, mich hinzusetzen und ein neues Update zu schreiben, aber irgendwie blieben die Seiten jedesmal leer. 

    Es ist immer leicht über das Positive zu schreiben und weniger einfach, über die Herausforderungen und das Negative zu erzählen. Und während ich das erste viertel Jahr viel Zeit an meinem Lieblingsort Südkalifornien verbringen konnte und mein Traffic auf dem Blog (also wie viele Besucher in einem Monat auf meine Website kommen) konstant gestiegen ist, gingen die Coffee Dates auch viel einfacher von der Hand. 

    Sonnenuntergang am Meer mit peitschenden Wellen.

    Blog Update

    Ab Mai hat mein Traffic aber ein kleines Plateau erreicht und ab Juni ging er dann sogar ein wenig zurück. Das kann einfach nur am Sommerloch liegen, was bei diesem tollen Sommer kein Wunder wäre. Aber natürlich kann auch ein Google Update oder ein SEO-Problem mit Schuld haben. In meinem Fall waren es, glaube ich, alle drei Faktoren. Alles im allen hatte das aber zur Folge, dass mein Traffic über den Sommer erst leicht zurück ging und dann stagniert ist. 

    Naja, aber leider ist der Traffic so mit das Wichtigste am Bloggen. Und bis er nicht ein gewisses Level erreicht hat, kann ich mich bei keinem (guten) Werbenetzwerk anmelden, um den Blog zu monetarisieren. Das wiederum ist aber ein wichtiges Ziel meines ganzen Projekts. 

    Du kannst dir also vorstellen, mit was für einer Anspannung ich mir jeden Monat diese Statistiken anschaue, immer mit der Angst kein Wachstum oder, noch schlimmer, einen Rückgang zu sehen. Als es also im Juni zu einem Rückgang kam, habe ich nicht lange überlegt und sofort in einen Online-Kurs investiert, den ich schon viel früher hätte machen sollen.

    Denn damit Google meine Rezepte auch an möglichst viele Menschen ausspuckt, muss ich meine Blogbeiträge erstens für Google und seine Benutzer optimieren und zweitens, Rezepte machen, nach denen auch gesucht wird. Du merkst also schon, das Ganze ist sehr viel komplexer als sich einfach nur ein paar leckere Rezepte auszudenken. 😀 

    Mit diesem Kurs habe ich dann auch noch bemerkt, dass ich bisher eigentlich alles falsch gemacht habe, was man nur falsch machen kann. Mein bisheriger Traffic war mehr oder weniger also einfach nur Zufall und ich stand quasi wieder am Anfang. 

    Seitdem verbringe ich eine Menge Zeit mit aufwendigen Recherchen nach Rezepten, nach denen Google-Nutzer zwar suchen, die Konkurrenz aber so gering ist, dass ich als kleiner Blog noch Chancen habe, auf der ersten Seite zu erscheinen, sowie dem Verfassen von Blogbeiträgen, die hoffentlich keine Fragen mehr offenlassen. Das macht zwar Spaß, ist aber ziemlich anstrengend und echt nicht einfach.

    Und obwohl ich all das jetzt mache, kann es sein, dass sich die Früchte dieser Arbeit erst in einem Jahr zeigen. So lange kann es nämlich dauern, bis ein Blogpost sein volles Google-Ranking Potenzial erreicht hat. Und lass mich dir eins sagen, ich bin der ungeduldigste Mensch in diesem Universum. Das ist mental eine ECHTE Herausforderung für mich. 

    Wie läufts mit der Fotografie?

    Neben all diesen Traffic-Sorgen und Gedanken, bin ich immer noch hin und her gerissen, wie und ob ich die Fotografie noch als zusätzliches, vom Blog getrenntes Standbein aufbauen soll. Mehrere, voneinander unabhängige Einkommensquellen sind natürlich super. Aber zwei gleichzeitig aufzubauen ist nicht gerade einfach. 

    Im Frühjahr und zum Beginn des Sommers habe ich lange versucht, ein paar erste Kunden für meine Food-Fotografie zu bekommen. Aber naja, es ist gar nicht so leicht, die Kunden zu finden, die einerseits das Budget für professionelle Fotos haben, und gleichzeitig aber noch nicht mit einem Food Fotografen zusammenarbeiten. 

    Und eines kann ich dir sagen, wenn es um die Fotografie geht, dann bin ich ein echtes Opfer des Impostor-Syndroms! Meine ganzen ersten dreiundzwanzig Lebensjahre war ich fest davon überzeugt, der unkreativste und künstlerisch unbegabteste Mensch auf der Welt zu sein, bis ich diese ganze Welt der Food Fotografie entdeckt habe. 

    Aber dieses Gefühl, in der künstlerischen Welt nichts verloren zu haben, werde ich einfach nicht los. Daweil ist die Food Fotografie Kunst pur. Aber ständig schreit diese blöde Stimme in meinem Kopf, dass ich niemals gut und talentiert genug dafür sein werden und für wen ich mich eigentlich halte. Tja, das und die immer fehlende Zeit hält mich bei der ganzen Fotografie Sache definitiv zurück.

    Keine Ahnung, wie es hier weitergeht. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mich bei der Fotografie mehr in Richtung Portraits und Paar-Fotografie zu orientieren. Denn was ich merke, ist, dass ich viel lieber etwas direkt für einen Menschen mache als für ein Unternehmen, egal ob es ein Rezept oder Foto ist… Ach, ehrlich gesagt, bin ich hier einfach heillos überfordert. Mir fehlt die Zeit mich richtig auszuprobieren und ich falle nonstop meinem Impostor-Syndrom zum Opfer. Falls du also irgendwelche coolen Tipps für mich hast, dann nur her damit. 

    Update zur Ernährungsberater-Ausbildung

    Okay, zu guter Letzt will ich unser Date aber noch mit einer tollen, positiven Sache abschließen, damit ich dir hier nicht nur die Ohren volljammere. Ich habe im letzten Coffee Date schon erwähnt, dass ich eine Weiterbildung zu Ernährungsberaterin angefangen habe. Und obwohl mir neben dem Blog, der Fotografie und der Arbeit im Restaurant ständig die Zeit zum Lernen fehlt, bin ich so froh über die Entscheidung.

    Obwohl ich dachte, eigentlich schon viel über Ernährung zu wissen, habe ich bisher schon so viel Neues gelernt. Und auch Dinge, die ich schon wusste, sehe ich jetzt teilweise in einem ganz anderen Licht und einem größeren, umfassenderen Kontext. Aber das Beste ist, dass all dieses neue Wissen mittlerweile in meine Rezepte einfließt. Das heißt, sie sind jetzt noch viel besser auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zugeschnitten! Allein dafür lohnt sich aus meiner Sicht schon die ganze Zeit und das viele Geld, das hier reinfließt. 

    Okay, das war’s für heute. Ich hoffe, ich habe dich nicht zu viel mit meinen Traffic-Sorgen und meinen Problemchen vollgejammert. Aber ich möchte auch ganz offen und ehrlich mit dir sein und leider ist nicht immer alles so unglaublich toll und erfolgreich. 

    Nichtsdestotrotz hoffe ich so sehr, mich bald mal wieder mit einem fröhlicheren Coffee Date bei dir zu melden. 

    Aber bis dahin wünsche ich dir eine tolle Zeit!

    XOXO
    Jules

    Unser Drittes Coffee Date

    30. März 2022 by Julia Schmitt Kommentar verfassen

    Hey du, hast du mal wieder Lust auf ein kleines Coffee Date? Nachdem ich gerade zwei Stunden lang vergebens versucht habe mich mit dem Motel WLAN zu verbinden, habe ich beschlossen, dass dieser Offline-Abend allein in einem Motel-Zimmer in Los Angeles doch gerade nach einem neuen Coffee-Date-Post schreit.

    Da aber bereits abends ist und ich scheinbar zu doof dazu bin, Motel-Kaffeeautomaten zu bedienen habe ich mir ein Pappbecher Wein eingeschenkt und mich mit dem Laptop auf die kleine Couch hier verzogen. Also geselle dich gerne gedanklich mit einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Wein zu mir und lass uns ein wenig quatschen.

    Let’s Celebrate

    Okay, also was gibt es seit Februar Neues zu berichten? Uh, die wohl mit Abstand beste Nachricht ist, dass ich nicht nur mein Fotografie-Studium, sondern auch mein Masterstudium fertig abgeschlossen habe.

    Die Masterarbeit hatte ich schon Ende Dezember abgegeben, womit sich das Studium für mich schon ewig her anfühlt. Mitte Februar habe ich aber endlich die Note bekommen und damit auch die freudige Nachricht, dass ich mein Studium bestanden und abgeschlossen habe.

    Worauf ich persönlich aber viel stolzer bin als mein Masterabschluss, ich das abgeschlossene Fotografie Studium. Als Abschlussaufgabe musste ich im Februar eine Fotoserie erstellen. Da ich mir das Thema und den Umfang selbst aussuchen durfte, habe ich Fotos für eine Rezeptserie erstellt.

    Kennst du diese Serien, die es oft in Rezeptzeitschriften gibt, in denen es eine bestimmte Anzahl an verschiedenen Gerichten mit einer Zutat oder zu einem Thema gibt? Um dem Winterblues zu entfliehen, habe ich mich für eine Serie mit einfachen, sommerlichen Tomatenrezepten entschieden.

    zwei Portionen der einfache Tomatensuppe mit Dosentomaten und Kokosmilch

    Neuanfänge

    Während ich also zwei Studiengänge abgeschlossen habe und mich jetzt Pädagogin und Fotodesignerin (was für ein Mix…) nennen darf, habe ich auch schon wieder ein Neues begonnen. Im Februar ging nämlich meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin los.

    Zugegeben, am Anfang war ich etwas skeptisch, ob es die richtige Wahl war. Ich wusste zwar, dass ich mich total für dieses Thema interessiere, aber ich hatte Zweifel, ob es gerade der richtige Zeitpunkt ist. Schließlich kostet diese Ausbildung eine Stange Geld und ich kann nicht gerade behaupten, zurzeit nicht ausreichend ausgelastet zu sein.

    Aber sobald ich mich durch die ersten Seiten Lernmaterial gearbeitet habe, war ich Feuer und Flamme. Ich finde es einfach unglaublich interessant, was Nahrung für unseren Körper bedeutet. Unser Körper ist der krasseste Computer und Sportwagen in einem vereint. Und zu erfahren, wie einzelne Nährstoffe dazu beitragen können, unsere Leistung und Gesundheit zu verbessern und wie alle möglichen Verdauungs-, Leistungs- und Erneuerungsprozesse im Körper ablaufen, ist einfach so was von spannend!

    Was hälst du von...

    Ich stehe zwar gerade noch ganz am Anfang meiner Ausbildung, aber gefühlt habe ich schon super viel gelernt. Und irgendwie habe ich das Bedürfnis das Gelernte irgendwie hier zu teilen.

    Deshalb wollte ich mal fragen, ob du prinzipiell Interesse daran hast, hin und wieder einen kleinen Info-Post in Sachen Ernährung von mir zu lesen. Um ihn auch wirklich relevant zu machen, würde ich die Infos dort natürlich mit praktischen Alltagstipps oder passenden Rezepten verbinden, sodass du auch etwas Handfestes daraus mitnehmen kannst. Und selbstverständlich wird auch alles durch die Brille eines pragmatischen Genießers beurteilen. 😀

    Was hältst du von der Idee? Lass es ich doch einfach über die Kommentare, via E-Mail oder über eine Instagram Nachricht wissen, ganz besonders, wenn dich ein bestimmtes Thema ganz besonders interessiert oder du eine bestimmte Frage hast.

    Was es sonst so Neues gibt…

    Okay, was gibt es sonst noch Neues zu berichten? Tatsächlich war ich in letzter Zeit viel unterwegs. Die ersten zwei Januarwochen war ich, wie ich ja schon im letzten Coffee Date erzählt habe, in Los Angeles. Und tatsächlich bin ich zurzeit schon wieder da.

    Die Gründe, warum ich gerade so viel Zeit hier verbringe, sind etwas komplizierter. Aber ursprünglich war dieser lange Aufenthalt hier schon für 2020 geplant. Und weil sich das Leben einfach nicht immer so gut planen lässt, wurde daraus ein gestückelter Aufenthalt in 2022.

    Ich habe dennoch versucht, so gut es geht von hier aus zu Arbeiten. Aber selbstverständlich kann man in einem Airbnb-Zimmer mit geteilter Küche nicht wirklich gut kochen, Rezepte entwickeln oder gar fotografieren… Deshalb freue ich mich jetzt doch schon wieder sehr auf daheim. Auch wenn ich diese Stadt furchtbar vermissen werde, will ich mich endlich mal wieder richtig produktiv fühlen.

    Foto Setup in meinem Airbnb Zimmer
    Mein provisorisches Foto-Setup...

    Vom Hobby zum Beruf – ein kurzes „Marathon“-Update

    Aber abgesehen davon, dass ich die letzten Wochen nur eingeschränkt an meinem Blog und meiner Reise „vom Hobby zum Beruf“ arbeiten konnte, läuft es tatsächlich ganz gut. Und das habe ich dir zu verdanken. Deshalb tausend Dank, dass du hier bist! Das bedeutet mir wirklich so unendlich viel!

    Aber prinzipiell läuft alles so weit nach Plan. Meine Impressionen auf dem Blog gehen bisher ganz gut nach oben und ich versuche mich gerade in das ganze Thema Pinterest einzuarbeiten. Also hoffentlich siehst du dort bald auch ein paar meiner Rezepte.

    Sobald ich wieder daheim bin, will ich nicht nur versuchen, endlich kleine Videos zu drehen, sondern auch mein Fotografie-Portfolio aufzubauen. Die letzten Monate, in denen ich oft nicht richtig die Chance hatte, Food-Fotos zu machen, haben mir gezeigt, wie sehr ich die Food-Fotografie liebe. Deshalb möchte ich mir nehmen dem Blog auch ein Standbein als Food-Fotografin aufbauen. Aber natürlich ist der erste Schritt dafür ein gutes Portfolio…

    So, und mit diesem kleinen Statusupdate komme ich auch zum Ende meines kleinen Monologs. Und als ob der WLAN-Router hier unser kleines Date belauscht hätte, kam doch gerade in diesem Moment das WLAN zurück!

    Damit widme ich mich jetzt wieder den anderen Arbeiten und wünsche dir noch einen wunderschönen Abend, Nachmittag oder Tag! Ich hoffe, dir hat unser kleines Coffee Date gefallen und dass du dich bald wieder mit mir auf einen virtuellen Kaffee triffst.

    Fühl dich gedrückt

    Jules

    Verkleidetes Skelett in einem blauen Cabrio

    Unser zweites Coffee Date

    1. Februar 2022 by Julia Schmitt 2 Kommentare

    Herzlich willkommen zu unserem zweiten Coffee Date! Ich freue mich schon seit langem darauf, einen neuen Coffee Date Post zu schreiben, aber ich wollte mir diese Freude für meinen zwölf Stunden langen Transatlantikflug aufheben. Schließlich braucht man auf solchen Flügen immer etwas, mit dem man sich etwas ablenken kann, nicht wahr? ????

    (PS: Ich habe ein wenig gebraucht den Post zu veröffentlichen, in Wahrheit bin ich schon seit fast zwei Wochen wieder zuhause…)

    Ich kann selbst kaum glauben, wie sehr ich mich darauf freue, die Coffee Date Reihe fortzusetzen. Bis vor ein paar Wochen habe ich mir kaum vorstellen können, solch einen persönlichen Post auf meinem Blog zu veröffentlichen. Aber irgendwie gefällt es mir und deshalb ist es höchste Zeit, dich mal wieder auf den neusten Stand der Dinge zu bringen.  

    Vermutlich werde ich es in diesem Post nicht ganz schaffen, dir nicht von meinem wunderschönen Urlaub vorzuschwärmen, aus dem ich gerade zurückfliege. Aber ich verspreche, ich werde mich so kurz wie möglich halten. Außerdem habe ich ein paar Life-Updates mit im Gepäck, sowie ein paar Fragen an dich. Besser gesagt habe ich mir einige Dinge überlegt, zu denen ich gerne deine Meinung hätte. Aber dazu gibt es später gleich mehr Details und eine kurze Umfrage. Mit deiner Teilnahme daran könntest du mir unendlich weiterhelfen! ????

    Los Angeles – The City of Dreamers and Angeles

    Falls du mir auf Instagram folgst wirst du bestimmt mitbekommen haben, dass ich zwei Wochen in Los Angeles Urlaub gemacht habe. Kaum zu glauben, dass wir es endlich geschafft haben diesen Urlaub dort nachzuholen. Ursprünglich hatten wir ihn für März 2020 geplant und wollten ganze vier Wochen dort bleiben. Das es nun endlich geklappt hat grenzt schon fast an ein Wunder. Nach dem ewig andauernden Einreiseverbot und den immer neuen Varianten hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben.

    In den letzten zwei Wochen haben wir so viel gemacht und erlebt, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Deshalb sage ich einfach nur, dass ich diese Stadt liebe! Ich weiß, viele finden Los Angeles nicht sonderlich schön. Aber ich finde, es ist die aufregendste, freundlichste und positivste Stadt, in der ich je war. Es war mein viertes Mal dort und mit jedem Mal habe ich mich mehr und mehr in diese Stadt, die Leute, das Essen und natürlich das Wetter verliebt.

    Das wohl beste war, dass wir einfach so zwanglos in den Tag hineinleben konnten. Ich meine, wann macht man das schon zuhause? Normalerweise sind alle sieben Tage der Woche bei mir durchgetaktet und mit allen möglichen Aufgaben vollgepackt, um ja auch alles unter einen Hut zu bekommen. Aber nun konnte ich endlich mal wieder morgens aufwachen und einfach das machen, worauf ich Lust hatte.

    Das hat darin geendet, dass wir so gut wie jeden Morgen ins Gold’s Gym Venice gefahren sind (und ja ich liebe es im Urlaub zu trainieren), mindestens jeden zweiten Tag einen ausgiebigen Strandspaziergang genossen haben, ziemlich oft Essen gegangen sind und zahlreiche Aussichtspunkte für Landschaftsfotos besucht haben. Daher beschreiben diese paar Bilder hier unsere zwei Wochen dort ziemlich präzise. 😀

    Jetzt reicht es aber erstmal mit meiner Urlaubsschwärmerei. Allerdings überlege ich mir, irgendwann nochmal einen kleinen Post mit meinen Lieblingsrestaurants in Los Angeles zusammen zustellen. Die meisten von euch werden zurzeit wahrscheinlich keine Reise an die amerikanische Westküste planen. Aber vielleicht wird die Stadt auch irgendwann mal zu deinem Reiseziel werden und dann wären ein paar Tipps für eine Stadt mit geschätzt einer Million Restaurants sicher nicht so schlecht, oder?

    Back to Business

    So schön die Zeit dort auch war und so sehr ich das Klima und die Stadt vermissen werde, freue ich mich nun auch wieder darauf, zurück in meine Küche zu kommen. Ich habe so viele neue Rezeptideen, die ich entwickeln, perfektionieren, fotografieren und auf den Blog packen möchte.

    Außerdem geht mein Fotografie-Studium in den Endspurt. Momentan befinde ich mich im vorletzten Monat, was heißt, dass im Februar schon mein Abschlussmodul stattfindet. Und während mich in den letzten Monaten immer wieder neue Fotografie-Richtungen begeistert und interessiert haben, habe ich im Urlaub gemerkt, wofür mein (Fotografie-)Herz mit Abstand am allerhöchsten schlägt.

    Ich kann dir nämlich gar nicht beschreiben, wie sehr ich es vermisst habe, Essen zu fotografieren! Ich habe mich wie ein Kettenraucher gefühlt, der seit einem Tag keine Zigarette mehr rauchen konnte. (Okay, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie es sich das anfühlt, aber ich glaube es ist dennoch ein zulässiger Vergleich.) Deshalb überlege ich momentan, ob und wie ich mir daraus nach dem Abschluss meines Studiums ein kleines Standbein aufbauen kann.

    Außerdem beginnt im Februar meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin. Damit geht nach einem Monat Pause auch wieder das Lernen los. Zugegeben, nach fünfeinhalb Jahren Studium habe ich es wirklich nicht sonderlich vermisst, aber ich freue mich einfach riesig auf die Inhalte.

    Über was ich sonst noch so nachdenke…

    Bevor ich zum Ende dieses Coffee Dates komme, soll es natürlich noch ein kleines Update zu meiner Reise „vom Hobby zum Beruf“ geben. Wie ich schon im letzten Date erzählt habe, will ich mir rund um den Blog, das Thema Food-Fotografie, Rezeptentwicklung, Essen und Ernährung eine Selbstständigkeit aufbauen. Und deshalb mache ich mir natürlich ständig Gedanken, welche Richtung JBR einschlagen und wie die Zukunft aussehen könnte.

    Bisher findest du auf dem Blog viele gesunde und ausgewogene Rezepte zum Ausprobieren und Nachkochen. Aber in Zukunft möchte ich dir gerne noch ein wenig mehr anbieten. Dafür habe ich mir ein paar Ideen überlegt. Bevor ich die allerdings wirklich angreife und in die Tat umsetzte, würde ich wahnsinnig gerne deine Meinung dazu hören.

    Was hältst du von …

    … einer Facebook Gruppe? Ich liebe meinen Blog und ich genieße es, dir hier meine Rezepte gesammelt und sortiert zur Verfügung zur Stellen. Allerdings vermisse ich den Austausch mit euch. Zwar geht das im eins zu eins ganz gut per Mail, aber ich finde die Idee einer gemeinsamen Gruppe, in der wir uns besser kennenlernen, sowie Rezepte und Tipps rund um eine gesunde Ernährung im Alltag austauschen könnten, absolut verlockend. Daher würde es mich interessieren, ob du einen Facebook Account hast und Interesse an einer solchen Gruppe hättest.

    Bist du ein …

    --- Mealprepper? Ich spiele schon lange mit der Idee, ob und wie ich dich im Alltag dabei unterstützen könnte, gesundes Kochen und Essen so einfach wie nur möglich zu gestallten. Und am Ende des Tages ist Mealprepping dafür wahrscheinlich die beste Lösung. Allerdings hasse ich es, ein bis zwei Tage die Woche stundenlang in der Küche zu stehen und bereits alle Mahlzeiten für die nächsten Tage fertig zuzubereiten, auf die ich dann spontan oft doch keine Lust mehr habe. Aus diesem Grund versuche ich gerade eine Zwischenlösung für mich zu entwickeln und überlegen, die dann auch auf JBR zu teilen.

    Bevor ich mir jedoch den Kopf über die Feinheiten zerbreche, würde es mich interessieren, ob du überhaupt Interesse an einem solchen Mealprep Plan hättest. Im Prinzip stelle ich mir hierunter einen flexiblen Wochenplan vor. Dieser enthält vielleicht 4 bis 5 Rezepte für die Abende, circa zwei Frühstücksideen und ein paar schnelle und einfache Lunchrezepte für die Woche. Neben einem Einkaufsplan soll es eine kleine Mealprep-Anleitung geben, in der lediglich ein Teil der Gerichte vorbereitet wird, um das Kochen unter der Woche möglichst einfach und schnell zu halten. Falls du dann doch keine Lust auf ein bestimmtes Rezept hast, kannst du die vorbereiteten Zutaten immer noch anders verwenden und du sparst dir dieses ewige Vorkochen.

    Was hältst du von der Idee? Wäre das was für dich? Und würde es dir helfen, die Essensplanung für die Woche einfacher, aber dennoch flexibel und unkompliziert zu halten? ????

    Und last but not least…

    … würde ich gerne noch erfahren, was du dir wünschen würdest. Was immer es ist, bestimmte Rezepte, Tipps, einen spezifischen Fokus oder irgendwas anderes, ich würde es gerne erfahren. Wann auch immer dir diesbezüglich etwas einfällt, du kannst mir jederzeit eine E-Mail, Instagram-Nachricht oder einen Kommentar unter diesen oder jeden anderen Post schreiben. Zwar kann ich dir dafür so pauschal keine Lösung garantieren, aber ich verspreche, mich mit viel Freude darum zu bemühen.

    Was denkst du?

    Du siehst, es würde mir wahnsinnig helfen, in bestimmten Fragen deine Meinung zu erfahren. Deshalb habe ich eine kleine (anonyme) Umfrage zusammengestellt. Über den Link gelangst du zu den Fragen und ich wäre dir so unendlich dankbar, wenn du dir ein paar Minuten dafür Zeit nimmst!

    Und damit komme ich auch zum Ende dieses Coffee Dates. Mittlerweile wurde auch das eklige Flugzeugessen wieder abgeräumt und die Kabinenlichter sind schon nahezu alle aus. Hoffentlich kann ich also später noch ein paar Stunden die Augen zu machen…

    Ich freu mich so, dass du wieder dabei warst, beim zweiten Coffee Date und kann es kaum erwarten, dich bald wieder auf einen virtuellen Kaffee zu treffen.

    Bis dahin, hab eine gute Zeit und ich bedanke mich schon mal vom ganzen Herzen für deine Teilnahme an der Umfrage, dein Feedback, deine Meinung und Gedanken!

    Mach’s gut und bis zum nächsten Coffee Date oder Rezept,

    Jules

    Unser erstes Coffee Date

    18. Dezember 2021 by Julia Schmitt 8 Kommentare

    Hey, Hey! Falls du dich wunderst, was für ein Rezept sich wohl hinter diesem Post verbirgt, muss ich dich leider gleich enttäuschen. Denn heute habe ich ausnahmsweise mal kein neues Rezept für dich. Stattdessen will ich dir ein kleines Update über mein Leben und meine Zukunftspläne für JBR geben.

    Wobei Update vermutlich das falsche Wort ist. Denn, wenn ich ehrlich bin, habe ich weder hier, noch auf irgendeiner sozialen Plattform je etwas persönlich über mich erzählt. Ich bin kein Mensch, der gerne über sich redet, und stattdessen jemand, der es hasst im Spotlight zu stehen. Doch was hat mich umgestimmt? Das ist eine gute Frage. Die Antwort darauf ist, wenn ich du wäre, würde es mich interessieren, wer hinter diesem Blog steckt. Selbstverständlich verfolge ich selbst viele Food Blogs und mir ist aufgefallen, dass ich es liebe, wenn ich mehr über die Menschen hinter dem Blog erfahre.

    Genau deshalb habe ich mir also vorgenommen, über meinen Schatten zu springen und einen Coffee Date Post zu schreiben. Zugegeben den Titel habe ich mir von dem wundervollen Blog Pinch of Yum abgeschaut. Aber die Vorstellung, dass ich mich gerade mit dir auf einen Kaffee treffe, hilft mir definitiv dabei, mich locker zu machen und einen Post über mich selbst zu verfassen.

    Okay, wer bin ich überhaupt?

    Momentan bin ich in einer sehr spannenden Phase meines Lebens. Mein Masterstudium neigt sich nämlich dem Ende, besser gesagt ist es schon in den aller letzten Zügen. Das heißt, dass sich mein Leben bald grundlegend ändern wird. Denn ich werde nicht mehr lange eine Studentin sein, die neben ihrem Studium zwei Jobs und ihren Foodblog hat. Und mit dieser Realität beschäftige ich mich schon eine ganz Weile. Typischerweise wäre im Februar oder März nächsten Jahres mein "Berufseinstieg" gekommen. Aber je länger und intensiver ich mich mit der Vorstellung beschäftigt habe, bald in Vollzeit in das Personalwesen einzusteigen, desto weniger konnte ich mir ein solches Leben für mich persönlich vorstellen.

    So viele Jahre, eigentlich meine gesamte Studienzeit, dacht ich, dass das der richtige Weg für mich ist und die Personalentwicklung mein Traumjob wäre. Aber je länger ich diesen Blog hier hatte, desto mehr habe ich mich in all die unterschiedlichen Facetten davon verliebt. Ganz vorneweg die Fotografie. Erst als ich JBR gegründet habe, hatte ich mir meine erste Kamera gekauft. Und ein gutes Jahr später hatte ich mich so in die Kunst des Fotografierens verliebt, dass ich unbedingt immer mehr darüber lernen wollte. Also habe ich mich im Sommer dieses Jahres kurzerhand dazu entschlossen ein Fernstudium in Fotografie zu beginnen. Und auch wenn ich mich momentan manchmal frage, was genau ich mir dabei gedacht habe, neben meinem Pädagogikstudium, zwei Jobs und dem Blog auch noch ein zweites Studium anzufangen, war das eine meiner besten Entscheidungen überhaupt.

    Aber es ist nicht nur das Fotografieren, das ich so am Bloggen liebe. Ich bin ein Mensch, dem schnell (okay sehr schnell) langweilig wird und ich liebe es, mir selbst neue Dinge beizubringen. Und ganz ehrlich, wenn man einen Blog ohne jegliches technisches Hintergrundwissen, Wissen über Fotografie oder die Welt des Bloggens gründet, dann macht man in seiner Freizeit nicht anderes mehr als zu lernen, zu googlen und manchmal zu verzweifeln. Aber die Momente, irgendeines der tausend Probleme endlich gelöst zu haben, treibt mich an einfach weiterzumachen und nicht aufzugeben.

    Während ich also zunehmend stärker gespürt habe, wie sehr ich all das liebe, was mit dem Blog an Aufgaben kommt, merkte ich auch, wie meine einstige Vorstellung über mein Leben nach dem Studium und meinem „Traumjob“ zunehmend zu einer Angstvorstellung wurden. Ich habe Angst bekommen, nicht mehr genug Zeit für meinem Blog zu haben und habe mich immer öfters dabei erwischt, dass ich in der Arbeit oder wenn ich an meiner Masterarbeit saß, nur an meinen Blog denken konnte.

    Und irgendwann im Sommer habe mich mir dann einmal die Frage gestellt, wie sieht ein typischer Tag aus meinem „Traumleben“ aus. Und die Antwort war sonnenklar: Ich steh morgens auf und geht erstmal ins Training. (Funfact – ich liebe es früh morgens, gleich nach dem Aufstehen trainieren zu gehen. Das ist die einzige Zeit am Tag, wo ich einfach mal meinen Kopf ausschalten kann und nicht immer nachdenken muss.) Danach mache ich mir ein schönes Frühstück, lese vielleicht kurz die Zeitung und gehe dann entweder in meine Küche oder an meinen Homeoffice-Schreibtisch und arbeite an meinem Blog.

    Als mir also bewusst war, wie mein Traumleben aussehen würde, habe ich mich zum ersten Mal überhaupt mit dem ganzen Thema Bloggen, Online-Business und Co beschäftigt. Da habe ich einerseits gemerkt, dass es sehr wohl möglich ist, in Vollzeit an seinem eigenen Foodblog zu arbeiten und davon leben zu können. Andererseits wurde mir aber auch bewusst, was ich das erste Jahr über eigentlich alles falsch gemacht habe.

    Meine verrückten Zukunftspläne

    Und damit komm ich zurück ins Hier und Jetzt. Seit dem Sommer habe ich nämlich angefangen, viel übers Bloggen, SEO, Google, Social Media und Co zu lernen und versuche all das jetzt schrittweise für JBR umzusetzen. Gleichzeitig habe ich eine (zu mindestens für mich) mutige Entscheidung getroffen. Ich werde mich jetzt, wo mein Studium fast zu Ende ist, nicht für Jobs bewerben, so wie man das eigentlich macht. Stattdessen bin ich nach mehr als dreieinhalb Jahren in meinen alten Job als Kellnerin in das beste Steakhouse Münchens zurückgekehrt. (PS für alle Münchner – Im T-Bone Steakhouse gibt es die besten Steaks überhaupt!) Damit decke ich erstmal all meine Lebenskosten, die Miete und Co. Und sobald ich meinen Master abgeschlossen habe, fange ich noch eine neue Weiterbildung zur Ernährungsberaterin an. Denn mein Traum und Ziel ist es, JBR immer größer und wertvoller für meine Leser zu machen und zusätzlich Blogartikeln rund um das Thema Ernährung schreiben als auch eine individuelle Ernährungsberatung anbieten.

    Ich weiß, mein Vorhaben mag verrückt und naiv klingen. Aber ich muss es einfach versuchen und ich weiß, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen und irgendwie bis zur nächsten Boje schwimmen, auch wenn es für andere vielleicht verrückt erscheinen mag. Ich bin aber einfach davon überzeugt, dass man hin und wieder mal etwas wagen muss und Träume nicht durch das Abwarten auf DEN richtigen Zeitpunkt in Erfüllung gehen.

    Du kannst mir glauben, mir fällt das nicht einfach und es ist definitiv ein bisschen naiv und ganz sicher ziemlich verrückt. Aber wer große Träume hat, muss auch mal mutig sein und das versuche ich hiermit.

    Die Coffee Date Kolumne

    Und um mir selbst einen Anreiz zum Durchhalten und Weiterkämpfen zu setzen, habe ich meine Pläne jetzt auch für die ganze Welt einsehbar auf meinem Blog gepostet. Aber ich nehme mir auch fest vor, dich regelmäßig alle ein oder zwei Monate ein wenig upzudaten. Einerseits gibt mir das einiges an Motivation voranzukommen und Fortschritt zu machen. Andererseits hoffe ich, dass du dadurch eine (hoffentlich) spannende Kolumne zu lesen bekommst, wie eine junge (verrückte) Frau ihren Träumen nachjagt. Und hoffentlich liest du eines Tages eine Coffee Date Post, wo ich dir erzähle, dass ich morgens im Training war, einen interessanten Artikel beim Frühstück gelesen habe und dann produktiv viele neue Rezepte für JBR kreiert habe.

    Aber jetzt wünsche ich dir erstmal eine schöne Weihnachtszeit. Meiner Meinung nach sind die letzten Tage vor Weihnachten die schönsten der ganzen Vorweihnachtszeit. Ich liebe all die letzten Vorbereitungen vom Einkaufen bis hin zum Geschenke verpacken. Nächste Woche habe ich dann noch ein Rezept für dich bevor es auch bei mir für ein paar Tage in die Weihnachtspause geht. Ab dem 27.12. geht es hier dann aber gleich wieder weiter mit leckeren Rezepten, Ernährungstipps und noch viel viel mehr.

    Merry Chirstmas!
    Bild von Jules in der Küche.

    Hey du, willkommen bei Jules' Menu!

    Ich bin Jules und ich liebe einfache, leckere und praktische Rezepte, die noch dazu überraschend gesund sind.

    erfahre mehr über mich →

    All-Time Favorites

    • Ein Stück gesunder Apfelkuchen ohne Zucker auf einem weißen Teller mit Kuchengabel.
      Gesunder Apfelkuchen (ohne Zucker)
    • Eine Schüssel Hühnersuppe mit Hähnchenfleisch, Gemüse und Suppennudeln in einem tiefen Teller.
      Schnelle Hühnersuppe mit Hähnchenschenkel
    • Bircher Müsli mit frischem Obst und Nüssen in einer Schüssel, frische Blaubeeren und Nüsse im Hintergrund.
      Bircher Müsli wie im Hotel
    • von einem Teller mit Pasta mit Auberginen Tomatensauce wird eine Gabel weggenommen
      Pasta alla Norma - Sizilianische Tomatensauce mit Aubergine

    alle Rezepte

    Gesunde Feierabendrezepte

    • Selbstgemachte Bandnudeln mit italienischem Rinderragout und frisch geriebenem Parmesan in einem tiefen Teller.
      Italienisches Rinderragout
    • Cremiger griechischer Spinatreis mit weich gekochten Eiern und Chiliöl in einer Schüssel.
      Spinatreis (einfaches Spanakorizo Rezept)
    • Mediterrane Lachs Bowl mit würzigen Lachswürfeln, knusprigen Kartoffelspalten, Tomatensalat und cremigem Tzatziki auf einem hellen Steinuntergrund.
      Mediterrane Lachs Bowl
    • Paella mit Hähnchen und Garnelen, garniert mit frischer Petersilie und Zitronenspalten, in einer großen Pfanne.
      Paella mit Hähnchen und Garnelen

    noch mehr Hauptgerichte

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